Parkpickerl in Wien Favoriten, SPÖ schnürt Maßnahmenpaket, ÖVP kritisiert

Mattersburg, 29. 8. 2017 –

Parkraumbewirtschaftung in Wien: Burgenland setzt mit VOR-Partnern Maßnahmenpaket um

LH Hans Niessl: „Land investiert zusätzlich rund 750.000 Euro für Pendler“

Das Land Burgenland hat mit den Partner-Bundesländern im Verkehrsverbund Ostregion ein Maßnahmenpaket erarbeitet, das für eine Entlastung von PendlerInnen im Zusammenhang mit der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Wien sorgen soll. „Der Verkehrsverbund Ostregion wird zusätzlich mehrere Millionen Euro jährlich investieren, um das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln auszuweiten und zu verbessern. Auf das Land Burgenland entfällt ein Anteil von rund 750.000 Euro an jährlichem Mehraufwand. Uns geht es darum, das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern und den burgenländischen PendlerInnen den Rücken zu stärken“, sagt Landeshauptmann Hans Niessl.

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Die Prognosen der Experten des VOR gehen davon aus, dass durch die Einführung der Parkraumbewirtschaftung in Wien-Favoriten mehrere hundert Tagespendler aus NÖ und Burgenland vom Auto auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Das soll durch zusätzliche Bus- und Bahnverbindungen unterstützt werden. Sofortmaßnahmen in einem ersten Schritt ab September konzentrieren sich auf das nähere Umfeld von Wien. Aus Eisenstadt wird es ab 2. September statt bisher 2 dann 5 Bus-Schnellkurse nach Wien geben (Linie 120). In einem zweiten Schritt mit Fahrplanwechsel im Dezember sind weitere Verbesserungen im Eisenbahnbereich vorgesehen – unter anderem neue Direktverbindungen für Pendler aus der Region Neusiedl bis Eisenstadt, zusätzliche Abendverbindungen und eine Verkürzung der Reisezeiten auf den wichtigsten Pendlerstrecken.

„Das gesamte Paket wird im Detail noch präsentiert. Die burgenländischen Pendlerinnen und Pendler können sich darauf verlassen, dass wir zielgerichtet reagieren und auch die nötigen Mittel in die Hand nehmen, um sie bestmöglich zu unterstützen“, betont LH Hans Niessl. Insgesamt investiere das Land bereits 17 Millionen Euro, um ein leistungsfähiges öffentliches Verkehrsangebot sicherzustellen. „Es gibt in keinem anderen Bundesland ein so umfassendes Förderangebot wie im Burgenland, um die Mobilität von Arbeitnehmern zu erleichtern und ihre Kosten zu senken. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten auch in Zukunft alles tun, damit Pendlerinnen und Pendler gute Rahmenbedingungen vorfinden“, so der Landeshauptmann.


ÖAAB kritisiert Pendler-Abzocke in Wien:
SPÖ lässt Pendler im Regen stehen

„Pendler werden immer mehr zu Kasse gebeten. Die SPÖ hat alle Versprechen gebrochen und lässt die Pendler im Regen stehen“, sagen ÖAAB-Landesobmann Bernhard Hirczy und ÖAAB-Geschäftsführer Michael Ulrich zu der Pendler-Abzocke in Wien.

Burgenländische Pendler werden in Wien abgezockt. „Mit der Einführung des Parkpickerls in den Wiener Außenbezirken entstehen für die burgenländischen Pendler erhebliche Mehrkosten. Hier werden sie von der SPÖ allein gelassen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Pendler immer zur Kasse gebeten werden“, betont Bernhard Hirczy. „Die SPÖ verspricht seit Jahren Verbesserungen. Aber sie versagt bei ihrem angeblichen Einsatz für die burgenländischen Pendler!“

„Wir dürfen es nicht zulassen, dass Pendler immer zur Kasse gebeten werden. Gleichzeitig muss es das Ziel sein, dass burgenländische Pendler einen Arbeitsplatz in unserem Bundesland finden. Daher müssen wir mit passenden Angeboten und Rahmenbedingungen Betriebe im Burgenland ansiedeln!“, fordert Michael Ulrich abschließend.

 

 

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