Doskozil: SPÖ will mit 5-Punkte-Programm Österreich Richtung Vollbeschäftigung bringen

Eisenstadt, 6. 10. 2017 –

Klubchef Hergovich: Burgenland braucht Doskozil als starke Stimme im Bund!

Die SPÖ will im Finale des Nationalratswahlkampfes ihre arbeitsmarktpolitischen Ziel in den Vordergrund rücken. „Für uns als Partei der Arbeit hat der Kampf gegen Arbeitslosigkeit und für mehr Beschäftigung absoluten Vorrang. Daher gehen wir mit einem 5-Punkte-Programm in die Wahl, das unser Land in Richtung Vollbeschäftigung bewegen soll. Schon bis 2020 sind auf dieser Basis 200.000 zusätzliche Arbeitsplätze und eine Halbierung der Arbeitslosigkeit machbar“, betonte der burgenländische SPÖ-Spitzenkandidat Hans Peter Doskozil heute in Eisenstadt. Nicht Kampagnen, sondern Inhalte sollten dafür ausschlaggebend sein, wer Österreich in den nächsten fünf Jahren führt, so SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich: „Die Kurz-ÖVP vertritt ausschließlich die Interessen der Konzernbosse und will die Sonntagsöffnung und den 12-Stunden-Arbeitstag als Lohnkürzungsprogramm durchziehen. Der SPÖ geht es um eine gerechte Verteilung des Wohlstands. Die Wahl ist daher eine echte Richtungsentscheidung.“

spö

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt sei erfreulich, dürfe die Politik aber nicht zufrieden stellen, erklärte Doskozil. Das SPÖ-Programm umfasst eine Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe durch steuerliche Entlastung und sinnvolle Deregulierung; die Ausweitung der Ausbildungsgarantie von 18 auf 25 Jahre; eine Beschäftigungsgarantie für Ältere für einen kollektivvertraglich entlohnten Arbeitsplatz spätestens nach einem Jahr Arbeitslosigkeit; den Schutz des Arbeitsmarktes vor Lohn- und Sozialdumping sowie einen Privatisierungsstopp in staatlichen Kernkompetenzen wie Sicherheit und Gesundheit.

>> SPÖ-Ziel: die ersten 1.500 Euro pro Einkommen steuerfrei!

„Wir dürfen den schleichenden Trend zur Privatisierung im Bereich der Daseinsvorsorge nicht weiterverfolgen. Das wird auch stark spürbare beschäftigungspolitische Folgen haben“, zeigte sich Doskozil überzeugt. Um für eine faire Verteilung des Wohlstands zu sorgen, schlägt die SPÖ unter anderem vor, die ersten 1.500 Euro pro Einkommen steuerfrei zu stellen.

Das Burgenland habe die Trendwende bei der Arbeitslosigkeit geschafft, verwies Klubobmann Hergovich auf aktuelle Fakten: Die Arbeitslosigkeit ist zwölf Monate in Folge rückläufig und mit rund 6 Prozent im Jahresschnitt stärker gesunken als im Österreich-Schnitt. Bei der Beschäftigung gab es einen Zuwachs von zuletzt 1,84 Prozent, was einem Netto-Zuwachs von fast 2.000 neuen Arbeitsplätzen entspricht. „Wir zeigen erfolgreich vor, dass eine Arbeitsmarktpolitik mit SPÖ-Handschrift alle Spielräume nutzt, um Menschen in Beschäftigung zu bringen und jungen Menschen die Perspektive auf eine gute Ausbildung zu geben“, so Hergovich. Am 15. Oktober gebe es eine Richtungswahl, „ob der Aufschwung für alle spürbar ist – oder ob nur wenige profitieren, die an den Schalthebeln sitzen.“

Der SPÖ-Klubchef ging auch auf Ansagen von Kurz-Unterstützern wie der „Adler-Runde“ ein: „Wenn ich höre, dass diese Personen AK und Gewerkschaften in Frage stellen, dass sie den 12-Stunden-Arbeitstag und die 60-Stunden-Woche fordern, wird mir angst und bange!“

>> „Wer Doskozil will, muss ihn auch wählen!“

Das Burgenland brauche mit Hans Peter Doskozil weiter einen starken Partner im Bund. Hergovich: „Wer Doskozil will, muss ihn auch wählen. Ich werde ihm meine Vorzugsstimme geben und appelliere an alle Burgenländerinnen und Burgenländer, diesem Beispiel zu folgen.“

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar