31. 8. 2017 – Polizei News

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Tödlicher Badeunfall am Neufelder See

Am 30.08.2017, gegen 16.10 Uhr, schwamm ein 72-jähriger Wiener gemeinsam mit einer 73-jährigen Bekannten im Neufelder See (Gemeinde Neufeld am See, Bezirk Eisenstadt-Umgebung) vom östlichen Seeufer in Richtung des Westufers.

Ungefähr 30 Meter vom westlichen Ufer entfernt ging der Mann plötzlich unter. Die Frau konnte ihren Begleiter nicht mehr wahrnehmen, schwamm sofort ans Ufer und verständigte die örtliche Wasserrettung von dem Badeunfall.

Bei der sofort eingeleiteten Suche nach dem 72-Jährigen beteiligten sich Taucher der örtlichen Wasserrettung und Taucher einer am See etablierten Tauchschule.

Der Verunglückte konnte um 16:40 Uhr von einem Mitarbeiter der Wasserrettung auf dem Grund des Neufelder Sees in einer Tiefe von ca. 15 Metern gefunden und aus dem See geborgen werden.

Nach erfolgreich durchgeführter Reanimierung durch die Rettungskräfte wurde der Mann mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Der 72-Jährige verstarb am 30.08.2017, um 18.12 Uhr, im Krankenhaus.


Strohballenbrand in Mariasdorf

Am 30.08.2017, gegen 11.45 Uhr, geriet ein Strohrundballenlager auf einem landwirtschaftlichen Grundstück in Mariasdorf, Bezirk Oberwart, in Brand.

Ein Mitarbeiter des landwirtschaftlichen Betriebes entdeckte den Brand im südlichen Bereich des Strohlagers. Die Feuerwehren Mariasdorf, Oberschützen, Jormannsdorf und Grodnau waren mit insgesamt 40 Mann im Einsatz und brachten den Vollbrand unter Kontrolle. Ein Teil der Strohballen wurde unter Aufsicht der Feuerwehr kontrolliert zum Abbrand gebracht.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Erhebungen dazu sind noch nicht abgeschlossen. Die entstandene Schadenshöhe ist ebenfalls unbekannt.


Sicherer Schulweg

Am 04.09.2017 beginnt mit dem Schulanfang für zahlreiche Kinder und Jugendliche „der Ernst des Lebens“. Viele unserer Kinder werden zum ersten Mal den Weg zur Schule und wieder nach Hause alleine antreten müssen. Auf den Straßen und Gehsteigen gibt es Gefahrenquellen, die vor allem unsere Jüngsten nicht richtig wahrnehmen und einschätzen können. Deshalb wird es mit Beginn des neuen Unterrichtsjahres im Bereich von Schulen und Kindergärten verstärkte Polizeipräsenz mit Schwerpunktaktionen geben.

Da es erfahrungsgemäß besonders in den ersten Tagen eines neuen Schuljahres ein erhöhtes Gefahrenpotential gibt, hat die Polizei bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen. In den ersten zwei Unterrichtswochen (von 04. bis 08. und von 11. bis 15. September 2017) werden in den Stadt- bzw. Ortsgebieten im Bereich von Schul- und Schutzwegen von der Exekutive gezielte Kontrollen durchgeführt.

Die Kontrollzeiten werden schwerpunktmäßig zu Unterrichtsbeginn bzw. zu Unterrichtsende stattfinden. Dabei wird besonders auf die Einhaltung der Geschwindigkeiten sowie auf das richtige Verhalten der Fahrzeuglenker bei der Annäherung zum Schutzweg geachtet werden.

Es sollen aber auch Fußgänger bei der Benützung von Schutzwegen für Gefahren sensibilisiert werden, obwohl sie nach den rechtlichen Bestimmungen „bevorrangt“ sind.

Durch diese verstärkte Präsenz der Exekutive sowie der Kontrollen soll vor allem im Bereich von Schulen eine verstärkte Aufmerksamkeit aller Fahrzeuglenker erreicht und dadurch Verkehrsunfälle vermieden werden.

Es soll jedoch auch Fußgängern vor Augen geführt werden, dass ihnen gesetzliche Vorschriften gewisse Rechte geben, sie aber trotzdem die schwächeren Verkehrsteilnehmer gegenüber Kraftfahrzeugen sind.

„Gerade im Bereich der Schulen und Kindergärten ist es sehr wichtig, mit großer Aufmerksamkeit und reduzierter Geschwindigkeit zu fahren, da unsere Kinder meist abgelenkt sind oder die Gefahren im Straßenverkehr nicht einschätzen können. Deshalb bitte ich Sie eindringlich auf Schulwegen besonders Acht zu geben“, so Oberst Andreas Stipsits – Leiter der Landesverkehrsabteilung Burgenland.

 

 

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