20. 9. 2017 – Polizei News

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der B63

Bei Großpetersdorf (Bezirk Oberwart) ist gestern eine 46-jährige Autofahrerin aus Ungarn gestorben. Das Auto ist gegen einen Betonpfeiler geprallt und anschließend in Brand geraten.

Vorgestern, am 18. September 2017, gegen 21.00 Uhr, lenkte eine 46-jährige ungarische Staatsangehörige ihren PKW im Gemeindegebiet von Großpetersdorf, auf der Steinamangerer Straße (B63) in Fahrtrichtung Ungarn. Auf Höhe des Straßenkilometers 29,700 geriet die Fahrzeuglenkerin in einer langgezogenen Rechtskurve über die linke Gegenfahrbahn in den Straßengraben. Dort prallte sie mit der Beifahrerseite gegen einen Beton-Brückenpfeiler. Auf Grund des heftigen Aufpralles wurde das Fahrzeug in mehrere Teile gerissen. Der Motor sowie einige Rahmenelemente, welche vom Unfallwrack getrennt waren, gerieten in Brand. Die Verunfallte kam mit dem Rest ihres Wagens in einer angrenzenden, dicht bewachsenen Fläche zum Stillstand. Dieser Teil des Fahrzeugwrackes konnte erst nach einer Suche durch die Polizisten und Passanten in der Dunkelheit entdeckt werden.

Als die Beamten die Verunfallte fanden, konnten keinerlei Lebenszeichen bei der 46-jährigen festgestellt werden. Die um 21.19 Uhr eingetroffene Notärztin und die Rettung aus Oberwart konnten nur noch den Tod der Verunglückten feststellen.

Die Unfallstelle war für Hilfs- Berge- und Erhebungsmaßnahmen bis 23.30 Uhr abgesichert und für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung war durch das Ortsgebiet von Großpetersdorf eingerichtet.

Das Fahrzeug-Wrack wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Großpetersdorf, welche mit vier Einsatzfahrzeugen und 24 Mann/Frauen im Einsatz waren, gesichert und die brennenden Fahrzeugteile gelöscht.


Defekter Gefahrguttransporter aus dem Verkehr gezogen!

Landesverkehrsabteilung Burgenland: Die Polizei hat auf der Ost-Autobahn A4 bei einer Kontrolle einen defekten rumänischen Gefahrguttransporter aus dem Verkehr gezogen. Er war mit fast 16.000 kg Sprengstoff beladen!

Am gestrigen Tage, den 19. September 2017, wurden von der Landesverkehrsabteilung Burgenland und der Autobahnpolizeiinspektion Oberwart gemeinsam mit den Mitarbeiter der „Technischen Unterwegskontrolle“ (TUK) der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) Kontrollen an der Grenzübertrittsstelle Nickelsdorf, Ost-Autobahn A4 (Bez. Neusiedl am See), durchgeführt.

Von einer Gefahrgutstreife der Landesverkehrsabteilung Burgenland wurde ein in Rumänien  zugelassener Sattelzug angehalten und einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle dieses Fahrzeug wurde festgestellt, dass dieser Transporter mit insgesamt 15.990 kg Sprengstoff der Klasse 1.1 (explosionsgefährliche Stoffe) beladen war. Der 38-jährige rumänische LKW-Lenker hatte den Auftrag, die Ladung von Rumänien ins 2.700 km entfernte Karlstad (Schweden) zu befördern. Bei der technischen Überprüfung des Sattelfahrzeuges wurden insgesamt acht schwere technische Mängel festgestellt, wobei bei vier Mängeln „Gefahr im Verzug“ bestand. So war z.B. der Rahmen des Sattelfahrzeuges durch massiven Rostschäden sehr beeinträchtigt und die Funktion und der Zustand der Bremsen als „gefährlich mangelhaft“ eingestuft. Zusammen mit weiteren technischen Beanstandungen konnte die Weiterfahrt nicht gestattet und das behördliche Kennzeichen unverzüglich abgenommen werden.

Insgesamt wurden bei diesen Schwerverkehrskontrollen sechs behördliche Kennzeichen abgenommen, sieben Sicherheitsleistungen eingehoben und insgesamt 71 Anzeigen an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde erstattet werden.

 

 

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