Tanzschulgesetz im Burgenland abgeschafft

Eisenstadt, 5. 9. 2017 –

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LR Petschnig: „Erster Schritt zum Bürokratieabbau wurde mit dieser Gesetzesbereinigung gesetzt – und es werden noch weitere Verwaltungsvereinfachungen folgen“

Erstmalig im Burgenland wurde auf Initiative von Landesrat MMag. Alexander Petschnig ein unzeitgemäßes Landesgesetz und die damit in Verbindung stehenden Verwaltungsabläufe abgestellt. Das Tanzschulgesetz, welches im September 1923 seinen Ursprung fand ist Geschichte. Die Bedeutung von Tanzschulen und ihr gesellschaftlicher Wert haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt, sodass heute nur noch ein sehr beschränkter Anwendungsbereich der betreffenden Rechtsnormen festgestellt werden. Dazu Landesrat MMag. Alexander Petschnig: „Aus heutiger Sicht sind die Vorschriften völlig antiquiert. Noch dazu ergeben sich durch diesen Wegfall von Vollzugsaufgaben Einsparungspotentiale.“ Landesrat Petschnig sieht diese Abschaffung als einen weiteren Schritt zum Bürokratieabbau und betonte: „ Beim Tanz handelt es sich um keine besonders gefahrengeneigte Tätigkeit. Vor allem ist ein derart aufwendiges Regelungssystem aus Gründen des Konsumentenschutzes nicht erforderlich. Es ist nicht gerechtfertigt, einen derart hohen Verwaltungsaufwand bestehen zu lassen.“ In einer gemeinsamen Pressekonferenz begrüßten auch die ehemaligen Profitänzer und Dancing Stars Alice Guschelbauer und Balázs Ekker die Aufhebung des Tanzlehrergesetzes. Bisher waren unter anderem eine Mitgliedschaft beim Verband der Tanzlehrer Österreichs und eine dreijährige Ausbildung notwendig gewesen. Durch die Abschaffung des Tanzlehrergesetzes ist dies nun nicht mehr der Fall. LR Mag. Alexander Petschnig erwartet, dass es durch die vom Burgenländischen Landtag beschlossene Aufhebung des Landesgesetzes, mehr Angebot und Wettbewerb geben wird. „Der Bessere wird sich durchsetzen“, zeigte sich Petschnig überzeugt. Im Burgenland gibt es derzeit sechs Tanzschulen.

 

 

 

 

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