Neues im Krankenhaus Oberpullendorf

Oberpullendorf, 15. 12. 2017 –

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Investitionen in höchste medizinische Versorgung

Gesundheits- und Soziallandesrat Mag. Darabos: Ausbau des Krankenhauses Oberpullendorf auf organisatorisch und technisch neuesten Stand

Das Krankenhaus Oberpullendorf hat für die medizinische Versorgung innerhalb des Bezirkes, aber auch für das Land Burgenland insgesamt gesehen einen sehr hohen Stellenwert. 2016 wurden hier fast 14.000 PatientInnen stationär und fast 21.500 PatientInnen ambulant betreut. „Die Direktion, die ÄrztInnen, die Pflegekräfte, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hier eine ausgezeichnete Arbeit, wofür ich mich ausdrücklich bedanken möchte. Nicht zuletzt ist das Krankenhaus Oberpullendorf mit mehr als 400 MitarbeiterInnen auch einer der größten Arbeitgeber in der Region. Mit einem Jahresbudget von knapp 30 Millionen Euro pro Jahr ist es aber auch ein Garant für Investitionen in der Region. Heuer wurden bereits 1,5 Millionen Euro in insgesamt 3 große Projekte investiert. Wichtig ist hier, dass diese Gelder eine gesundheitspolitische Verbesserung für die Menschen, aber auch einen wirtschaftspolitischen Nutzen für die Region bringen. So wurden rund 80 % dieser 1,5 Millionen Euro ausschließlich an burgenländische Betriebe vergeben. Damit werden hier Arbeitsplätze langfristig abgesichert“, so Gesundheits- und Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Prim. Dr. Herbert Tillhof, Ärztlicher Direktor, und Ing. Mag. Karl Helm, MAS, Interim. Geschäftsführer KRAGES.

Neuorganisation der Augenambulanz
Die Augenambulanz, die in der Ebene 2 neben der Chirurgischen Ambulanz situiert ist, wurde für Augenuntersuchungen sowie für Behandlungen mit Lasergeräten verwendet. Aufgrund der beengten räumlichen Gegebenheiten in der Augenambulanz entsprach der Bereich für den Einsatz von Lasergeräten der Klasse 4 nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde im Zuge der Neuorganisation der Augenambulanz ein weiterer Raum in der Ebene 3 zur Verfügung gestellt. Durch diese Entflechtung können Voruntersuchungen von PatientInnen von Laserbehandlungen getrennt werden. Daraus ergeben sich wesentliche Verbesserungen für die PatientInnen, aber auch für die ÄrztInnen, die damit die besten Geräte einsetzen können, die es am Markt gibt.

Siedlung IVF-Labor (In vitro Fertilisation) – Kinderwunschzentrum  
Die Situation, wenn Paare einen aktiven Kinderwunsch haben, dieser Kinderwunsch aber aus diversen Gründen nicht verwirklicht werden kann, ist äußerst sensibel. „Das sind schwierige Umstände, wo Menschen dann eine fachliche Beratung benötigen, um etwaige notwendige Eingriffe machen zu lassen. Mit entscheidend bei solchen Eingriffen ist natürlich auch, dass man sich in der Umgebung wohl und geborgen fühlt und die Qualität passt. Um den steigenden Qualitätsanforderungen im Labor des Kinderwunschzentrums, das im Bereich des Kreissaal in einem Raum untergebracht war, zu entsprechen, wurden mit einem finanziellen Aufwand von 150.000 Euro die Bereiche der Vorbereitung des Gyn-OPs adaptiert und Sanierungen bei den technischen Anlagen durchgeführt, damit sich alle, die hier in Behandlung sind, auch wohl – und geborgen fühlen“, so Darabos. Im Jahr 2016 waren es 150 Punktionen zur Gewinnung von Eizellen, im Jahr 2017 insgesamt 125. Im Jahr 2015 wurden 40 % aller befruchteten Mütter schwanger, 2016 waren es 35 %.

Zubau Ambulante Erstversorgungseinheit (AEE)
Im Bereich der Ebene 2 im Anschluss an den CT-Bereich wurden mit der Umsetzung des Zubaus für die Ambulante Erstversorgungseinheit begonnen. Hierfür werden drei Untersuchungsräume, deren Nebenflächen, wie beispielsweise Lager- oder Sanitärbereiche, sowie die dazu notwendigen Einrichtung errichtet. Die Schaffung der Erstversorgungseinheit bringt sowohl für PatientInnen als zentrale ambulante Anlaufstelle, als auch für das Personal hinsichtlich eines optimierten Personaleinsatzes Vorteile mit sich. „Durch diese Investitionen im Ausmaß von 650.000 Euro wird es für die Menschen eine wesentliche Verbesserung geben, weil es eine zentrale Anlaufstelle gibt und damit die Wartezeiten verkürzt werden können und ein besserer Behandlungsablauf möglich sein wird“, betonte Gesundheits- und Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos, der gegenüber Medienvertretern abschließend auch bekannt gab, dass das Konzept der Akutordinationen, das derzeit im Krankenhaus Oberwart zur Anwendung kommt, hinkünftig auf alle Bezirke ausgeweitet werden soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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