Darabos hält Wort: „Akut-Ordinationen“ werden flächendeckend umgesetzt

Eisenstadt, 16. 11. 2017 –

Die SPÖ steht für beste Gesundheitsversorgung in allen Landesteilen!

Das Pilotprojekt „Akut-Ordination“ wird im Burgenland flächendeckend ausgeweitet. Das kündigte Gesundheitslandesrat Norbert Darabos im Rahmen der Fragestunde im burgenländischen Landtag an. „Der Landesrat hält Wort und sorgt dafür, dass dieses Erfolgsmodell für Patientinnen und Patienten in allen Bezirken des Landes zu Verfügung stehen wird. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung einer bedarfsgerechten, dezentralen Gesundheitsversorgung und zur Entlastung der Spitalsambulanzen“, betont SPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Günter Kovacs. Seit Sommer werden konstruktive Gespräche von Darabos mit allen beteiligten Institutionen – vor allem der Burgenländischen Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer – geführt.

In Oberwart läuft das Pilotprojekt einer Akut-Ordination seit rund einem Jahr erfolgreich. „Patientinnen und Patienten finden dort zu den Tagesrandzeiten eine fixe Anlaufstelle für allgemeinmedizinische Notfälle vor und werden von niedergelassenen Allgemeinmedizinern betreut. Dieses Angebot wird gut angenommen, entlastet die Ambulanz des Krankenhauses Oberwart deutlich und kommt durch zeitlich begrenzte Dienstzeiten auch den Ärzten entgegen“, so Kocacs. Von der Ausweitung sollen nicht nur Bezirke mit Spitalsstandorten profitieren, sondern auch die Bezirke Mattersburg und Jennersdorf, machte der Gesundheitslandesrat im Landtag klar. „Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass die SPÖ Burgenland für eine qualitätsorientierte Gesundheitsversorgung steht, von der die Menschen in allen Landesteilen gleichwertig profitieren“, so Kovacs.

Auch für den Kampf gegen einen zukünftigen Ärztemangel habe Darabos ein Maßnahmenpaket mit Stipendien und einer Sonderförderung für Arztpraxen vorgelegt, ergänzte Kovacs und warnte gleichzeitig vor einer Wiedereinführung von Ambulanzgebühren durch die neue ÖVP-geführte Bundesregierung: „Ich weiß nicht, ob die diesbezüglichen Medienmeldungen stimmen. Aber die Rückkehr zu einer Inkasso-Medizin, die Menschen für das Aufsuchen einer Ambulanz finanziell bestraft, wäre sozial- und gesundheitspolitisch verantwortungslos.“

 

 

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