3. 8. 2017 – Polizei News

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Versuchter Trickdiebstahl

Bereits am Montag ereignete sich ein versuchter Trickdiebstahl im Ortsgebiet von Ollersdorf. Die Täter konnten gefasst werden.

Am 31.07.2017 gegen 11.15 Uhr konnten zwei Männer aus dem Bezirk Oberwart beobachten, dass eine junge Frau eine Auseinandersetzung mit einem Mann mit Gehstock im Ortsgebiet von Ollersdorf hatte. Diese verständigten daraufhin sofort die Polizei Stegersbach.

Deren Erhebungen ergaben, dass eine junge Frau aus einem PKW mit deutschen Kennzeichen ausstieg und auf einen 79-jährigen Mann aus dem Bezirk Güssing, welcher aufgrund seiner Betagtheit einen Gehstock hatte, zuging und es zu „Fuchteleien“ im Armbereich, bzw. zu einer Schreierei zwischen den Beiden kam. Sie lief dann weg und versteckte sich.

Das Opfer gab an, dass ihm diese Frau seine Armbanduhr entwenden wollte. Im Zuge einer ausgelösten Alarmfahndung konnten Beamte der Polizeiinspektion Pinkafeld den flüchtigen PKW mit drei Insassen (zwei Männer und eine Frau) auf der Landesstraße 235 im Bereich Oberschützen anhalten.

Die Beschuldigten, bei welchen es sich um zwei rumänische männliche Staatsangehörige im Alter von 17 und 61 Jahren, sowie eine 18-jährige rumänische Staatsangehörige, handelt, waren zur Tat nicht geständig. Die Frau wurde in eine Justizanstalt eingeliefert und gestand bei der Einlieferung den versuchten Trickdiebstahl.

Der Fahrer und Beifahrer des PKW werden an die Staatsanwaltschaft angezeigt.


Geldwechselbetrug in einer Apotheke im Bezirk Eisenstadt-Umgebung

Trickbetrüger-Pärchen konnte durch geschicktes Ablenkungsmanöver das Verkaufspersonal täuschen und Bargeld erbeuten.

Am 01. August 2017 gegen 15.00 Uhr kam es in einer Apotheke im Bezirk Eisenstadt-Umgebung zu einem nicht alltäglichen Verkaufsgespräch mit einem Pärchen ausländischer Herkunft.

Der 45-50 jährige breitschultrige Ausländer, bekleidet mit violettem Kurzarmhemd, in Begleitung einer gleichaltrigen korpulenten Dame, erkundigte sich in englischer Sprache um ein Asthmaspray. Nachdem seitens der Apothekenangestellten mitgeteilt wurde, dass der begehrte Asthmaspray der Rezeptpflicht unterliegt, wurde vom „Kunden“ ein am Verkaufstresen offerierter Insektenspray erworben und mit einer 50-Euro-Banknote bezahlt.

Bei Erhalt des Wechselgeldes ersuchte der Mann um Umtausch von 10-Euro-Banknoten auf eine 20-Euro-Banknote mit dem Zusatz, dass er Banknoten mit der Buchstabenkombination „AT“ in der Banknotennummer sammle.

Die Apothekenangestellte entnahm daraufhin den gesamten Bestand an 20-Euro-Banknoten aus der Kasse, fächerte diese in ihrer Hand auf und betrachtete die Seriennummern der Banknoten. Nach kurzer Durchsicht teilte die Angestellte dem Mann mit, dass kein Schein mit der gewünschten Nummer dabei sei. Daraufhin entgegnete der Mann mit den Worten „let me look“ und ergriff mit dessen rechter Hand das Notenbündel. Sowohl der Mann als auch die Apothekenangestellte zogen an den Banknoten. Als der Mann das Notenbündel losließ, konnte die Angestellte erkennen, dass er eine gefaltete 20-Euro-Banknote in dessen geschlossener rechten Hand hielt. Sie zog die Banknote dem Täter aus der Hand – anschließend haben der Täter und dessen Begleitung ohne Eile die Apotheke in unbekannte Richtung verlassen.

Erst jetzt wurde vom Personal festgestellt, dass der Mann vermutlich während des Gezerres um das Notenbündel, mit der anderen – der linken –  Hand, einige 20-Euro-Banknoten unbemerkt entwendete.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Tätern verlief ohne Ergebnis – weitere Erhebungen sind im Gange.

 

Empfehlung der Kriminalprävention bei Geldwechselgeschäften

  • Lassen Sie Fremde beim Geldwechseln nicht in Ihre Geldbörse schauen.
  • Lassen Sie sich während des Bezahlvorganges weder durch den unmittelbaren Kunden selbst noch durch andere Personen ablenken.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn immer wieder neue Wechselwünsche hervorgebracht werden.
  • Geben Sie das Wechselgeld erst dann heraus, wenn Sie zuvor den zu wechselnden Betrag erhalten haben.

Das Rätsel um die „beschädigte“ Heiligenstatue in Neusiedl am See ist gelöst!

Der Heiligen Rosalia – eine Statue mit vier Heiligenfiguren am Fuße der Dreifaltigkeitssäule am Hauptplatz – fehlte der Kopf. Vandalen wurden vermutet. Nun konnte das Rätsel gelöst werden.

In Neusiedl am See ist an einer Heiligenstatue am dortigen Hauptplatz das Fehlen eines Kopfes festgestellt worden. Entdeckt wurde diese „Beschädigung“ von einem Anrainer, der vergangenen Donnerstag, dem 27. Juli 2017, eine Meldung am Stadtgemeindeamt Neusiedl am See machte. Von dort aus ging eine Anzeige bei der Polizei ein.

Das Rätsel ist gelöst!

Im Juni dieses Jahres wurde ein Restaurator mit der Restaurierung und Konservierung der durch Frost und Witterung stark in Mitleidenschaft gezogenen Dreifaltigkeitssäule am Hauptplatz in Neusiedl am See beauftragt. Auftragsgemäß hat dieser Restaurator den Kopf an der Statue abgelöst und zur Reparatur in seine Werkstatt mitgenommen. Aufgrund der zahlreichen Medienberichterstattungen wurde am heutigen Tage dieses „Rätsel“ durch den Restaurator aufgeklärt.


Geschwindigkeitsüberschreitung auf der S 31

Am gestrigen Tage, den 2. August 2017 gegen 11:50 Uhr, war ein PKW-Lenker mit slowakischem Kennzeichen auf der Burgenland Schnellstraße S 31, im Gemeindegebiet von Sieggraben, in Richtung Oberpullendorf mit einer Geschwindigkeit von 190 km/h unterwegs.

Da in diesem Schnellstraßenbereich die maximale Geschwindigkeit von 100 km/h vorgeschrieben war, hat der Lenker die höchstzulässige Geschwindigkeit um 90 km/h überschritten!

Diese Übertretung wurde mittels Radarmessung der Landesverkehrsabteilung Burgenland, Autobahnpolizeiinspektion Mattersburg festgestellt.

Die erforderlichen Anzeigen wurden erstattet, gegen den Lenker wird ein Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet.

 

 

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