Beginn vom Ende der Ära Niessl?

Eisenstadt, 8. 11. 2017 –

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Doskozil wechselt ins Burgenland und wird Landesrat

LH Niessl: „Die SPÖ Burgenland macht ihre Hausaufgaben und stellt die Weichen für die Zukunft.“

Beim heutigen außerordentlichen Landesparteivorstand der SPÖ Burgenland wurde einstimmig beschlossen, dass Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil die Agenden von Landesrat Helmut Bieler übernehmen wird. Der Wechsel soll im Dezember erfolgen. „Die Nominierung von Doskozil als Regierungsmitglied ist die erste Weichenstellung für die Zukunft der SPÖ Burgenland. Mit Hans Peter Doskozil kommt der beste Minister und einer der populärsten Politiker Österreich zurück ins Burgenland. Ich bin froh, dass er sich so entschieden hat. Für das Burgenland und die Sozialdemokratie ist er die beste Wahl“, so Landeshauptmann Hans Niessl. Für Doskozil war es nach dem Ausgang der Nationalratswahl ein logischer und erstrebenswerter Schritt. „Ich komme sehr gerne ins Burgenland zurück und freue mich schon auf die neue Aufgabe“, so Doskozil.

Mit Hans Peter Doskozil startet die burgenländische Sozialdemokratie einen Reformprozess. Dementsprechend wird er auch eine neu eingesetzte Reformgruppe leiten. „Wir werden in dieser Gruppe alles fair und offen hinterfragen und am Schluss zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen. Die interne Geschlossenheit ist mir dabei das Wichtigste“, so Doskozil. Hans Peter Doskozil wird auch beim Landesparteitag im September 2018 von Landeshauptmann Hans Niessl als neuer Landesparteivorsitzender vorgeschlagen werden. Wer als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2020 geht, wird im Frühjahr 2019 entschieden.

Das Mandat von Hans Peter Doskozil im Nationalrat wird die bisherige Landtagsabgeordnete Klaudia Friedl übernehmen. Das Landtagsmandat von Friedl geht an den bisherigen Bundesrat Peter Heger. Und das Bundesratsmandat von Heger übernimmt der Nationalratsabgeordnete Jürgen Schabhüttl.

Mit Landesrat Helmut Bieler verlässt das längstdienende Mitglied der Burgenländischen Landesregierung die Bühne der Politik. Bieler war ab 1992 Mitglied des Gemeinderates von Bad Tatzmannsdorf und von 1997 bis März 1999 auch Bürgermeister der Gemeinde. Von 1992 bis 1993 vertrat Bieler die SPÖ als Bunderat in Wien ehe er 1993 in den Burgenländischen Landtag wechselte, dem er bis 1999 angehörte. Von 1999 bis heute war er Landesrat, zuständig für die Ressorts Finanzen, Kunst, Kultur, Wissenschaft, Straßenbau und Landeshochbau. Helmut Bieler leitete die größte Abteilung des Landes und führte in der Baudirektion alle technischen Agenden des Landes zusammen.

„Helmut Bieler war ein Erfolgsgarant in der burgenländischen Landespolitik. Finanzpolitisch hat er das Burgenland auf stabile Beine gestellt und die Fachhochschulen Burgenland auf Erfolgskurs gebracht. Kulturpolitisch hat er mit dem Bau des Kultur- und Kongresszentrums in Eisenstadt, dem Haydnjahr 2009 und dem Lisztjahr 2011 Meilensteine in der burgenländischen Kulturszene gesetzt“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

„Die SPÖ Burgenland bedankt sich bei Helmut Bieler für seine herausragende Arbeit für unser Heimatland. Wir wünschen ihm und Hans Peter Doskozil alles Gute für die Zukunft“, so Landesgeschäftsführer Christian Dax.

 

 

 

 

 

 

 

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