Investitionen in Bildung und Facharbeiter

Pinkafeld, 13. 9. 2017 –

Landesberufsschule Pinkafeld feierte mit einem Festakt die Eröffnung und Einweihung der Um- und Neubauten

Im Jänner 1950 wurde der Unterricht in der Landesberufsschule in Pinkafeld im ehemaligen Schloss Bátthyány aufgenommen. Seitdem haben ca. 85.000 Lehrlinge die LBS Pinkafeld besucht. Die Schule gilt heute als eine wichtige Talentschmiede für den Handwerkernachwuchs. Die Gebäude der LBS Pinkafeld, insbesondere die Werkstätten der KFZ-Technik- und der Metalltechnik-Berufe, haben grobe Baumängel aufgewiesen und entsprachen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Die BELIG wurde daher mit der Sanierung und Erweiterung der Landesberufsschule beauftragt. Die nunmehr mit einem Kostenaufwand von 8,3 Millionen Euro in zwei Bauabschnitten adaptierten und ausgebauten Werkstätten und Laborräume der Abteilung KFZ- und Metalltechnik sowie der erneuerte Maschinenpark wurden am 13. September 2017 mit einem Festakt ihrer Bestimmung übergeben.

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Landeshauptmann Hans Niessl, Landesrat Helmut Bieler, Diözesanbischof Dr. Ägidius J. Zsifkovics, Superintendent Mag. Manfred Koch, Mag. Heinz Zitz, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Burgenland, und Schulleiter BDS DP Ing. Wilhelm Pfeiffer bei der Eröffnungsfeier für den Neu- und Umbau der Landesberufsschule Pinkafeld

„Diese moderne Bildungsstätte ist heute ein Symbol für das Burgenland als Bildungsland Nr. 1, aber auch für den erfolgreichen wirtschaftlichen Aufstieg unseres Landes, zu dem die bis dato an der LBS Pinkafeld ausgebildeten 85.000 Lehrlinge maßgeblich beigetragen haben. Die heute hier in Ausbildung stehenden Lehrlinge sind die Facharbeiter von morgen, die in nächster Zukunft den weiteren Aufstieg unseres Heimatlandes Burgenland nachhaltig beeinflussen werden. Durch die weltweit beste Lehrlingsausbildung, durch das duale System, aber auch durch viele gezielte wirtschaftliche Impulse ist es uns gelungen, die Jugendarbeitslosigkeit um 19 % massiv zu reduzieren. Dennoch muss der Stellenwert der Lehre, diese Chance für die Jugend, noch größer werden, denn die Wirtschaft braucht gute Facharbeiter, braucht gute Techniker – ihnen gehört die Zukunft“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

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