Kein 2. Vizebürgermeister mehr in Mattersburg

Mattersburg, 20. 10. 2017 –

Ulrich ohne Engagement – Nur mehr ein Vizebürgermeister

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Mattersburg war in den letzten Perioden     immer mit zwei Vizebürgermeistern besetzt.

spö

Mattersburger Gemeinderat

Aufgrund des geringen Engagements von ÖVP-Vizebgm. Michael Ulrich hat die SPÖ-Fraktion der Stadtgemeinde Mattersburg bei der konstituierenden Sitzung am 18. Oktober 2017 einen Antrag eingebracht, auf den 2. Vizebürgermeister im Gemeinderat zu verzichten.

Der Antrag wurde mit den Stimmen der SPÖ, FPÖ und GRÜNE angenommen. Da Peter Pregl von der LZM nicht auf der Gemeinderatssitzung anwesend war, stimmte lediglich die ÖVP für einen 2. Vizebürgermeister. Somit ist Otmar Illedits von der SPÖ der einzige Vizebürgermeister der Stadtgemeinde Mattersburg. „Michael Ulrich hat in den letzten Jahren immer öfter Desinteresse an der Gemeindepolitik gezeigt.  Er ist kaum zu Besprechungen und Veranstaltungen erschienen. Konstruktive und engagierte Gemeindearbeit sieht anders aus,“ begründet der Vorsitzende der SPÖ- Mattersburg, Otmar Illedits den Schritt.

„Es ist ganz einfach zu wenig, im Wahljahr sich aus taktischen Gründen in der Öffentlichkeit zu zeigen und in den Medien präsent zu sein. Was zählt, ist die Arbeit für die Bevölkerung“, so Illedits weiter.

Die Gemeinderatswahl am 1. Oktober hat den Kurs von SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon und ihrem Team eindrucksvoll bestätigt. Sie ist trotz vier Gegenkandidaten mit knapp 58 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Auch die SPÖ-Fraktion hat ihre absolute Mehrheit im Gemeinderat behalten. Ein sensationelles Ergebnis.

„Wir werden uns auch in Zukunft mit voller Kraft für unsere schöne Stadt Mattersburg und für Walbersdorf einsetzen,“ gibt Vizebürgermeister Otmar Illedits den Weg für die kommende Periode vor.


Wem das nicht gefällt ist klar. Dem ehemaligen Vizebürgermeister und jetzigen Gemeinderat Michael Ulrich. Aus Gründen der Sparsamkeit ist es jedoch nicht notwendig, dass Mattersburg gleich 2 Vizebürgermeister hat. Wir erinnern auch daran, dass Ulrich das Gratisparken von Politikern während der Gemeinderatssitzungen in Mattersburg abschaffen wollte. Ersparnis: ein paar Euro im Jahr.


Reaktion Michael Ulrich:

SPÖ-Retourkutsche zeigt politische Unkultur in Mattersburg

„Die Angst vor der Volkspartei muss groß sein. Weil die ÖVP bei der Gemeinderatswahl mehr als 250 Stimmen und 1 Mandat gewonnen hat, hat die SPÖ-Absolute die Funktion des 2. Vizebürgermeisters abgeschafft. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern: Wir sind scheinbar auf dem richtigen Weg, die Wähler haben uns den Rücken gestärkt und wir leisten weiterhin wichtige Oppositionsarbeit“, so Stadtrat Michael Ulrich.

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Die Volkspartei hat gewonnen, die SPÖ Mattersburg verloren – und zwar bei der Bürgermeisterwahl, bei der Gemeinderatswahl und bei der Nationalratswahl. „Das gibt uns Zuversicht und bestärkt uns bei unserer Oppositionsarbeit! Die SPÖ reagiert auf diese Wahlergebnisse mit einer billigen Retourkutsche. Das ist das Verhaltensmuster einer Partei im Machtrausch und zeigt die politische Unkultur in Mattersburg. Wir gehen unseren Weg konsequent weiter und zeigen weiterhin auf, wo die SPÖ ihre absolute Macht missbraucht. Auch als Stadtrat werde ich mit meinem Team notwendige Oppositionsarbeit leisten“, unterstreicht Michael Ulrich.

„Mattersburg und Walbersdorf müssen fit für die Zukunft werden. Wir haben daher konkrete Projekte definiert, für die wir uns einsetzen: Unsere Stadt braucht günstige Bauplätze, einen neuen Kindergarten und weiterhin ausreichend Ärzte in der Innenstadt. So wollen wir die familienfreundlichste Stadt des Burgenlands werden.“

 

 

 

 

 

 

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