LH Niessl bei OSZE Botschafterklausur im Schloss Esterhazy

Eisenstadt, 7. 11. 2017 –

Niessl: „Eine Sicherheitszusammenarbeit und Konfliktprävention wird künftig noch wichtiger“

Die OSZE ist das zentrale Forum zur Entwicklung einer Sicherheitsgemeinschaft im euroatlantischen und eurasischen Raum. Im heurigen Jahr 2017 hat Österreich den Vorsitz der weltweit größten regionalen Sicherheitsorganisation. Im Beisein von Landeshauptmann Hans Niessl, Botschafter Dr. Clemens Koj (Leitung der Ständigen Vertretung Österreichs bei der OSZE in Wien) und Botschafter Mag. Florian Raunig (Leitung der Task Force OSZE) fand heute Dienstag, 7. November 2017, im Schloss Esterhazy in Eisenstadt, eine OSZE-Botschafterklausur statt. Vertreter aus 57 Teilnehmerstaaten nahmen an dem internationalen Arbeitstreffen teil.

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Die OSZE zeichnet sich durch eine umfassende Zusammensetzung aus: Die 57 teilnehmenden Staaten decken die nördliche Hemisphäre von Vancouver bis Wladiwostok ab und umfassen neben allen europäischen Ländern auch die USA, Kanada und die zentralasiatischen Staaten sowie die Mongolei. Weitere Staaten aus Asien und dem Mittelmeerraum sind als Partner eingebunden. Österreich wurde beim OSZE-Ministerrat in Basel im Dezember 2014 von den teilnehmenden Staaten damit betraut, im Jahr 2017 den Vorsitz in der OSZE zu übernehmen. Österreich folgt damit Deutschland, das den Vorsitz 2016 innehat und ist nun nach dem Vorsitz im Jahr 2000 zum zweiten Mal in dieser verantwortungsvollen und wichtigen Position. Zu den Schwerpunkten des österreichischen Vorsitzes zählen, die Bewältigung von Konflikten, der gemeinsame Kampf gegen Radikalisierung und das Wiederherstellen von Vertrauen gegenüber staatlichen Institutionen und Organisationen. Dazu Landeshauptmann Hans Niessl: „Die Ereignisse in den letzten Jahren haben gezeigt, dass es immer wieder neue und gewaltige Herausforderungen gibt, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Eine Sicherheitszusammenarbeit und Konfliktprävention seitens der OSZE wird daher künftig noch wichtiger.“
Das Burgenland hat gezeigt, dass auch ein kleines Land, extrem schwierige Situationen meistern und Großes leisten kann – wie etwa bei der Ungarn-Krise im Jahr 1956, der Massenflucht der DDR-Bürger im Jahr 1989 oder der Flüchtlingskrise im Jahr 2015. Bis heute hat das Thema Sicherheit für das Burgenland als Grenzregion einen sehr hohen Stellenwert. „Das Burgenland ist heute das sicherste Bundesland Österreichs und eines der sichersten Regionen Europas! Im Burgenland leben, heißt sicher leben. Das ist das Resultat der guten Zusammenarbeit zwischen dem Land, dem Bund und auch der OSZE. Für diese Zusammenarbeit möchte ich mich recht herzlich bedanken“, so Landeshauptmann Hans Niessl abschließend.

 

 

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