Mehr regionale Produkte in der burgenländischen Gastronomie

Olbendorf, 28. 8. 2017 –

Regionale und saisonale Produkte erfreuen sich im Burgenland immer größerer Beliebtheit. Dieser Trend ist auch für die burgenländische Gastronomie ein wichtiger Indikator für die Gestaltung der eigenen Speisekarten. Agrarlandesrätin Verena Dunst und WK-Direktor-Stellvertreter Dkfm. Dr. Harald Schermann machten sich bei Kirchenwirt KommR Helmut Tury in Olbendorf ein Bild eines Vorzeigebetriebs vor Ort.

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„Kirchenwirt“ Helmut Tury (Spartenobmann), Agrarlandesrätin Verena Dunst, Dkfm. Dr. Harald Schermann (Stv. Direktor WK Burgenland)

„Immer mehr Wirte setzen auf regionale Produkte. Damit bleibt die Wertschöpfung im Burgenland und unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft erfährt eine dementsprechende Aufwertung“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst einleitend. Der Gast von heute sei kritischer und bewusster in seiner Speisenauswahl – so Dunst. Da zahle man auch gerne den einen oder anderen Euro mehr für ein Gericht, das aus heimischen Erzeugnissen zubereitet wird.

In eine ähnliche Richtung argumentiert auch Dr. Harald Schermann von der WK Burgenland: „Wir kommen dem Wunsch den Konsumenten natürlich nach, indem unsere Gastronomiebetrieb verstärkt auf heimische Agrarprodukte setzen. Besonders wichtig ist dabei der Zusammenhang zwischen Gastronomie und Tourismus. Erfreulich ist auch, dass in der letzten Zeit zu bemerken ist, dass mit der gestiegenen Nachfrage der Kundinnen und Kunden auch die Angebotspalette immer größer wird.“

Spartenobmann KommR Helmut Tury setzt schon seit längerem auf regionale Produkte. Mit seinem eigenen Betrieb in Olbendorf will er damit natürlich als Vorbild für seine Spartenkollegen dienen. Die verarbeitete Produktpalette reicht in seinem Unternehmen von saisonalen Gemüse über frische Kräuter bis hin zu heimischen Fleischerzeugnissen aller Art.

„Es gilt nun diesen Trend weiter zu verstärken. In einigen Bereichen, wie im Geflügelbereich sind wir im Burgenland von den Versorgungsgraden bereits sehr gut aufgestellt. Es gilt nun den versorgungsschwächeren Bereichen weiter unter die Arme zu greifen, damit die und der Kunde auch das bekommt, was sie und er wollen – nämlich gesunde und regionale Lebensmittel in roher aber vor allem auch in verarbeiteter Form in unseren burgenländischen Gastronomie- und Tourismusbetrieben“, meint LRin Dunst abschließend.

 

 

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