Gemeindeschutzgebiet in Bernstein eröffnet

Bernstein, 7. 9. 2017 –

Gelebter Naturschutz direkt vor der Haustür

Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf eröffnete heute, Donnerstag 7. September 2017, gemeinsam mit Dr. Klaus Michalek, Geschäftsführer des Naturschutzbundes Burgenland, und Renate Habetler, Bürgermeisterin der Marktgemeinde Bernstein, ein Gemeindeschutzgebiet direkt neben der Neuen Mittelschule und dem Kindergarten in Bernstein. „Die Natur beginnt bei uns direkt vor der Haustür, das erfreut nicht die meisten Menschen, auch für die heimische Fauna und Flora bilden Gemeindeschutzgebiete wichtige Korridore zwischen National-, Naturparke und Landschaftsschutzgebiete, um einen regen Austausch des Erbmaterials aufrechtzuerhalten“, betone Landesrätin Eisenkopf.

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Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Dr. Klaus Michalek, Geschäftsführer des Naturschutzbundes Burgenland, und Renate Habetler, Bürgermeisterin der Marktgemeinde Bernstein mit Schülern der NMS Bernstein bei der Eröffnung des Gemeindeschutzgebietes

Naturschutzberatung in den Gemeinden
Seit Jänner gab es bereits in insgesamt 85 Gemeinden persönliche Beratungsgespräche. Ein häufig auftretendes Anliegen bildet die naturnahe Grünraumgestaltung, welche eine breite Palette an Pflanzen- und Tierarten die Möglichkeit bietet wieder Fuß zu fassen, Areale zurückzugewinnen oder gar neue zu besiedeln. Die Einstellung im Umgang mit der Natur hat sich geändert, Hausgärten werden vielfältiger und in Parks, Dorfplätzen oder Verkehrsinseln wird mehr und mehr der Natur überlassen. Dadurch konnte in unserem Wohnumfeld die Artenvielfalt deutlich erhöht werden.

Serpentintrockenrasen als Gemeindeschutzgebiet ausgewählt
„Ein für die Region um Bernstein typisches, aber zusehends unter Druck geratenes Landschaftsbild, der Serpentintrockenrasen, wurde oberhalb des Kinderspielplatzes ausgewählt um ab sofort besonderen Schutz genießen zu können. Deshalb möchte ich mich bei Bürgermeisterin Renate Habetler und Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf für die reibungslose Zusammenarbeit und die Finanzierung der Umsetzung des Projektes zum Erhalt bedrohter Landschaftsflächen bedanken“, zeigte sich Dr. Klaus Michalek sehr zufrieden.

 

 

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