18. 7. 2017 – Polizei News

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Fahrzeugbrand in Ritzing

Am Abend des 17.07.2017 lenkte ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Oberpullendorf seinen PKW im Ortsgebiet von Ritzing, als er plötzlich Verbrennungsgeruch und Qualm aus dem Motorraum wahrnahm. Er brachte sein Fahrzeug zum Stillstand. Kurz darauf stand der Motorraum bereits in Vollbrand. Nachdem er seinen Hund aus dem Fahrzeuginneren in Sicherheit brachte, verständigte der Mann die Feuerwehr.

Die freiwillige Feuerwehr Ritzing war zur Bekämpfung des Fahrzeugbrandes mit zwölf Mann im Einsatz.

An dem 18 Jahre alten Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Brandursache steht noch nicht fest, da die Ermittlungen des Bezirksbrandermittlers noch nicht abgeschlossen sind. Auch die Schadenshöhe kann derzeit nicht beziffert werden.


Brand einer Rundballenpresse

Am Nachmittag des 17.07.2017 geriet im Zuge von Strohpressarbeiten, auf einer Ackerfläche außerhalb des Ortsgebietes von Sankt Andrä am Zicksee, eine Rundballenpresse in Brand. Der 28-jährige Arbeiter reagierte geistesgegenwärtig und hängte sofort die Zugmaschine vom brennenden Arbeitsgerät ab, wodurch er ein Übergreifen der Flammen auf den Traktor verhindern konnte.

Die Freiwilligen Feuerwehren Sankt Andrä und Frauenkirchen waren mit insgesamt 35 Mann zur Brandbekämpfung im Einsatz. Die Rundballenpresse brannte zur Gänze ab.  Durch das rasche Handeln des Arbeiters wurde die Zugmaschine nur leicht beschädigt.

Der Bezirksbrandermittler stellte fest, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Funkenflug entstand, wobei vermutlich ein Stein oder ein ähnlicher Fremdkörper in den Messerbereich der Presse gelangte und so einen Funkenschlag verursachte. Diese nachglühenden Teilchen gelangten in das vorhandene Stroh-Staub-Gemisch wo sich ein Glimm- bzw. Flammbrand entwickelte.

Eine genaue Schadenshöhe kann nicht beziffert werden. Die abgebrannte Rundballenpresse hatte einen Zeitwert im mittleren fünfstelligen Eurobereich.


Einbruchsdiebstahl in Deutschland durch burgenländische Polizisten geklärt

Der Spürsinn der Polizisten von der Polizeiinspektion Nickelsdorf zeigte Erfolg! Sie stoppten auf der Ostautobahn A4 ein rumänisches Fahrzeuggespann. Im Inneren des Fahrzeuges fanden die Polizisten Diebesgut, welches aus einem Einbruchsdiebstahl in Deutschland stammt.

Polizisten der Polizeiinspektion Nickelsdorf führten in den Vormittagsstunden des 17. Juli 2017 auf der Ostautobahn A4 – Fahrtrichtung Ungarn – eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durch. Dabei wurde ein in Rumänien zum Verkehr zugelassenes Fahrzeuggespann angehalten. Beim Fahrzeuglenker handelte es sich um einen 41-jährigen rumänischen Staatsbürger. Bei der Kontrolle des Zugfahrzeuges sowie dem gezogenen Anhänger konnte ersehen werden, dass am Anhänger zwei nicht zum Verkehr zugelassene Pkws (gebrauchte) verladen waren. Das Innere der beiden am Trailer geladenen Pkw waren – nach erstem Augenschein – nur mit gebrauchten Pkw-Reifen beladen. Unterhalb dieser Pkw-Reifen war jedoch hochwertiges Markenwerkzeug, wie z.B. Elektrogeräte, Vermessungsgeräte, Bohrgeräte, Schweißgerät, usw. in Müllsäcken verpackt und auch sechs zerlegte Fahrräder versteckt.

Bei der Überprüfung des vorgefundenen Werkzeuges konnte festgestellt werden, dass bei den meisten Geräten die Seriennummern und Aufkleber unkenntlich gemacht wurden. An einem vorgefundenen Vermessungsgerät konnten noch Fragmente einer Seriennummer ersehen werden. Diese Seriennummer führte die Ermittler zu einer Baufirma aus Schifferstadt, Bez. Reinlandpfalz.

Die sofort eingeleiteten polizeilichen Erhebungen, welche in Deutschland durch das Polizeipräsidium Rheinpfalz geführt wurden, ergaben, dass sämtliche im Fahrzeuggespann aufgefundenen Werkzeuge von einem Einbruch in einem Baucontainer auf einer Baustelle in Speyer (Deutschland) stammen.

Der in Balcesti, Rumänien, wohnhafte Lenker des Fahrzeuggespannes verantwortetet sich dahingehend, dass er sämtliches Werkzeug und zwei Fahrräder am letzten Samstag, den 15. Juli 2017, in Deutschland von zwei ihn unbekannten Männern um Euro 700,- erworben habe. Die weiteren vier sichergestellten Fahrräder habe er von Unbekannten in Deutschland schon früher gekauft. Für die zwei beladenen gebrauchten Pkw konnte der Rumäne einen rechtmäßigen Erwerb glaubhaft nachweisen.

Der Tatverdächtige wurde bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt.


Brandursachenermittlung abgeschlossen

Am 16. Juli 2017 gegen 18:30 Uhr ereignete sich in Neudörfl, Bezirk Mattersburg, ein Brand in einem Industriebetrieb – die Brandursache konnte nun von Beamten des Landeskriminalamtes Burgenland geklärt werden.

Ein Glutnest wurde durch Mitarbeiter im Inneren einer Holzzerkleinerungsanlage festgestellt und umgehend der betroffene Anlagenteil abgeschaltet. Da aufgrund der starken Rauchentwicklung der eigenen Betriebsfeuerwehr ohne Atemschutz die Löschung des Glimmbrandes nicht möglich war, wurden weitere Einsatzkräfte alarmiert. Durch die rechtzeitige Brandentdeckung und den raschen Löscheinsatz konnte das Brandgeschehen binnen kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Da sich der Brand vorwiegend im geschlossenen Anlagenbereich zugetragen hat, bestand keinerlei Gefährdung für Personen oder fremde Sachen.

Als Brandursache konnte eine Funkenbildung, die zum Glimmbrand führte, ermittelt werden.

Durch das Brandereignis entstand weder ein nennenswerter Sachschaden noch eine länger andauernde Betriebsunterbrechung.

 

 

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