1. Burgenländische Feuerwehrjugend Challenge

Kittsee, 3. 9. 2017 –

In der letzten Woche der Sommerferien wanderten die Mädchen und Buben der burgenländischen Feuerwehren mit dem „Goldenen Strahlrohr“, eine Armatur für Feuerwehrschläuche, durch das Burgenland. Jede Feuerwehrjugend-Gruppe, aber auch die Bevölkerung war zum Mitmachen eingeladen. Der Einstieg war jederzeit möglich. Dieser Marsch quer durchs Burgenland sollte auf die Arbeit der Feuerwehrjugend aufmerksam machen und Mädchen und Burschen dazu animieren, sich bei der Feuerwehr zu engagieren. Die Feuerwehrjugend ist eine der größten Jugendorganisationen im Burgenland. Derzeit sind bei mehr als 210 Feuerwehren 1.540 Jugendliche – davon an die 500 Mädchen – dabei. Durch die gezielte Ausbildung der Jugendlichen rücken pro Jahr an die 250 Jungfeuerwehrmänner und -frauen in den Aktivstand nach.

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„Kinder und Jugendliche begeistern sich im Land für das Feuerwehrwesen. Das zeigt, dass Freiwilligkeit auch bei der Jugend einen sehr hohen Stellenwert hat. Das zeigt, dass es auch bei der Jugend sehr viel Solidarität und Kameradschaft gibt. Hier gibt es ein großes Bemühen, junge Menschen auszubilden und für eine gute Sache zu gewinnen. Es wird sehr viel getan, damit sich noch mehr Burschen und Mädchen in der Feuerwehrjugend engagieren. Das halte ich für sehr wichtig, denn die Feuerwehrjugend ist eine wichtige Schule für das Leben. Damit wird ein Beitrag zur positiven Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen geleistet. Schon sehr früh werden Werte wie Teamgeist, Solidarität und Menschlichkeit vermittelt. Ich danke der Feuerwehr für das große Bemühen um den Nachwuchs. Mein besonderer Dank gilt heute allen Mitgliedern der Feuerwehrjugend, den Burschen und Mädchen, die bei dieser 1. Burgenländischen Feuerwehrjugend-Challenge mitgemacht haben“, so Landeshauptmann Hans Niessl bei der Abschlussveranstaltung im Feuerwehrhaus in Kittsee.


1. Burgenländische Feuerwehrjugend-Challenge

„Mit dem goldenen Strahlrohr in 7 Tagen durch 7 Bezirke“

In der letzten Woche der Sommerferien wanderten die Mädchen und Buben der burgenländischen Feuerwehren mit dem „Goldenen Strahlrohr“ durch das Burgenland.
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Die erste Burgenländische Feuerwehrjugend-Challenge ist erfolgreich geschlagen!
Samstagabend traf das Goldene Strahlrohr am Zielort im Feuerwehrhaus Kittsee ein. Binnen 7 Tagen legten Feuerwehrjugend-Mitglieder 230 Kilometer zu Fuß zurück, um die Stafette vom südlichsten Ort des Burgenlandes in die nördlichste Gemeinde zu bringen. Mit rund 1.000 Teilnehmer war die Aktion ein Riesenerfolg.

Unser Ziel:
Mit der Feuerwehrjugend-Challenge soll in allen Orten des Burgenlandes auf die Arbeit der Feuerwehrjugend hingewiesen werden. Neben Leistungsbewerben, Übungen und sonstigen Feuerwehrtätigkeiten sollte in ungezwungener Atmosphäre zusammen etwas Großes erreicht werden. Der Plan ging zu 100% auf. Teamgeist und Kameradschaft wurden von allen Teilnehmer erlebt und gefestigt. Täglich abends erfolgte im jeweiligen Bezirk eine Abschlussveranstaltung, bei der die Wanderer von zahlreichen interessierten Burgenländern und vielen Ehrengästen empfangen wurden.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Zuschauer, Helfer, Organisatoren in den einzelnen Feuerwehren und Bezirken, Streckendienste, Sponsoren und Ehrengäste.

Das Reisetagebuch:

Tag 1 in Jennersdorf
Der erste Tag ging am Sonntagabend in Rohrbrunn erfolgreich zu Ende. Tagsüber wurden wir auch vom ORF begleitet. Rund 150 Wanderer begleiteten das goldene Strahlrohr von Kalch, über Minihof-Liebau, Doiber, Jennersdorf, Rax-Bergen, Königsdorf, Rudersdorf, Deutsch Kaltenbrunn bis nach Rohrbrunn.

