Bildung und Betreuung: ÖVP Belastungspläne

Eisenstadt, 25. 10. 2017 –

Nach ÖVP-Belastungsplänen: Bildung und Betreuung müssen kostenlos bleiben!

Dunst/Sack: „Studiengebühren & kostenpflichtige Nachmittagsbetreuung wird es im Burgenland nicht geben.“

Das vom ÖVP-Landeshauptmann in Oberösterreich vorgestellte Landesbudget mit Belastungen für Familien und in der Bildung sorgt auch im Burgenland für Besorgnis. Familienlandesrätin Verena Dunst und SPÖ-Familiensprecherin LAbg. Edith Sack bekräftigen die Linie des Burgenlands: „Bei Kinderbildung- und -betreuung müssen Hürden ab und nicht aufgebaut werden. Das SPÖ im Burgenland steht deshalb weiter zur Kinderbetreuungsförderung – ‚Gratiskindergarten‘ – und zur studiengebührenfreien Fachhochschule!“ Die SPÖ-Politikerinnen befürchten nun, dass das Beispiel Oberösterreich mit den angekündigten Gebühren für die Nachmittagsbetreuung und den Studiengebühren an Fachhochschulen auch in einer schwarz-blauen Bundesregierung Anklang finden. „Auch die ÖVP Burgenland muss Farbe bekennen, ob sie im Burgenland einen ähnlichen Belastungskurs vertreten!“

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Das Land Oberösterreich beabsichtigt, Elternbeiträge in Höhe von 70 bis 90 Euro für Nachmittagsbetreuung einzuführen. „Die ÖVP in Oberösterreich geht damit den genau entgegengesetzten Weg zum Burgenland: Im Burgenland fördert das Land den Kindergartenbesuch mit bis zu 45 Euro, den Kinderkrippenbesuch mit bis zu 90 Euro“, erklärt Landesrätin Dunst. LAbg. Sack befürchtet dagegen einen ÖVP-Belastungskurs im Bund: „Das Beispiel Oberösterreich zeigt, dass sich Familien unter einem ÖVP-Bundeskanzler warm anziehen müssen!“

 

 

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