Baustart für S 7

Eisenstadt, 27. 8. 2017 –

Bundesverwaltungsgericht wies Beschwerde von S7-Gegnern ab

Die ASFINAG gab heute in einer Aussendung bekannt, dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde gegen den Wasserrechtsbescheid der S7 nach viermonatiger Prüfung abgewiesen hat. Damit liegen alle rechtlichen Grundlagen für den Bau der S7 vor. Der Baustart wird noch 2017 erfolgen.

Die verkehrsgeplagte Bevölkerung der Region wurde auf eine lange Geduldsprobe gestellt. Viele Einsprüche seitens der Projektgegner haben die Umsetzung dieser neuen Lebensader des Südburgenlandes immer wieder verzögert. LH Hans Niessl: „Die S7 Fürstenfelder Schnellstraße ist im Bauprogramm der Asfinag unter den drei wichtigsten Neubauprojekten Österreichs. Die Bevölkerung des Südburgenlandes hat jetzt lange genug auf diese wichtige Straße gewartet. Nach jahrelangem Warten aufgrund von Einsprüchen wird nun unverzüglich mit der Umsetzung gestartet.“ Straßenbaulandesrat Helmut Bieler: „Der Baustart der Schnellstraße ist eine Zukunftschance für eine ganze Region. Ein absolut notwendiges Projekt für die positive Weiterentwicklung der Region Südburgenland und die Entlastung der verkehrsgeplagten Anrainer.“

Der 14,8 Kilometer lange Westabschnitt der S7 beginnt beim Knoten Riegersdorf bei Ilz und endet in Dobersdorf im Burgenland. Der Abschnitt Ost führt 13,5 Kilometer von Dobersdorf an die ungarische Grenze bei Heiligenkreuz. „Wir stehen hinter diesem Projekt, denn eine intakte, gut ausgebaute Infrastruktur ist für den Wirtschaftsstandort Burgenland und somit für Beschäftigung und Wohlstand im Südburgenland von großer Bedeutung“, so LR Bieler und LH Niessl abschließend.


„Befreiungsschlag für die Region“: SPÖ begrüßt grünes Licht für S7-Bau

SP-Bezirkschef an Projektgegner: „Verhinderungsversuche einstellen!“

Jennersdorfs SPÖ-Bezirksvorsitzender LAbg. Ewald Schnecker zeigt sich erfreut darüber, dass nach der Abweisung einer Beschwerde durch das Bundesverwaltungsgericht nun alle rechtlichen Grundlagen für den Bau der Schnellstraße S7 vorliegen. „Das ist hoffentlich der Befreiungsschlag für die Region, für den sich der Landeshauptmann und die SPÖ gemeinsam mit der Bevölkerung so lange eingesetzt haben. Der Baustart muss jetzt so rasch wie möglich erfolgen. Wir gehen davon aus, dass die ASFINAG alle nötigen Schritte mit größtmöglichem Tempo in Angriff nimmt“, sagt Schnecker.

s7

Die S7 sei für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Jennersdorf von zentraler Bedeutung. Auch die Anrainer entlang der B65 warten auf die lange versprochene Entlastung vom Durchzugsverkehr schon seit vielen Jahren. „Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in unserer Region entwickeln sich in den letzten Monaten hervorragend. Ein rascher Baubeginn der S7 wird die Aufbruchsstimmung im Südburgenland weiter verstärken“, ist Schnecker überzeugt.

Von den Projektgegnern fordert der SPÖ-Politiker einen Verzicht auf weitere Einsprüche. „Eine große Mehrheit der Region steht hinter diesem wichtigen Infrastrukturprojekt. Das sollte endlich auch die kleine Gruppe von Projektgegnern respektieren und ihre Verhinderungsversuche einstellen. Der jahrelange Rechtsstreit rund um diese Schnellstraße hat schon genug Zeit, Geld und wirtschaftliche Chancen gekostet“, betont Schnecker.

Die S7 würde laut einer Studie des IHS nicht nur bis zu 7.100 Arbeitsplätze schaffen – bei veranschlagten Kosten von rund 600 Millionen Euro fließen seitens der ASFINAG auch 96 Millionen Euro in Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen. „Niemand kann behaupten, dass der ökologische Aspekt bei diesem Projekt zu kurz kommt“, so Schnecker.


ÖVP Burgenland für raschen Bau der S7

„Die Südburgenländer haben schon gar nicht mehr daran geglaubt, doch jetzt kann endlich mit dem Bau der S7 begonnen werden“, äußert sich Nationalrat Niki Berlakovich positiv zur aktuellen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, mit der die Beschwerden gegen den Wasserrechtsbescheid der S7 abgewiesen wurden.

„Die rechtlichen Grundlagen liegen vor, jetzt muss rasch gehandelt werden“, so Berlakovich weiter: „Der Bau der S7 ist ein wichtiger Gesamtimpuls für die Region Südburgenland und bringt Entlastungen für die Anrainer in den Durchzugsgemeinden, Erleichterungen für die Pendler und positive Effekte für die Wirtschaft.“

„Durch den Bau der S7 erwarte ich mir insbesondere eine weitere wirtschaftliche Ankurbelung im Südburgenland“, zeigt sich auch Landesparteiobmann Thomas Steiner erfreut über die aktuellen Entwicklungen: „Infrastruktur führt zu Betriebsansiedlungen. Betriebe bringen Arbeitsplätze. Jetzt muss rasch mit dem Bau begonnen werden.“

„Der Landesregierung sei aber gesagt, dass sie sich nicht auf dieser positiven Entwicklung ausruhen darf. Die ÖVP Burgenland wird auch weiter dahinter sein, dass sich im Südburgenland etwas tut“, so Steiner abschließend.

 

 

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