„Aqua Burgenland – Sopron“: Erster Bauabschnitt fertiggestellt

Neufeld, 15. 9. 2017 –

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Aqua Bgld. – Sopron:

Erster Bauabschnitt des größten Sicherheitsprojektes der burgenländischen Wasserversorgung fertiggestellt und eröffnet

Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland hat nach 2,5-jähriger Bauzeit den Neubau der größten burgenländischen Wasser-Transportleitung von Neudörfl nach Rohrbach, sowie den Umbau der größten Brunnenanlage des Landes in Neudörfl abgeschlossen. Damit ist der 1. Bauabschnitt des Zukunftsprojektes „Aqua Burgenland – Sopron“ fertiggestellt.

Das Projekt „Aqua Burgenland – Sopron“ soll das Wasserversorgungsnetz im Nord- und Mittelburgenland, sowie auf ungarischer Seite den Großraum Sopron zusammenführen. Es geht dabei um einen gegenseitigen Wasseraustausch zur Absicherung der Versorgung etwa im Falle von Trockenphasen oder bei technischen Gebrechen. Die Investitionskosten für den ersten Abschnitt des länderübergreifenden Sicherheitsprojektes belaufen sich auf ca. € 15 Millionen. Die gesamten Investitionskosten des grenzüberschreitenden Vorzeigeprojekts (im Burgenland und Ungarn) werden ca. € 100 Mio. betragen. Dabei handelt es sich um das größte Sicherheitsprojekt (im Sinne der Versorgungssicherheit für die betroffene Bevölkerung) der burgenländischen Trinkwasserversorgung.

 

Prosperierende Region für die Zukunft mit Wasser absichern

Das Burgenland baut vor. Der Raum Wien, Györ, Bratislava, Sopron und Eisenstadt entwickelt sich gesellschaftlich, wirtschaftlich und touristisch sehr dynamisch. Zur Absicherung dieser Entwicklung und zur zukünftigen Sicherstellung der Trinkwasserversorgung wurde das Projekt „Aqua Burgenland Sopron“ entwickelt. Die Errichtung einer länderübergreifenden Wasserversorgung zur gegenseitigen Absicherung ist das langfristige Ziel des Projektes. Durch den Zusammenschluss erfolgt insbesondere eine nachhaltige Absicherung der Wasserversorgung für den gesamten pannonischen Raum Neusiedler See, in dem rund 300.000 Menschen leben.

Vernetzt werden dabei die Wasserversorgungssysteme des Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland (66 Gemeinden), des Wasserverband Mittleres Burgenland (18 Gemeinden), sowie der Stadt Sopron samt Umlandgemeinden (29 Gemeinden).

Burgenlands größte Wasserleitung gewährleistet höchste Versorgungssicherheit

Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland hat nach einer langen Abstimmungs- und Planungsphase (2007 bis 2014) die Vorbereitungen für den Bau des ersten großen Projektabschnittes 2014 abgeschlossen. Die Erd-, Baumeister- und Rohrverlegearbeiten wurden im gleichen Jahr europaweit ausgeschrieben. Als Bestbieter wurde die Bietergemeinschaft Strabag – St. Martin und Teerag Asdag – Parndorf, ermittelt. Beide Firmen wurden als „ARGE AQUA Burgenland Sopron“ mit den Arbeiten beauftragt. Nachdem aufgrund der Höhe der Investitionskosten die Wasserversorger nicht in der Lage sind, das Projekt alleine zu finanzieren, wurde für die Umsetzung der Bautätigkeiten auf österreichischer Seite eine finanzielle Beteiligung der Europäischen Investitionsbank (EIB) erfolgreich erwirkt.

Neben der Verlegung der neuen Transportleitungen, welche eine maßgebliche Kapazitätserweiterung sowie Erneuerung bedeuten, waren der maschinelle und elektrische Umbau der beiden Pumpwerke in Neudörfl, sowie die Modernisierung der Gruppenhochbehälter in Mattersburg und Rohrbach wesentliche Schwerpunkte des Bauabschnittes. Im ersten Bauabschnitt wurden ca. 23 km Wassertransportleitungen neu verlegt. Die Leitungen wurden als Sphärogussleitungen in den Dimensionen DN 800, DN 600 und DN 500 ausgeführt. Dazu ist auszuführen, dass die Rohrleitungsdimension DN 800 (entspricht einem Rohrinnendurchmesser von 800mm) die burgenlandweit größte jemals verlegte Wasserleitung ist.

