4. 12. 2017 – Polizei News

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Einbruchsdiebstahlserie in Niederösterreich, Steiermark und Burgenland geklärt!

Landeskriminalamt Burgenland: Klärung von 34 Einbruchsdiebstählen in Firmen und Fahrzeugen. Zwei Täter bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Seit dem März 2017 konnte beobachtet werden, dass sich Einbruchsdiebstähle in Firmenfahrzeuge im Burgenland, vorwiegend in den Bezirken Neusiedl am See und Oberpullendorf ereignet haben. Dabei hatten es die Diebe auf hochwertiges Werkzeug und elektrische Geräte abgesehen.

Am 4. Juli 2017 ereignete sich in St. Andrä am Zicksee (Bezirk Neusiedl am See) ein Einbruch in ein dort abgestelltes Firmenfahrzeug. Im Zuge der verstärkten Überwachungsmaßnahmen des Landeskriminalamtes Burgenland konnte durch eine Streife ein 30-jährigen rumänischen Staatsangehörigen auf frischer Tat festgenommen werden. Einem Mittäter gelang vorerst mit einem roten PKW – von diesem konnten jedoch nur Fragmente eines rumänischen Kennzeichens gesichert werden – die Flucht Richtung Ungarn. Das gesichtete Fluchtfahrzeug trat bereits bei vorhergehenden Einbrüchen in Firmenfahrzeuge in Erscheinung, jedoch konnte zuvor nie das gesamte Kennzeichen abgelesen werden.

Eine Sofortfahndung des Landeskriminalamtes Burgenland, die auch nach Ungarn ausgeweitet wurde, ergab eine Treffermeldung durch die ungarischen Polizeibehörden. Dort konnte im ungarischen Ort Babot (ungarischen Verwaltungsbezirk Győr-Moson-Sopron), das gesuchte Fluchtfahrzeug mit dem rumänischem Kennzeichen lokalisiert werden. Durch die Kolleginnen und Kollegen des Landeskriminalamtes Burgenland, Diebsgruppe, wurde gemeinsam mit den ungarischen Polizeibeamten aus Kapuvar eine Hausdurchsuchung durchgeführt.

Am Anwesen konnten keine Tatverdächtigen angetroffen werden, jedoch wurden eine Kennzeichentafel, die von einem Anhängerdiebstahl in Neunkirchen (Niederösterreich) stammt, ein PKW-Anhänger mit Kennzeichen, dieser stammt von einem Einbruch in Knittelfeld (Steiermark) sowie in einem Kamin versteckt, Unterlagen und Rechnungen, die von einem Einbruchsdiebstahl in einen Firmen-LKW in Neckenmarkt (Burgenland) stammten, aufgefunden werden.

Auf Grund der umfangreichen Ermittlungen (gesicherter Schuhspuren, Fingerabdruck- und DNA-Spuren) sowie den Einvernahmen des festgenommenen 30-jährigen rumänischen Tatverdächtigen zeigte sich dieser geständig, gemeinsam mit den Flüchtigen in der Zeit zwischen März bis August 2017 34 Einbruchsdiebstähle in Niederösterreich, Steiermark und Burgenland verübt zu haben. Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde gegen den auf der Flucht befindlichen Tatverdächtigen ein Haftbefehl ausgestellt.

 

Zweiter Täter in Haft!

Am 21. August 2017 zeigten die gesetzten Maßnahmen Wirkung! Der flüchtige 40-jährige serbische Staatsangehörige wurde an der Grenzübertrittsstelle Ferlach in Kärnten, anlässlich der Grenzkontrollmaßnahmen angehalten und festgenommen. Auch dieser zeigte sich zu den gemeinsamen Taten (Burgenland: 18 Tatorte im Bezirk Neusiedl am See, acht Tatorte im Bezirk Oberpullendorf, zwei Tatorte im Bezirk Güssing, ein Tatort im Bezirk Jennersdorf; Steiermark: vier Tatorte im Bezirk Knittelfeld und Niederösterreich: ein Tatort im Bezirk Neunkirchen) geständig.

Das bei diesen Einbrüchen erbeutete Diebesgut wurde von den beiden Tätern in Rumänien verkauft. Das erbeutete Werkzeug und die elektrischen Geräte stellten einen Wert in der Höhe eines sechsstelligen Eurobetrages dar.

Die beiden Beschuldigten wurden Anfang November 2017 in einer Hauptverhandlung beim Landesgericht Eisenstadt zu mehrjährigen unbedingten und teilbedingten Haftstrafen verurteilt. Beide sind in der Justizanstalt Eisenstadt in Haft.


Verkehrsunfall mit Eigenverletzung im Bezirk Eisenstadt/Umgebung

In den Abendstunden des 3. Dezember 2017 ereignete sich auf der L258 im Ortsgebiet von Hornstein ein Verkehrsunfall mit Eigenverletzung.

Ein 31-jähriger Burgenländer fuhr mit seinem PKW auf der Landesstraße 258 in Fahrtrichtung B16 – aufgrund eines querenden Rehwildes verriss der Lenker den PKW und kollidierte dabei mit der dort befindlichen Leitschiene.

Der Lenker erlitt durch den ausgelösten Fahrerairbag eine Rissquetschwunde an der Stirn und wurde zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus verbracht.

Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden – die Bergung erfolgte durch die Freiwilligen Feuerwehren Müllendorf und Hornstein.

Ein durchgeführter Alkomattest bei dem verletzten Fahrzeuglenker verlief positiv.

 

 

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