13. 7. 2017 – Polizei News

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Verkehrsunfall in Zurndorf

Am gestrigen Tag gegen 18.00 Uhr ereignete sich in Zurndorf ein Verkehrsunfall. Dabei wurden vier Personen verletzt.

Am 12. Juli in den Abendstunden stießen auf der Mönchhofer Landesstraße 303 in Fahrtrichtung Zurndorf zwei PKW im Gegenverkehr mit den Beifahrerseiten frontal zusammen. Ein Auto wurde von einem 52-jährigen ungarischen Staatsangehörigen gelenkt und am Beifahrersitz befand sich ein 55-jähriger ungarischer Staatsangehöriger. Dieser PKW kam am Fahrbahnrand zum Stehen.

Der zweite am Unfall beteiligte PKW wurde von einem 47-jährigen österreichischen Staatsangehörigen gelenkt und mit ihm fuhr ein neunjähriges Mädchen mit. Sein verunfalltes Fahrzeug kam in einem angrenzenden Weizenfeld auf dem Dach zum Liegen.

Alle Insassen konnten sich von selbst aus den Fahrzeugen befreien. Bei dem Unfall wurden alle Personen verletzt und mit dem Rettungsdienst sowie den Notarzthubschraubern C9 und C16 in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die L303 war in der Zeit von 18.00 -19:30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.


Suchtmittelhändler ausgeforscht

Beamte des Bezirkspolizeikommandos Mattersburg konnten einen 28-jährigen österreichischen Staatsangehörigen aus dem Bezirk Mattersburg als Suchtmittelhändler ausforschen. Er wurde angezeigt.

Am gestrigen Tag in den Vormittagsstunden haben Polizisten eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Haudurchsuchung in einem Einfamilienhaus im Bezirk Mattersburg vollzogen. Dabei konnten sie eine Cannabiszucht mit 33 Cannabispflanzen sowie 180 Gramm Cannabisblüten und Blätter vorfinden und sicherstellen.

Der  arbeitslose Suchtgiftdealer ist geständig und gab an, mit dem Erlös des Verkaufs die laufenden Kosten für sein Einfamilienhaus gedeckt zu haben. Er hat seit dem Jahr 2014 ca. 600 Gramm Cannabisblüten verkauft und dabei einen Erlös im unteren fünfstelligen Eurobereich erzielt.


Ladendieb gefasst – Diebesgut unter präpariertem Damenbadeanzug versteckt

Ein findiger, 28-jähriger rumänischer Ladendieb wurde am 12.07.2017 von Polizisten der Polizeiinspektion Neusiedl/See festgenommen. Der Mann hatte von April 2017 bis Juli 2017 mehrere Ladendiebstähle in Neusiedl/See begangen und das Diebesgut in einem, am Körper getragenen, präparierten Damenbadeanzug versteckt. Nach Festnahme erfolgte die Einlieferung in eine Justizanstalt. Die Höhe des Schadens liegt im mittleren vierstelligen Eurobereich.

Der Täter trat am 29.04.2017 mit seinem 19-jährigen, ebenfalls aus Rumänien stammenden, Komplizen in einem Supermarkt in Neusiedl/See zum ersten Mal in Erscheinung. Damals stahlen sie insgesamt neun Flaschen Schnaps und versteckten diese in eigens dafür präparierten Damenbadeanzügen. Da der Gang in dem sich die Spirituosen befinden, aufgrund vorangegangener Diebstähle, videoüberwacht ist, wurden die beiden Täter bei dem Diebstahl gefilmt. Obwohl die beiden Männer die Kameras bemerkt haben dürften und die Entnahme der Flaschen aus dem Regal teilweise abdeckten, konnte dennoch verwertbares Bildmaterial ausgewertet werden.

Bei einem neuerlichen Zugriff im gleichen Supermarkt am 06.05.2017, den der 28-Jährige alleine durchführte, wurde er bei dem Diebstahl von sechs Flaschen Spirituosen von der Videoüberwachung erfasst. Der Täter dürfte dabei wieder den eigens dafür präparierten Badeanzug verwendet und so das Diebesgut an der Kassa vorbeigeschmuggelt haben.

Am 12.07.2017 betrat der 28-jährige Mann gegen 09:00 Uhr, mit der Absicht, neuerlich einen Diebstahl zu begehen, abermals den betroffenen Supermarkt in Neusiedl/See. Unter seiner Kleidung trug er den präparierten Badeanzug, der vorne aufgeschnitten war, um so das Diebesgut einfacher und schneller verstecken zu können.

Er begab sich zum Regal mit den Spirituosen, entnahm mehrere Flaschen und verbarg diese unter seiner Oberbekleidung. Da er sich offensichtlich von Mitarbeitern beobachtet fühlte, stellte er die an sich genommenen Schnäpse in das Regal zurück und verließ das Geschäft.

Aufgrund der Bilder der Überwachungskameras erkannte ein Mitarbeiter den Verdächtigen als jenen Täter, welcher bereits am 29.04.2017 und 06.05.2017 in Erscheinung getreten war und verständigte sofort die Polizei.

 

Eine Streife der Polizeiinspektion Neusiedl/See stellte den Täter auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt. Sein Fahrzeug hatte er in unmittelbarer Tatortnähe abgestellt.

Bei einer Personsdurchsuchung in der Polizeiinspektion Neusiedl/See fanden die aufmerksamen Polizisten den präparierten Badeanzug an seinem Körper, obwohl er zuvor die Träger von den Schultern gelöst hatte, diesen gemeinsam mit seiner Jeanshose auszog und in der Hose verschwinden ließ.

 

Der Mann ist teilweise geständig und gab an, dass er den Badeanzug wegen Rückenschmerzen getragen hatte. Einlieferung in eine Justizanstalt erfolgte.

Die Erhebungen konnten noch nicht abgeschlossen werden. Dass er weitere gleichartige Straftaten begangen hat, ist nicht auszuschließen.

 

 

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