Der vorgesehene Kostenrahmen konnte ohne Kostenüberschreitungen eingehalten werden.

„Durch die erfolgten Ausbauarbeiten wurden die Kapazitäten der Wasserversorgung im Bereich des nördlichen Burgenlandes maßgeblich erweitert, und alle betroffenen Anlagen auf den neusten technischen Stand gebracht, um für die nächsten Jahrzehnte gerüstet zu sein. Der Zeitpunkt des Weiterbaues der Transportleitungen von Rohrbach bis zur Staatsgrenze nach Schattendorf, sowie der Anlagenteile im Seewinkel, hängt vom Baustart der ungarischen Partner des Gesamtprojektes ab und ist für die nächsten Jahre geplant. Der errichtete Bauteil auf österreichischer Seite ist auch unabhängig davon als sehr notwendig und zukunftsweisend zu betrachten.“, so Obmann Bgm. Ing. Gerhard Zapfl.

„Eine sichere Wasserversorgung ist ein essentieller Faktor für die burgenländische Bevölkerung. Wichtig ist, dass vorhandene Ressourcen, wie Grundwasser,  gerecht verteilt werden  – vor allem auch kleine Kommunen über sichere Grundwasserreserven verfügen.
Mit dem Projekt „Aqua Burgenland  Sopron“ kann künftig gewährleistet werden, dass die heimatlichen Wasserdepots  gezielt zur Verfügung stehen und somit das „Gold der Zukunft“ gerecht an die Bewohner  verteilt werden kann.“, so LH-Stv. Hans Tschürtz in seinem Statement.

„Der Ausbau der Infrastruktur ist die Voraussetzung dafür, dass wir die dynamische Entwicklung dieser Region und den Aufstieg des Burgenlands fortsetzen können. Mit dem Projekt „Aqua Burgenland Sopron“ wird diesem Bestreben modellhaft Rechnung getragen. Das ist eine Investition in die Sicherheit. Das ist eine Investition in die Lebensqualität und in die Zukunft dieser Region im Herzen Europas,“ so Landeshauptmann Hans Niessl.

 


Größtes Sicherheitsprojekt der burgenländischen Wasserversorgung eröffnet

Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland hat nach 2,5-jähriger Bauzeit den Neubau der größten burgenländischen Wasser-Transportleitung von Neudörfl nach Rohrbach, sowie den Umbau der größten Brunnenanlage des Landes in Neudörfl abgeschlossen. Damit ist der 1. Bauabschnitt des Zukunftsprojektes „Aqua Burgenland – Sopron“ fertiggestellt. Dieses Projekt soll das Wasserversorgungsnetz im Nord- und Mittelburgenland, sowie auf ungarischer Seite den Großraum Sopron zusammenführen. Es geht dabei um einen gegenseitigen Wasseraustausch zur Absicherung der Versorgung – etwa im Falle von Trockenphasen oder bei einem technischen Gebrechen. Die Investitionskosten für den ersten Abschnitt des länderübergreifenden Sicherheitsprojektes belaufen sich auf ca. 15 Millionen Euro. Insgesamt werden die finanziellen Aufwendungen für dieses grenzüberschreitende Vorzeigeprojekt – im Burgenland und Ungarn – etwa 100 Millionen Euro betragen. Dabei handelt es sich – im Sinne der Versorgungssicherheit für die betroffene Bevölkerung – um das größte Sicherheitsprojekt der burgenländischen Trinkwasserversorgung. „Der Ausbau der Infrastruktur ist die Voraussetzung dafür, dass wir die dynamische Entwicklung dieser Region und den Aufstieg des Burgenlands weiter fortsetzen können. Mit dem Projekt ‚Aqua Burgenland Sopron‘ wird diesem Bestreben modellhaft Rechnung getragen. Das ist eine Investition in die Sicherheit, eine Investition in die Lebensqualität, eine Investition in die Zukunft kommender Generationen, das ist aber auch eine weiteres positives Beispiel für die hervorragende grenzüberschreitende Kooperation des Burgenlandes mit Ungarn im Herzen Europas“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

