CYCLEWALK Study Visit

Mattersburg, 15. 9. 2017 –

Alltagsradfahren und zu Fuß Gehen im Burgenland

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Im Rahmen des EU-Projekts „CYCLEWALK“ lud die Mobilitätszentrale Burgenland, eine Servicestelle der Landesregierung, zu einer dreitätigen Studienreise ins Burgenland. Dabei konnten sich die rund 20 Projektpartner aus Italien, Slowenien, den Niederlanden, Rumänien und Litauen nicht nur ein Bild von der burgenländischen Radfahrinfrastruktur machen, sondern sie auch mit Rädern direkt befahren. „Mit dem Projekt CYCLEWALK werden die Bedürfnisse von Radfahrern und Fußgehern in den Vordergrund gestellt, um diese bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen. Das ist genau jener ganzheitliche Ansatz, der den Erfolg von Mobilitätsmaßnahmen auch nachhaltig sichert“, betont Landesrätin Mag. Astrid Eisenkopf.

Die Mobilitätszentrale Burgenland, ein Service der burgenländischen Landesregierung, arbeitet als Projektpartner in mehreren EU-Projekten. Mit dem Projekt „CYCLEWALK“ sollen die teilnehmenden Städte und Regionen voneinander lernen. Dafür sollen Beispiele für gute Planungen und Umsetzungen, aber auch Negativbeispiele im Rahmen von Studienreisen, so genannten „Study Visits“, gesammelt werden. Darauf aufbauend soll ein Kriterienkatalog für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen für Radfahrer und Fußgänger erstellt werden. Die Kriterien sollen dann in bestehende Planungs- und Förderungsinstrumente einfließen. „Sanfte Mobilität ist ein ganzheitliches Thema – es geht dabei um Klimaschutz, um Erlebnisse in der Natur, aber auch um gesundheitliche Aspekte. Mobil sein, ohne auf den eigenen PKW angewiesen zu sein, betrifft vor allem die ältere Generation und die Jugendlichen im Burgenland“, so Landesrätin Eisenkopf. Mit dem „Masterplan Alltagsradverkehr“ soll das Rad als Verkehrsmittel für Kurzstrecken im Alltag gefördert werden.

Auch Bürgermeisterin Ingrid Salamon streicht Mobilität in Städten als wichtigen Faktor heraus: „Als Klimabündnis- und Bodenschutzgemeinde setzen wir auch in diesem Bereich viele Akzente. Erst vor kurzem haben wir für unser Pedibus-Projekt mit den Volksschulkindern den Mobilitäts-Preis des Landes gewonnen.“

Beratend betreut wird das Projekt „CYCLEWALK“ vom Urban Cycling Institute mit Sitz in Amsterdam, wo 40 % aller Wege auf dem Fahrrad erledigt werden. „Wir sehen unsere Aufgabe nicht darin, überall ein „Miniatur-Amsterdam“ zu erschaffen, sondern wir möchten unser Wissen, unsere Erfahrungen und Kenntnisse so gut wie möglich weitergeben“, erläutert dazu Meredith Glaser vom Urban Cycling Institue.

Von 16. bis 22. September 2017 wird im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche auf klimafreundliche Mobilität aufmerksam gemacht.

 

 

 

 

 

 

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