Wein und Verlusttage in Eisenstadt

Eisenstadt, 6. 8. 2017 –

Innenstadt: Weinkost-Kojen verstellen wochenlang Firmenschilder und Schaufenster der Gewerbetreibenden

Die „Wein- und Genusstage“ in der Eisenstädter Fußgängerzone sind den Freiheitlichen seit Jahren ein Dorn im Auge, beschert das Fest den Bürgern doch Jahr für Jahr Verluste von Zehntausenden Euro. Dem Bürgermeister und der ÖVP ist das Jahr für Jahr herzlich egal. Ganz aktuell regt sich jedoch auch wieder einmal unter den Gewerbetreibenden Unmut.

fpö

Die „Wein- und Verlusttage“, wie sie von der FPÖ genannt werden, beginnen erst am 23. August. Die Aufbauarbeiten laufen allerdings bereits seit dieser Woche. Das hat Folgen, wenn es um die Interessen der Wirtschaftstreibenden geht. Sie müssen unterm Strich rund vier Wochen mit verstellten Firmenschildern und Schaufenstern leben.

Die Freiheitlichen teilen den Unmut der Gewerbetreibenden und nehmen das Rathaus in die Pflicht. Stadtparteiobmann Géza Molnár: „Da darf’s einen nicht wundern, dass die Innenstadt den Bach hinuntergeht. Die ‚Wein- und Verlusttage‘ bringen den meisten Gewerbetreibenden so schon nichts – ihnen auch noch wochenlang die Schaufenster zu verstellen, ist hirnlos.“

Im Ergebnis zeige sich einmal mehr, so Molnár, dass die „Wein- und Genusstage“ mehr Schaden als Nutzen brächten: „Der Steuerzahler hat Verluste, der Gewerbetreibende oft weniger Umsatz. Freude hat nur jener ÖVP-Gemeinderat, der das Fest mit seiner Firma organisiert. Und wieder einmal zeigt sich, dass es der ÖVP nicht um die Innenstadt geht.“

Share Button

Schreibe einen Kommentar