Gratis-Impfungen für Feuerwehren fix

Eisenstadt, 30. 6. 2017 –

Preiner: Anliegen der FF umgesetzt – Schelling ist Steuerbefreiung schuldig

Als großen Erfolg für Feuerwehren und Gemeinden bezeichnet der der burgenländische SPÖ-Nationalrat Erwin Preiner, Sprecher für den ländlichen Raum, die Aufnahme von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren in das Gratis-Impfprogramm für Hepatitis A und Hepatitis B. „Seit Jahren kämpfen die Feuerwehren um die Zuerkennung eines Impfschutzes – denn das Risiko einer Ansteckung ist gerade für die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Hochwassereinsatz oder bei Verkehrsunfällen hoch. Mit dem gestrigen Beschluss im Nationalrat wurde ein langjähriges wichtiges Anliegen der Feuerwehren umgesetzt“. Preiner fordert überdies eine rasche Lösung für die Mehrwertsteuer-Befreiung der Feuerwehren bei Investitionen durch Finanzminister Schelling: „Während die SPÖ für Verbesserungen kämpft, putzt sich der ÖVP-Minister ab!“

spö

Bgm. NR Erwin Preiner

Die Mitglieder der Feuerwehren stehen der Bevölkerung im Notfall immer hilfreich zur Seite: „Tausende Freiwillige setzen sich in ihrer Freizeit für die Sicherheit anderer ein und gehen dafür auch große Risiken ein. Mit der Aufnahme der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren in das Gratis-Impfprogramm für Hepatitis A und Hepatitis B können wir ihnen Schutz vor Ansteckung ermöglichen“, so Preiner.

Im Burgenland profitieren über 17.000 aktive Feuerwehrangehörige in 324 Feuerwehren von dieser neuen Regelung. Weiters werden dadurch auch zahlreiche Gemeinden finanziell entlastet, da diverse Impfungen von vielen Kommunen getragen wurden. Durch die Übernahme der Impfkosten für Hepatitis A und B durch den Bund können die Kommunen das „ersparte“ Geld für andere wichtige Projekte verwenden.

Längst überfällig sei nach wie vor eine bundeseinheitliche Regelung für die Mehrwertsteuer-Befreiung der Feuerwehren bei Investitionen in Einsatzgeräte oder -fahrzeuge: „Während Rettungsorganisationen von der Mehrwertsteuer ausgenommen sind, kassiert der ÖVP-Finanzminister bei den Feuerwehren nach wie vor ein Körberlgeld. Diese Ungleichbehandlung muss abgestellt werden. Es ist unverständlich, warum Schelling diese auch von der SPÖ Burgenland mehrfach erhobene Forderung seit Jahren blockiert.“

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar