30. 10. 2017 – Polizei News

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Halloween: Nicht alle Streiche sind verboten – aber viele!

Die burgenländische Polizei warnt vor Sachbeschädigungen und Ruhestörungen anlässlich des Gruselfestes „Halloween“ und ersucht Erziehungsberechtigte ihre Kinder auf mögliches strafbares Verhalten hinzuweisen.

Morgen, Dienstag, der 31. Oktober, wird auch im Burgenland das Gruselfest „Halloween“ gefeiert. Dieses irisch-keltische Fest, welches über die USA auch in unseren Breiten Einzug gefunden hat, wird unter dem Motto „Süßes, sonst gibt’s Saures“ oder „Trick or Treat“ geführt. Mittlerweile ist es auch bei uns zur Tradition geworden: Kinder und Jugendliche marschieren zu „Halloween“ durch die Straßen, verkleidet als Hexe und Vampir, klingeln an allen Türen und fordern Süßigkeiten. Sollten sie keine bekommen, wollen sie Streiche spielen – die können völlig harmlos sein. Doch es gibt auch Streiche, die nicht lustig und sogar strafbar sind.

Natürlich gibt es zu „Halloween“ ganz harmlose Streiche, die eine Art Lausbuben-Charakter haben. Eine Grundregel gilt immer: Wer etwas kaputtmacht, kriegt rechtlichen Ärger! Dazu ein konkretes Beispiel: Papierschnipsel in Briefkästen oder Toilettenpapier am Gartenzaun tun niemandem weh. Die Polizei drückt bei solchen Scherzen zu „Halloween“ schon mal ein Auge zu. Manche Streiche eskalieren aber und enden in Sachbeschädigungen. Wer fremdes Eigentum beschädigt oder den Straßenverkehr beeinträchtigt, macht sich strafbar.

Auch wenn Jugendliche unter 14 Jahren noch nicht strafrechtlich belangt werden können, können Geschädigte zivilrechtliche Forderungen und die Wiedergutmachung des entstandenen Schadens einklagen. Zudem erfolgt ein Bericht an das zuständige Jugendamt.

Deshalb richtet die Polizei die Bitte an alle Erziehungsberechtigte, noch vor „Halloween“ mit den Kindern und Jugendlichen ein klärendes Gespräch zu führen. Machen sie ihre Kinder aufmerksam, dass manche „Streiche“ gerichtlich strafbare Handlungen darstellen und erklären sie ihnen den besten Weg für deren „Halloween-Tour“.

Was die Polizei empfiehlt

Potenziellen „Halloween-Opfern“ empfiehlt die Polizei Autos, Motorräder und Fahrräder in Garagen oder auf geschützten Parkplätzen abzustellen. Spielsachen, Gartenmöbel und andere Gegenstände sollten nach Möglichkeit nicht im Freien gelassen sowie brennbare Materialien aus Postkästen entfernt werden. Einfahrten und Gärten seien idealerweise zu beleuchten.


Festnahme nach bestehendem Aufenthaltsverbot

Kroate wurde bei Verkehrskontrolle wegen unrechtmäßigem Aufenthalt festgenommen

Am 28. Oktober 2017 wurde in Schützen am Gebirge (Bez. Eisenstadt-Umgebung) ein PKW routinemäßig im Zuge einer Verkehrskontrolle angehalten. Im PKW befanden sich eine Frau mit ihren drei Kindern. Die aufmerksamen Polizeibeamten nahmen auf der Rücksitzbank des PKW‘s eine Person unter einer Decke wahr, welche sich zu verstecken bemühte. Bei einer durchgeführten Kontrolle und Fahndungsanfrage wurde festgestellt, dass gegen Gatten der Lenkerin, einen 41-jährigen Kroaten, ein aufrechtes Aufenthaltsverbot wegen Delikten nach dem Strafgesetz in Österreich besteht.

Der Mann wurde von den Polizeibeamten festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum nach Eisenstadt eingeliefert. In weiterer Folge wird der Kroate des Bundesgebietes verwiesen werden.


Landesweites Planquadrat  – Es wurden 1.300 Fahrzeuge kontrolliert

Vergangenes Wochenende fand ein landesweites Planquadrat zur Hebung der Verkehrssicherheit statt.

In der Zeit vom 28. Oktober 2017, 16:00 Uhr bis 29. Oktober 2017, 02:00 Uhr, führten insgesamt 75 Polizistinnen und Polizisten landesweit schwerpunktmäßig Verkehrskontrollen durch. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf Kontrollen im Bereich der Nichteinhaltung der Alkohol- und Drogenbestimmungen sowie Geschwindigkeitsüberschreitungen – diesbezüglich kam auch der Polizei-Porsche zum Einsatz.

Es wurden rund 1.300 Fahrzeuge kontrolliert und bei 868 Lenkerinnen bzw. Lenkern ein Alkovortest durchgeführt, wobei insgesamt 17 Lenker in einem durch Alkohol beeinträchtigten Zustand ein Fahrzeug lenkten – den Spitzenwert erreichte ein 40-jähriger männlicher Lenker aus dem Bezirk Oberpullendorf mit einem Wert von über 2 Promille.

Weiters konnte ein durch Suchtgift beeinträchtigter 38-jähriger männlicher Lenker im Bezirk Eisenstadt-Umgebung aus dem Verkehr gezogen werden. Er wurde dem Amtsarzt vorgeführt, der eine Fahruntüchtigkeit attestierte.

Im Bezirk Jennersdorf konnte ein slowenischer Fahrzeuglenker in einer 50-km/h-Zone mit einer Geschwindigkeit von 116 km/h von den Beamten angehalten werden – die erforderlichen Anzeigen werden an die Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf erstattet.

Bei dem Landesplanquadrat wurden insgesamt 167 Organmandate ausgestellt, 95 Verwaltungsanzeigen an die Bezirkshauptmannschaften erstattet und zusätzlich 930 Radaranzeigen vermerkt.

 

 

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