Frauengesundheitstag – „Ich schau auf mich!“

Eisenstadt, 21. 7. 2017 –

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Verteil- und Infoaktion der SPÖ Frauen Burgenland

SPÖ Frauen Landesvorsitzende LRin Verena Dunst und Bezirksfrauenvorsitzende LRin Mag.a Astrid Eisenkopf luden zum Frauengesundheitstag ins EZE Eisenstadt. „Unter dem Motto „Ich schau auf mich!“ wollen wir bei der Verteil-und Infoaktion auf die Auswirkungen von Mehrfachbelastungen in der Arbeitswelt und im Alltag aufmerksam machen. Diese können sich negativ auf den Gesundheitszustand der Frauen auswirken“, betonte Landesfrauenvorsitzende Verena Dunst.

„Frauen haben viele Aufgaben zu bewältigen. Im Job und in der Familie. Oft sind sie auch für die Pflege naher Angehöriger verantwortlich. Dabei sollen sie aber nicht auf ihre eigene Gesundheit vergessen“, so LRin Dunst bei der Verteil-und Infoaktion. LRin Verena Dunst und LRin Astrid Eisenkopf verteilten an viele interessierte Frauen Gesundheitsratgeber, Obst und Müsliriegel, um sie auf die Auswirkungen von Mehrfachbelastungen aufmerksam zu machen. Die Volkshilfe Burgenland unterstützte die SPÖ Frauen bei der wichtigen Aktion mit Blutdruck-und Zuckermessen.

>>> Frauengesundheit im Burgenland

Burgenländerinnen leben länger als Burgenländer. Das zeigt eine Studie aus dem Jahr 2013.
Die Lebenserwartung einer Frau beträgt 83,5 Jahre und ist somit um 5,3 Jahre höher als
jene eines Mannes (78,2 Jahre). Das Burgenland liegt somit im bundesweiten Durchschnitt.
Die höhere Lebenserwartung von Frauen lässt jedoch nicht darauf schließen, dass Frauen gesünder als Männer sind. Die Frauen verbringen mehr Lebensjahre in Krankheit als Männer und weisen mehr chronische Krankheiten auf. Die häufigsten Todesursachen bei Frauen (ca. 50 Prozent) wie auch bei Männern (40 Prozent) sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gefolgt von Krebsleiden.

„Frauengesundheit ist nicht gleich Männergesundheit. Frauen unterscheiden sich nicht nur biologisch und durch ihre soziale Rolle von Männern, Frauen sind auch anderen Belastungen ausgesetzt. Immer noch tragen Frauen mehr Verantwortung für Kinder, Haushalt und für Pflege der Angehörigen, das hat auch gesundheitspolitische Relevanz“, so Dunst abschließend.

 

 

 

 

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