ÖVP: Rauchfreie Lokale fördern, Landarzt Stipendien

Eisenstadt, 13. 12. 2017 –

Rauchverbot auszuhebeln ist sicher kein Leuchtturmprojekt:
Steiner schlägt Förderung für freiwillig rauchfrei Lokale vor

Landesparteiobmann Thomas Steiner hofft, dass das ausverhandelte Gesamtpaket der neuen Bundesregierung so gut ist, dass man diese bittere Pille schlucken kann. Denn ein Leuchtturmprojekt ist das Kippen des Rauchverbots wahrlich nicht.

Wenn dieser Kompromiss für ein Zustandekommen der Koalition wichtig ist, schlägt Steiner vor, jenen Lokalbetreibern, die freiwillig ein Rauchverbot umsetzten, finanziell zu fördern. „Dies könnte über Direktförderungen oder über steuerliche Anreize erfolgen“, so Thomas Steiner.


Ärztemangel aktiv bekämpfen:
Landarzt-Stipendien endlich umsetzen

„Wir wollen den Hausarzt im Burgenland erhalten! Wir haben dafür konkrete Vorschläge gegen den Ärztemangel im ländlichen Raum, zum Beispiel 20 Stipendien für künftige Landärzte. Darabos hat unsere Idee befürwortet, bei der Umsetzung scheitert er aber“, kommentiert Klubobmann Christian Sagartz die Pressekonferenz von Darabos zum Thema Medizin-Aufnahmetest 2018.

Lang genug hat die SPÖ beim drohenden Ärztemangel weggeschaut. „Landesrat Darabos hat das Problem zwar erkannt, schaut aber weiterhin tatenlos zu, während in immer mehr Regionen unseres Landes Ärzte fehlen. Vorbereitungskurse für Aufnahmetests alleine werden den Ärztemangel nicht stoppen“, so der ÖVP-Klubobmann. Bereits jetzt gibt es große Schwierigkeiten bei Nachbesetzungen von allgemeinmedizinischen Kassenstellen im ländlichen Raum. Durch die große Zahl der bevorstehenden Pensionierungen warnen Experten vor einer Verschärfung der Situation.

„Wir müssen die ärztliche Versorgung im Burgenland sichern. Eine gute medizinische Versorgung trägt wesentlich zur Lebensqualität in unseren Ortschaften bei“, betont Sagartz. „Das Burgenland soll eine Modellregion werden. Das Land sollte Stipendien vergeben. An diese Stipendien wäre die Verpflichtung verknüpft, fünf Jahre als Arzt im Burgenland zu arbeiten.“ Pro Jahr sollen 20 Stipendien für Jung-Ärzte seitens des Landes ausgeschrieben werden. Hauptstoßrichtung der Volkspartei Burgenland bleibt, den Standort Burgenland für Ärzte so attraktiv zu machen, dass sie im Land bleiben.

 

 

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