Eröffnung einer Fledermaushöhle auf Burg Lockenhaus

Lockenhaus, 18. 8. 2017 –

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Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf eröffnete heute gemeinsam mit Christian Vlasich, Bürgermeister der Gemeinde Lockenhaus, Dr.in Friederike Spitzenberger, Präsidentin von BatLife Österreich, und Landesumweltanwalt Mag. Werner Zechmeister eine Fledermaushöhle in der Burg Lockenhaus, um Bewusstseinsbildung für den Schutz und Erhalt bedrohter Säugetiere auszuweiten. „Trotz seiner vergleichsweise geringen Fläche gehört das Burgenland zu den Bundesländern mit den meisten Fledermausarten.
Hier wurden 25 von insgesamt 28 in Österreich lebenden Arten festgestellt. Fledermäuse machen 34 % der im Burgenland freilebenden Säugetiere aus“ betonte Landesrätin Eisenkopf.

Wimperfledermaus
Die Burg Lockenhaus ist nicht nur ein großer Besuchermagnet bzw. Wirtschafts- und Tourismusfaktor für die Region, sie ist auch ein wahrer Fledermausmagnet. Mit 1000 bis 1500 Exemplaren befindet sich in der Burg Lockenhaus die größte Fortpflanzungskolonie der Wimperfledermaus in Mitteleuropa und seit einigen Jahren die gut besuchte Ausstellung „Fledermaus in Lockenhaus“. Das Projekt Wanderausstellung über das „Wundertier Fledermaus“, in Zusammenarbeit mit Batlife Österreich, ist einzigartig. Das Burgenland verfügt als einziges österreichisches Bundesland über eine Wanderausstellung zum Thema Fledermäuse und Fledermausschutz.

BatLife Österreich
BatLife Österreich ist eine Organisation, die sich die Erhaltung der Fledermäuse und ihrer Lebensräume in Österreich zum Ziel gesetzt hat. In Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Fledermausorganisationen will BatLife Österreich eine starke, unabhängige Lobby für den Fledermausschutz sein. BatLife Österreich fördert die Erforschung der Verbreitung, Häufigkeit und Lebensweise von Fledermäusen. „Ursprünglich stammen Fledermäuse aus tropischen Klimazonen, durch die Ausbreitung in gemäßigtere Gebiete sind Höhlen als Rückzugsgebiet im Winter unumgänglich, da in dieser Jahreszeit kein Nahrungsangebot für Fledermäuse vorhanden ist. Eine finstere und kühle Umgebung führt zu einer Drosselung des Energiehaushaltes und ermöglicht somit ein Überleben der Säugetiere während der Wintermonate. Durch die Eröffnung der Fledermaushöhle, vor allem für unsere jungen Besucher, werden bereits sehr früh unbegründete Aversionen abgebaut“, führte Dr.in Friederike Spitzenberger aus.

 

 

 

 

 

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