Prosperierende Region für die Zukunft mit Wasser absichern
Das Burgenland baut vor. Der Raum Wien, Györ, Bratislava, Sopron und Eisenstadt entwickelt sich gesellschaftlich, wirtschaftlich und touristisch sehr dynamisch. Zur Absicherung dieser Entwicklung und zur zukünftigen Sicherstellung der Trinkwasserversorgung wurde das Projekt „Aqua Burgenland Sopron“ ins Leben gerufen. Die Errichtung einer länderübergreifenden Wasserversorgung zur gegenseitigen Absicherung ist das langfristige Ziel des Projektes. Durch den Zusammenschluss erfolgt insbesondere eine nachhaltige Absicherung der Wasserversorgung für den gesamten pannonischen Raum Neusiedler See, in dem rund 300.000 Menschen leben. Vernetzt werden dabei die Wasserversorgungssysteme des Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland (66 Gemeinden), des Wasserverband Mittleres Burgenland (18 Gemeinden) sowie der Stadt Sopron samt Umlandgemeinden (29 Gemeinden).

Burgenlands größte Wasserleitung garantiert höchste Versorgungssicherheit Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland hat nach einer langen Abstimmungs- und Planungsphase (2007 bis 2014) die Vorbereitungen für den Bau des ersten großen Projektabschnittes 2014 abgeschlossen. Die Erd-, Baumeister- und Rohrverlegungsarbeiten wurden im gleichen Jahr europaweit ausgeschrieben. Als Bestbieter wurde die Bietergemeinschaft Strabag – St. Martin und Teerag Asdag – Parndorf ermittelt. Beide Firmen wurden als „ARGE AQUA Burgenland Sopron“ mit den Arbeiten beauftragt. Nachdem aufgrund der Höhe der Investitionskosten die Wasserversorger nicht in der Lage sind, das Projekt alleine zu finanzieren, wurde für die Umsetzung der Bautätigkeiten auf österreichischer Seite eine finanzielle Beteiligung der Europäischen Investitionsbank (EIB) erfolgreich erwirkt. Dazu Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz: „Eine sichere Wasserversorgung ist ein essentieller Faktor für die burgenländische Bevölkerung. Wichtig ist, dass vorhandene Ressourcen, wie Grundwasser, gerecht verteilt werden – vor allem damit auch kleine Kommunen über sichere Grundwasserreserven verfügen. Mit dem Projekt ‚Aqua Burgenland  Sopron‘ kann künftig gewährleistet werden, dass die heimischen Wasserdepots gezielt zur Verfügung stehen und somit das ‚Gold der Zukunft‘ gerecht an die Bewohner verteilt werden kann.

Neben der Verlegung der neuen Transportleitungen, die eine maßgebliche Kapazitätserweiterung sowie Erneuerung bedeuten, waren der maschinelle und elektrische Umbau der beiden Pumpwerke in Neudörfl sowie die Modernisierung der Gruppenhochbehälter in Mattersburg und Rohrbach wesentliche Schwerpunkte des Bauabschnittes. Im ersten Bauabschnitt wurden ca. 23 km Wassertransportleitungen neu verlegt. Diese wurden als Sphärogussleitungen in den Dimensionen DN 800, DN 600 und DN 500 ausgeführt. Die Rohrleitungsdimension DN 800 – das entspricht einem Rohrinnendurchmesser von 800 mm – ist die burgenlandweit größte jemals verlegte Wasserleitung. Der vorgesehene finanzielle Rahmen konnte ohne Kostenüberschreitungen eingehalten werden. „Durch die erfolgten Ausbauarbeiten wurden die Kapazitäten der Wasserversorgung im Bereich des nördlichen Burgenlandes maßgeblich erweitert und alle betroffenen Anlagen auf den neusten technischen Stand gebracht, um für die nächsten Jahrzehnte gerüstet zu sein. Der Zeitpunkt des Weiterbaues der Transportleitungen von Rohrbach bis zur Staatsgrenze nach Schattendorf sowie der Anlagenteile im Seewinkel hängt vom Baustart der ungarischen Partner des Gesamtprojektes ab und ist für die nächsten Jahre geplant. Der errichtete Bauteil auf österreichsicherer Seite ist auch unabhängig davon als äußerst notwendig und zukunftsweisend zu betrachten“, so Obmann Bgm. Ing. Gerhard Zapfl.

 

 

 

 

 

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