FPÖ St. Margarethen setzt sich für neuen Radweg nach Ungarn ein

Die FPÖ Ortsgruppe mit unseren Landespolitikern

Die FPÖ-Ortsgruppe St. Margarethen mit Obmann GR Heinz Raschl an der Spitze setzt sich für den Bau eines Radweges zwischen Grenzübergang und Ortsgebiet ein. Der neue Radweg würde Radfahrer und somit Gäste auch nach St. Margarethen bringen. Derzeit fahren die Radfahrer nach Rust/Mörbisch oder Siegendorf weiter. Eine Hinweistafel an der Grenze auf das Freizeitzentrum St. Margarethen und unseren Naturbadeteich wäre eine weitere Maßnahme Radtouristen auf unsere Angebote im Ort hinzuweisen. Derzeit gibt es solche Hinweise leider nicht.
Wir weden uns auch das anschauen und Vorschläge präsentieren.

Unterstützt wird die FPÖ St. Margarethen dabei von unserem Landesrat für Touristik und Wirtschaft MMag. Alexander Petschnig. Am 310717 fand dazu ein Besuch von Landesrat MMag. Alexander Petschnig samt Besichtigung an der Landesstraße L210 statt. Nach vorliegenden Geodaten besteht beiderseits der L210 ein Begleitweg, welcher sich für den Ausbau als Radweg eignen würde. Dieser Begleitweg führt laut Beurteilung der FPÖ St. Margarethen im vorliegenden Kartenmaterial bis zur Staatsgrenze. Es liegt nun wie bei der letzten Gemeinderatssitzung durch Bgm Scheuhammer vorgeschlagen, an SPÖ Vize-Bürgermeister Schneider mit SPÖ Landesrat Helmut Bieler ein Gespräch zu führen. Im Verantwortungsbereich von Landesrat Helmut Bieler liegen die Angelegenheiten des Straßen-, Brücken-, Güterwege-, Forstwege- und Radwanderwegebaus, insbesondere Projektierung, Bau und Erhaltung einschließlich der Förderung. Die FPÖ St. Margarethen bedankt sich bei MMag. Alexander Petschnig und KO BezObm Géza Molnár für die Unterstützung zu unserem Projekt.

Klubobmann und Bezirksobmann Géza Molnár mit unserem Ortsgruppenchef und GR Heinz Raschl

Neuer Radweg an der Landesstraße L210 Richtung Ungarn. Was ist bis jetzt passiert?

Die FPÖ St. Margarethen machte in der letzten Gemeinderatssitzung auf einen im Grundbuch eingetragenen Begleitweg aufmerksam und stellte die Forderung für die Errichtung eines Radwege entlang der Landesstraße vor. Durch den sehr hohen PKW-Verkehr auf der Landesstraße ist es derzeit nicht ungefährlich für Radfahrer auf der Landesstraße Richtung Ungarn zu fahren. Durch Bgm Scheuhammer wurde festgestellt, dass es sich um eine Landesstraße handle und die Gemeinde nicht zuständig ist. Es folgte der Hinweis von Gemeinderat Raschl, dass im Land Burgenland Fördergelder für Radwege „liegen“ blieben, weil sie nicht verbraucht werden und es ein politisches Förderprogramm für das Radnetzwerk gemeinsam mit Ungarn gibt. Dazu verwies Bgm. Scheuhammer auf die Zuständigkeit des Touristik- und Wirtschaftslandesrates der FPÖ MMag. Alexander Petschnig in Richtung FPÖ Gemeinderat Raschl und in Richtung SPÖ Vize-Bürgermeister auf den zuständigen SPÖ Landesrat. Dies wurde zur Kenntnis genommen und es werden sowohl von der FPÖ als auch von der SPÖ politische Gespräche im Land gesucht um die Finanzierung eines Radweges für St. Margarethen in die Wege zu leiten. Grundlagen dafür gibt es bereits seit 2008.

