Landeshauptmann Hans Niessl zum burgenländischen Landesfeiertag

Eisenstadt, 11. 11. 2017 –

„Ein Tag im Zeichen von Tradition, Erfolg und Zukunft des Burgenlandes.“

Der Landesfeiertag am 11.11. stehe für die besondere Geschichte des Burgenlandes und für die Stärkung der burgenländischen Identität. „Gleichzeitig können wir am Landesfeiertag mit Stolz auf die ausgezeichnete Entwicklung des Landes verweisen. Das Burgenland ist heute so erfolgreich wie noch nie in seiner Geschichte“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

„Dieser Erfolg ist ein gemeinsamer Erfolg. Ich möchte daher allen Burgenländerinnen und Burgenländern für ihre Leistungen danken.“ Wie es schon gute Tradition ist, werden zu Martini Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um das Burgenland erworben haben, geehrt. Morgen bekommen im Kultur- und Kongresszentrum in Eisenstadt rund 140 Persönlichkeiten vom Landeshauptmann ein Ehrenzeichen überreicht.

Niessl betont auch die große Bedeutung der burgenländischen Gemeinden für die positive Entwicklung des Landes: „Ich habe das Jahr 2017 zum ´Jahr der Gemeinden` erklärt, weil die Gemeinden in vielen Bereichen wichtige Partner des Landes sind. Die Gemeinden stehen für Lebensqualität, für Bürgernähe, für ehrenamtliches Engagement.“ Das gelte ganz besonders für ein kleinstrukturiertes Bundesland wie das Burgenland.

Das Burgenland bleibe auf Erfolgskurs. Das zeige sich daran, dass das Burgenland in den vergangenen fünf Jahren vier Mal das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer erzielte. Auch für 2017 könne das Burgenland mit sehr guten Wirtschafts- und Tourismusdaten rechnen. Im Oktober habe sich der positive Trend am Arbeitsmarkt bestätigt: mit einem Oktoberrekord von 105.000 Beschäftigten, einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 8,6% und einem Minus bei der Jugendarbeitslosigkeit von 21,7%.

Der Landeshauptmann stellt am Landesfeiertag wichtige Themen für die Zukunft des Burgenlandes in den Mittelpunkt. „Das Burgenland ist heute in vielen Bereichen das Bildungsland Nummer 1. Und wir wollen die Bildung und Ausbildung weiter ausbauen und verbessern, damit die Jugend im Land die besten Chancen und Perspektiven hat. Wir nehmen daher auch bei der Umsetzung der ´Schule 4.0´ eine Vorreiterrolle ein.“ Das Land stelle sich der Digitalisierung und werde die Chancen einer modernen Wissensgesellschaft nutzen. Nicht zuletzt habe das Burgenland gerade 2017 auf den Gebieten Forschung und Innovation Meilensteine setzen können.

Abschließend verweist Niessl auf das Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018. Das Jubiläum „100 Jahre Republik“ werde vom Burgenland, das im zweiten Halbjahr 2018 den Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz innehat, federführend mitgestaltet. Gerade dieses Jubiläum zeige die besondere Geschichte und die schwierigen Anfänge des Burgenlandes, das erst 1921 ein Teil Österreichs wurde. 96 Jahre danach können wir konstatieren, dass „das Burgenland unter schwierigsten Bedingungen und Voraussetzungen Großes geleistet hat“.

 

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