Tag 2 in Güssing
Um 8:30 wurde in Gaas gestartet. Danach ging es über Strem, Urbersdorf, Güssing und Dt. Tschantschendorf bis nach Güttenbach. Auch ein kurzer Regenschauer konnte die Wanderer nicht stoppen. Im Güttenbach wurden die Teilnehmer von hunderten Personen aus der Bevölkerung erwartet.

Tag 3 in Oberwart
Insgesamt 85 Wanderer machten sind von Mischendorf aus auf dem Weg zur dritten Tagesetappe im Bezirk Oberwart. Der erste Zwischenstopp folgte in Badersdorf. Die Strecke führte weiter nach Burg, Schachendorf bis nach Rechnitz. Rund 180 Teilnehmer konnte am mitgeführten C-Schlauch unterschreiben. Im Feuerwehrhaus Rechnitz folgte unter reger Teilnahme der Bevölkerung die Übergabe des Goldenen Strahlrohres an den Bezirk Oberpullendorf

Tag 4 in Oberpullendorf
Gestartet wurde um 7:30 in Lockenhaus. Rund 60 begeisterte Wanderer folgten ABI Othmar Kuzmits, der die Streckenführung geplant hatte. Der erste Halt mit einem deftigen Frühstück folgte im Feuerwehrhaus Unterrabnitz. Die Strecke führte weiter nach Draßmarkt, wo die Mittagspause abgehalten wurde. Bei strahlendem Sonnenschein ging es weiter über Kaisersdorf nach Netal zu einer Eis-Pause. Über Markt St. Martin und Weppersdorf ging es schlussendlich zur Zielstation in Tschurndorf. Dort wurde das goldene Strahlrohr an den Bezirk Mattersburg übergeben. Tagsüber waren rund 300 Wanderer mit der Feuerwehrjugend unterwegs. 15 von ihnen wanderten die gesamte 33 km lange Strecke.

Tag 5 in Mattersburg
Der Startschuss zur 5. Tagesetappe unser Challenge erfolgte auf der Burg Forchtenstein. Die Wanderstrecke führte weiter von Mattersburg nach Zemendorf. Weiter ging es nach Draßburg bis nach Antau. Dort wurde das Goldene Strahlrohr von HBI Thomas Dienbauer an den Bezirksreferenten von Eisenstadt/U. HBI Markus Jenakovits übergeben.

Tag 6 in Eisenstadt/Umbebung

Treffpunkt war um 7:30 mit Frühstück in Müllendorf. Dort konnten wir auch Landesrätin Mag. Astrid Eisenkopf sowie Bgm. Werner Huf und VizeBgm. Norbert Rauhofer begrüßen. Die Strecke führte uns nach Großhöflein ins Feuerwehrhaus zu einem Getränkestop. Weiter ging es über Eisenstadt mit kurzem Halt vor dem Schloss Esterházy nach St. Georgen. Danach wanderten wir über Schützen am Gebirge zur Florianikapelle in Oslip zum Mittagessen. Dort wurden wir von Regen überrascht und legten einen Halt im Feuerwehhaus Oslip ein. Weiter ging es nach Rust zu einem Eissalon. Aufgrund der schlechten Witterung konnte kurzfristig eine Schifffahrt von Rust nach Mörbisch organisiert werden. Danke an Drescher Line. Auf See erfolgte mit zwei Feuerwehrbooten auch die Übergabe des Goldenen Strahlrohres an den Bezirk Neusiedl. Der Abschluss der 6. Tagesetappe erfolgt um 19:30 bei der Seebühne in Mörbisch.

Tag 7 – Bezirk Neusiedl am See
Start der letzten Tagesetappe im nördlichsten Bezirk des Burgenlands war in Weiden am See. Die Wanderstrecke führte zuerst zum Friedrichshof bei Zurndorf, wo eine kurze Frühstückspause eingeplant war. Weiter ging es zum Feuerwehrhaus Zurndorf, wo die Wanderer um 13 Uhr mit Würstel und Pommes erwartet wurden. Am Nachmittag folgte ein Zwischenstopp im Feuerwehrhaus Gattendorf, bevor es weiter zum Dorffest in Pama ging. Letzte Station der Feuerwehrjugend Challenge war zugleich der nördlichste Ort des Burgenlandes – Kittsee. Hier konnte zum Abschluss auch Landeshauptmann Hans Niessl begrüßt werden.

 

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