Danke für die Unterstützung für unser Projekt „Radweg“

Der Masterplan Radverkehr Burgenland stammt aus dem Jahr 2008

Das Land Burgenland legte 2008 mit dem Masterplan Radfahren eine Landesradverkehrsstrategie vor mit dem Ziel, den Alltagsradverkehr auf insgesamt 10 % zu erhöhen und den Anteil der Rad fahrenden Gäste um 20 % zu steigern. Das Radverkehrsbudget (Landesmittel/Jahr, Durchschnitt) beträgt ca. 300.000 Euro (hauptsächlich für touristische Radverkehrsinfrastruktur). Quelle: Masterplan Radfahren – Abt V/5 Verkehr, Mobilität, Siedlungswesen, Lärm  Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Lebensministerium). Mit dem Masterplan Radverkehr aus dem Jahr 2008 und den Radverkehrsstudien im Rahmen des Projekts „Greco“ (Qualitätscheck, Grenzüberschreitende Radrouten) wurde bereits ein erster Schritt hin zum Alltagsradverkehr gemacht. Es gilt, die Bedürfnisse auf Alltagswegen zu erkennen und das Angebot dementsprechend weiterzuentwickeln, wobei bestmögliche Synergien mit dem bereits bestehenden, umfangreichen Freizeitradroutennetz gefunden werden sollen. Es ist sinnvoll, dieses landesweite Basisnetz auf regionaler, das heißt gemeindegrenzenüberschreitender Ebene zu entwickeln und Anbindungen an die Radrouten in benachbarten Bundesländern und im Ausland zu integrieren.

Grenzüberschreitendes Verkehrskonzept Burgenland – Westungarn 2013

Der Begleitweg führt bis zur Landesgrenze

Im Sommer 2013 wurde ein „Memorandum of Understanding“ zwischen Ungarn und dem Burgenland unterzeichnet. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Erarbeitung eines grenzüberschreitenden Verkehrskonzepts, welches, finanziert durch Kohäsionsmittel der EU, als Grundlage zur Förderung von grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastrukturzaßnahmen durch die EU und die Europäische Investitionsbank dienen soll. Während Ungarn den Fokus der Bearbeitungen stärker auf den kleinräumigen, grenzüberschreitenden Straßen- verkehrsverbindungen sieht, liegt der Schwerpunkt des Burgenlands auf der Untersuchung größerer Infrastrukturvorhaben im Schienenverkehr (z. B. Projekte Eisenbahnausbau Oberwart – Szombathely, Elektrifizierung Mattersburger Linie, Schleife Ebenfurth). Das Verkehrskonzept folgt den Vorgaben der EU, die im Rahmen der Donauraumstrategie ausgearbeitet wurden.

Ein Team aus ungarischen und österreichischen Expertinnen und Experten hat die Möglichkeiten für neue Übertrittspunkte in einem 15 km breiten Streifen beiderseits der gemeinsamen Grenze erhoben. Die Erhebung erfolgte in enger Abstimmung mit den ungarischen und burgenländischen Gemeinden sowie den Vertreterinnen und Vertretern auf Landesebene.
Im nächsten Schritt werden für bis zu 50 mögliche neue Grenzübertrittspunkte detaillierte Teilmachbarkeitsstudien erstellt und ein Aktionsplan festgelegt. Ziel ist es, eine durchlässige Grenze zwischen Österreich und Ungarn zu schaffen, die den Grenzübertritt auf der Straße möglichst ohne Hindernisse ermöglicht. In einem weiteren Planungsschritt soll für eine größer an gesetzte funktionelle Region und für alle Verkehrsformen ein umfassendes Gesamtverkehrskonzept erstellt werden, welches Grundlage der zukünftigen grenzüberschreitenden Verkehrsentwicklungen (und der Verteilung der Fördermittel) sein soll.

Quelle: GESAMT VERKEHRSSTRATEGIE BURGENLAND

Wir sind zuversichtlich, nach der nächsten Gemeinderatssitzung jedoch spätestens im Herbst zu den eingebrachten Punkten der FPÖ Positives berichten zu können.

Ein Bericht Medienreferat Bezirk Eisenstadt: HU
Fotos: FPÖ Medienteam Bezirk Eisenstadt Hermann SCHULZ

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