Bekämpfung der weißbeerigen Mistel

Eisenstadt, 10. 10. 2017 –

Die Mistel ist eine immergrüne Halbschmarotzerpflanze, die sich in unserer Kulturlandschaft zunehmend verbreitet. Besonders Obstbäume auf Streuobstwiesen und in Hausgärten aber auch Waldbäume werden vielfach von der Mistel befallen. Während der Vegetationszeit sind die Misteln kaum sichtbar, da die Bäume in einem satten Grün erscheinen. Im Herbst, wo das Laub abfällt, wird die tatsächliche Ausbreitung dieser Pflanzen sichtbar.

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Die Verbreitung der Samen erfolgt in erster Linie durch Vögel. Meist geht die Verbreitung dort schnell voran, wo bereits Mistelpflanzen an Bäumen sichtbar sind. Bei Nichtbekämpfung führt der Befall durch Mistelpflanzen nach einigen Jahren zum Absterben der betroffenen Bäume. Um eine weitere Ausbreitung dieser Halbschmarotzerpflanze zu verhindern, sollten die Misteln unbedingt von den befallenen Bäumen entfernt werden. In der Herbst- und Winterzeit kann man die Misteln auch als Türschmuck oder als Wildfutter verwenden.

Die Bekämpfung der Misteln gestaltet sich aber vor allem bei größeren Bäumen sehr schwer, da befallene Stellen oft nur mit hohen Leitern oder Hebebühnen erreicht werden können. Falls jemand das Entfernen der Mistel selber nicht durchführen kann, bieten verschiedene Unternehmen – so auch die Maschinenringe des Burgenlandes – diese Dienstleistung an.

Weitere Informationen dazu können im Landwirtschaftlichen Bezirksreferat Güssing/Jennersdorf bei Herrn Dipl.-HLFL-Ing. Manfred Gsellmann, Telefon: 03322/42610-23 oder 0664/3943652, eingeholt werden.

 

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