Tourismus Frühstück

Oberpullendorf, 25. 7. 2017 –

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„Miteinander reden“: SPÖ will Aufwärtstrend im burgenländischen Tourismus fortsetzen“

Illedits / Friedl: „Bereiten uns mit Branchenprofis auf Zukunftstrends vor!“

Der SPÖ-Klub hat im Vorjahr die Initiative „Miteinander reden“ gestartet, um die Landtagsarbeit in den Regionen direkt mit betroffenen Zielgruppen zu diskutieren. Die Begegnungsoffensive geht nun mit einem thematischen Schwerpunkt in die nächste Runde: Beim „Miteinander Reden über Tourismus“ werden mit Touristikern Zukunftschancen und Herausforderungen für den burgenländischen Tourismus erörtert. „Mit dem Rekord von einer Million Gästeankünften und drei Millionen Nächtigungen ging das Jahr 2016 in die Geschichte des heimischen Tourismus ein. Das ist ein gemeinsamer Erfolg aller im Tourismus engagierten Personen“, betonten SPÖ-Tourismussprecher Landtagspräsident Christian Illedits und SPÖ-Landtagsabgeordnete, Bürgermeisterin Klaudia Friedl bei einem Treffen mit Touristikern aus den Bezirken Mattersburg und Oberpullendorf im Sporthotel Kurz. Mit dem neuen Tourismusgesetz und der weitgehend umgesetzten Modernisierung der Verbandsstrukturen sei die Basis für Fortsetzung des Aufwärtstrends im Tourismus gelegt, zeigten sich die SPÖ-Politiker überzeugt. Weitere Entwicklungspotenziale sollen gemeinsam mit Branchenvertretern erarbeitet werden.

„99,8 Prozent der Nächtigungen, die im Burgenland verzeichnet werden, sind in neuen Tourismusverbänden gebündelt – die Gesetzesnovelle aus dem Jahr 2016 ist damit weitgehend umgesetzt“, betonte Landtagspräsident Christian Illedits in seiner Funktion als SPÖ-Tourismussprecher. Um die Rahmenbedingungen für die insgesamt 149 Mitgliedsgemeinden weiterhin zu optimieren, gelte es, mit allen Betroffenen zu reden und den Dialog zu verstärken. Der Tourismusverband Region Rosalia-Neufelder Seenplatte umfasst 18 Gemeinden, auch im Bezirk Mattersburg angesiedelt ist der Kurort Bad Sauerbrunn. Im Tourismusverband Lutzmannsburg Mittelburgenland haben sich weitere zwölf Gemeinden zu einem schlagkräftigen Akteur zusammengeschlossen. „Von Januar bis Mai verzeichnen die Regionen Rosalia und Mittelburgenland bereits rund 65.000 Gästeankünfte und rund 180.000 Übernachtungen,“ so Illedits. Morgen erwarte man das offizielle Halbjahresergebnis von Januar bis Juni – und damit ein Plus für das erste Halbjahr 2017!

Um die Rahmenbedingungen weiterhin zu optimieren, sei es nun an der Zeit, mit allen Betroffenen zu reden, so Landtagsabgeordnete, Bürgermeisterin Klaudia Friedl. „Miteinander Reden“ beschreibt nicht nur das Credo des SPÖ Landtagsklubs, sondern auch dessen jüngstes Veranstaltungsformat, das die Landtagsarbeit in die Regionen tragen und vor Ort zur Diskussion sowie Lösungsfindung anregen soll. Das Tourismusfrühstück in der Landesmitte beendet eine Veranstaltungsreihe – seit Ende Juni besuchte Illedits alle burgenländischen Bezirke: „Die Branche steht landesweit vor ähnlichen Herausforderungen. Von Nord bis Süd werden die behördlichen Auflagen bei Betriebsübernahmen problematisiert. Daher müssen wir über Nachfolgeförderungen sprechen. Außerdem bestehen noch Potenziale bei der Vernetzung der Verbände, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, der heimischen Produzenten und Freizeitanbieter. Gemeinsam können die einzelnen Regionen mit einem guten Angebotsmix stark auftreten!“

Neben vielen Verbesserungen im Verantwortungsbereich der Landesregierung werde es auch auf Landtagsebene einen weiteren Schritt für noch fairere Rahmenbedingungen geben, kündigt SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich an: „Wir sind uns mit dem Tourismuslandesrat und der FPÖ einig, dass wir das Tourismusgesetz nochmals novellieren. Ziel ist, dass auch Vermieter über digitale Online-Plattformen ihrer Meldepflicht nachkommen und ordnungsgemäß Ortstaxe abführen. Airbnb und Co. sind ein stark wachsendes Segment. Hier darf es keine rechtliche Grauzone geben – wir wollen faire Spielregeln für alle!“

Man müsse alles daran setzen, den erfolgreichen Weg im Tourismus fortzuführen. Das gelinge am besten, wenn man den Tourismusverbänden genug Planungssicherheit und Handlungsspielraum gewährt, um die authentische Marke „Burgenland“ zu transportieren, betonte Christian Illedits. „Der Tourismus ist eine der größten Wachstumsbranchen des Burgenlandes. Daher müssen wir hier besonders nah an neuen Entwicklungen und Trends dran bleiben. Das geht nur im ständigen Austausch mit den Profis aus der Tourismuswirtschaft“, sind sich die SP-Mandatare einig.

 

 

 

 

 

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