Das Bildungsland Burgenland auf der Überholspur

Eisenstadt, 1. 9. 2017 –

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Preiner / Prohaska: „Das Burgenland ist Vorreiter bei Schulclustern und Bildungsdirektion.“

Vor dem Start des neuen Schuljahrs im Burgenland am kommenden Montag sehen SPÖ-Nationalratsabgeordneter Erwin Preiner und die SPÖ-Bildungssprecherin im Landtag, LAbg. Doris Prohaska, das Burgenland in Sachen Bildung auf der Überholspur: „Das Burgenland ist das Bundesland mit der höchsten Maturantenquote, auf Platz 2 bei der schulischen Tagesbetreuung und investiert massiv in Schulbau. Auch in Wien und in der Bundespolitik ist mittlerweile bekannt, dass das Burgenland das Bildungsland Nummer 1 in Österreich ist“, meint Preiner. Gerade auch die Einführung der Zentralmatura habe den Erfolg des Bildungssystems im Burgenland aufgezeigt, meint LAbg. Prohaska: „Die burgenländischen Schüler haben die wenigsten ‚Nicht genügend‘. Das ist ein ausgezeichnetes Ergebnis für das Burgenland. Die Lehrerinnen und Lehrer im Land leisten großartige Arbeit!“ Ab 2017 gilt die Zentralmatura nun für alle Schulen, auch für den zweiten Bildungsweg.

Die beiden Mandatare weisen auch auf Neuerungen im Schulsystem hin: „Das neue Bildungsreformgesetz, das ich im Juni mitbeschlossen habe, bringt für die Zukunft etwa die Möglichkeit von Schul-Mischclustern. Das Burgenland ist dabei einmal mehr Vorreiter, beispielsweise mit Schulclustern in den Bezirken Neusiedl und Oberwart“, erklärt Nationalrat Erwin Preiner. Die aktuelle Reform bringe auch mehr Flexibilität bei Unterrichtsdauer und Öffnungszeiten. Insgesamt stehe die Autonomie der Schulstandorte im Vordergrund, so Preiner: „Schulleitungen können sich ihre Lehrkräfte in einem gewissen Rahmen jetzt selbst aussuchen.“

SPÖ-Bildungssprecherin Prohaska verweist auch auf frühere Reformen, die jetzt evaluiert werden: „Bereits mit dem vergangenen Schuljahr konnte der Übergang vom Kindergarten in die Volksschule erleichtert werden: Durch Zusammenarbeit der Pädagoginnen im letzten Kindergarten-Jahr und einem Übergangsportfolio. Auch die Schuleinschreibung neu und alternative Leistungsbeurteilungen, sowie Kind-Eltern-Lehrer-Gespräche wurden neu eingeführt“, so Prohaska. Dieses Paket wird nun überprüft.

>>> Tägliche Turnstunde und Investitionen

Die tägliche Turnstunde wird ab dem neuen Schuljahr nun in ganz Österreich möglich sein. Das Burgenland bleibe dabei aber weiter Vorreiter, betont Prohaska: „Im Schuljahr 2017/18 nehmen 188 burgenländische Schulen an diesem Projekt teil – um 10 mehr als noch im Vorjahr, als das Burgenland ein Jahr lang eine Modellregion war. Damit ist das Burgenland weiter Spitzenreiter, denn die übrigen Bundesländer liegen weit abgeschlagen.“ In Oberösterreich und Niederösterreich würden beispielsweise 156 bzw. 50 Schulen teilnehmen, in Tirol und Vorarlberg 6 bzw. 4 Schulen.

In Sachen Bildungsdirektion sei das Burgenland zudem längst weiter als andere Bundesländer, so Prohaska: „Im Landesschulrat werden schon jetzt alle dienst-, besoldungs- und sozialrechtlichen Angelegenheiten für derzeit 3.544 Bundes- und LandeslehrerInnen abgewickelt. Damit ist im Burgenland die Bildungsdirektion, wie sie nun im Nationalrat beschlossen wurde, bereits größtenteils umgesetzt.“

Als Perspektive für die Zukunft fordert die SPÖ nun 5.000 zusätzliche Pädagoginnen und Pädagogen. Einer Forderung hinter der auch SPÖ-Nationalratsabgeordneter Erwin Preiner vollinhaltlich steht: „Wir wollen den Kindern durch mehr Personal weiterhin die beste Bildung angedeihen lassen. Bildungszugang und Bildungsabschlüsse dürfen nicht vom Geldbörsel der Eltern abhängig sein, sondern müssen im Sinne der Chancengerechtigkeit allen Kindern und Jugendlichen nach ihren Fähigkeiten offen stehen. Das Burgenland ist als Bildungsland Nummer 1 ein Musterbeispiel dafür!“

 

 

 

 

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