Allergie-Pflanze Ragweed: landwirtschaftliche Probeflächen für grenzüberschreitendes Forschungsprojekt gesucht

Eisenstadt, 4. 7. 2017 –

Die Pflanze Ragweed oder Beifußblättriges Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) ist ein besonders aggressiver Allergie-Auslöser. Ragweed breitet sich in den letzten Jahren in Westungarn und in Ostösterreich verstärkt aus, durch die Klimaerwärmung steigt sowohl die Zahl der Betroffenen als auch die Schwere der Symptome an.

In einem grenzüberschreitenden Projekt, in das die Universität für Bodenkultur Wien, die Universität Széchenyi (Ungarn) eingebunden sind, werden nun praxistaugliche Maßnahmen zur Bekämpfung entwickelt und die Ausbreitung der Allergie-Pflanze näher untersucht.

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Dazu suchen das Land Burgenland und die Landwirtschaftskammer Burgenland landlandwirtschaftliche Betriebe, die Probeflächen für eine Unkraut- und Bodenanalyse zur Verfügung stellen. Es werden Flächen mit folgenden Kulturen gesucht: Mais, Sonnenblume, Soja, Ölkürbis sowie Stoppelfelder von Getreide oder Raps. Die Flächen können stark oder mittel mit Ragweed befallen sein, und es werden auch Flächen mit wenig oder gar keinem Ragweed-Vorkommen einbezogen.
Im Zuge der Erhebung werden keine Trittschäden verursacht. Die Ergebnisse der Bodenprobenanalysen und die Artenzusammensetzung der Unkräuter werden den TeilnehmerInnen gerne zur Verfügung gestellt.

Die Erhebungen sollen Ende Juli / Anfang August durchgeführt werden, bitte melden Sie sich rasch an. Das genaue Datum bzw. Uhrzeit wird gemeinsam mit Ihnen vereinbart.

Um eine aussagekräftige Erhebung durchführen zu können, ersuchen wir um die Teilnehme zahlreicher Bäuerinnen und Bauern!

Wenn Sie an der Erhebung teilnehmen möchten, setzen Sie sich bitte umgehend mit DI Wolf Reheis, Landwirtschaftskammer Burgenland, E-Mail wolf.reheis@lk-bgld.at Tel. 02682/702-601 oder mit dem Projektkoordinator DI Gerhard Schlögl, E-Mail: gerhard@schloegl.biz Tel 0664 / 411 8771 in Verbindung.

Danke im Voraus für die Möglichkeit, diese Forschungsarbeit durchführen zu können!
Landesrätin Verena Dunst und Kammerpräsident Franz Stefan Hautzinger

 

 

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