Schweigemarsch gegen Gewalt

Eisenstadt, 29. 11. 2017 –

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SPÖ Frauen Burgenland machen auf das Recht von Frauen auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam und luden zum Schweigemarsch

„Mit unserem Schweigemarsch, wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Gewalt gegen Frauen im Jahr 2017 nichts mehr verloren hat, allerdings sprechen die bis jetzt im Burgenland ausgesprochenen 188 Wegweisungen eine andere Sprache. Wir wollen Frauen stark machen und gut informieren, damit sie wissen, wo es rasch Hilfe bei Gewalt gibt“, so SPÖ Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst anlässlich der Straßenaktion der SPÖ Frauen Burgenland im Rahmen der Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“.

Im Rahmen der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ vom 25. November bis 10. Dezember 2016 veranstalten die SPÖ-Frauen im ganzen Burgenland Straßenaktionen unter dem Motto „Gewalt an Frauen geht gar nicht“. Verteilt werden Lesezeichen und Infozeitungen mit den Kontaktdaten der Frauenberatungs- und Gewaltschutzeinrichtungen.

Frauen scheuen sich oft Hilfe zu rufen, wenn sie von Gewalt betroffen sind – speziell dann, wenn der Täter aus dem nahen Umfeld kommt. Die Hilfseinrichtungen sollen noch besser bekannt gemacht werden. So ist neben der Polizei (Notruf: 133) ist auch die Frauenhelpline 0800 222 555 rund um die Uhr erreichbar. Das Gewaltschutzzentrum Burgenland (www.gewaltschutz.at) und das Frauenhaus Burgenland (www.frauenhaus-burgenland.at) bieten darüber hinaus Schutz. Einen raschen Kontakt zu Hilfseinrichtungen bietet die fem:HELP-App, die auf der Seite des Frauenministeriums unter www.bmgf.gv.at/home/femHelp_App heruntergeladen und direkt aufs Handy gespeichert werden kann.

„Wir wollen alle bestehenden Gewaltschutzeinrichtungen noch besser bekannt machen und Mädchen und Frauen Wege aus der Gewalt aufzeigen, denn jede Frau hat das Recht auf ein Leben ohne Angst, frei von Gewalt!“, so Verena Dunst abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

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