29. 6. 2017 – Polizei News

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Fahrraddiebe auf frischer Tat betreten – Beobachtung einer Zeugin führte zur Festnahme

Zwei slowakische Staatsangehörige, 35 und 42 Jahre, wurden am 25.8.2017 in Neusiedl/See von einer Zeugin beobachtet, als sie an einem Fahrrad die Räder demontierten und dieses zum Abtransport bereitstellten. Sie verständigte den Besitzer, der die Täter zur Rede stellte, worauf sie ohne Beute die Flucht ergriffen. Sie wurden nach einer Alarmfahndung gefasst und in eine Justizanstalt eingeliefert. Beide haben in der Slowakei wegen gleichartiger Delikte bereits mehrjährige Haftstrafen verbüßt.

Die Täter reisten am Vormittag des 25.6.2017 mit einem in der Slowakei zugelassenen PKW in Österreich ein, um hier Fahrräder zu entwenden. Diese wollten sie dann in ihrer Heimat verkaufen, um sich eine fortwährende Einnahmequelle zu verschaffen.

Gegen 11:50 Uhr fiel ihnen im Vorgarten eines Hauses in Neusiedl/See ein hochpreisiges Fahrrad auf, das der Besitzer dort unversperrt abgestellt hatte. Als der 35-Jährige das Rad aus dem Objekt stahl und dieses zu dem im Fahrzeug in unmittelbarer Nähe wartenden Komplizen brachte, wurde er von einer Zeugin beobachtet. Sie alarmierte sofort die Polizei und verständigte den Besitzer, der noch vor dem Eintreffen der Beamten den Nahbereich des Tatortes absuchte. Er ertappte die Täter beim Zerlegen bzw. Verladen des Fahrrades in den PKW. Als er diese zur Rede stellte, ließen sie das bereits zerlegte Rad zurück und flüchteten zunächst in unbekannte Richtung.

Mittlerweile wurde eine Alarmfahndung eingeleitet, wobei man auch sämtliche Grenzdienststellen sowie Soldaten des Bundesheeres, die sich im unmittelbaren Grenzbereich befanden, verständigte. Als die beiden Männer gegen 12:50 Uhr über Nickelsdorf ausreisen wollten, wurden sie von einer Streife des Bundesheeres angehalten und der Polizei übergeben.

Im Fahrzeug befand sich diverses Einbruchswerkzeug – Geißfuß etc. Der 35-Jährige war geständig und gab weitere Straftaten zu. Unter anderem einen Fahrraddiebstahl, den beide am 24.6.2017 in Neusiedl/See begangen hatten. Dieses Rad brachten sie über die Grenze und verkauften es in der Slowakei für 150 Euro.

Der 42-Jährige bestritt die Straftaten und gab an, lediglich nach seinem Cousin gesucht zu haben.

Der 35-Jährige ist außerdem geständig, vor etwa drei Wochen mit einem anderen Komplizen in Wien einen weiteren Fahrraddiebstahl sowie mehrere Ladendiebstähle begangen zu haben. Die Erhebungen sind noch nicht abgeschlossen, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass die Befragungen zur Klärung von weiteren Straftaten führen können.


Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Neusiedl/See – Lenkerin alkoholisiert und ohne Führerschein

Bei einem Auffahrunfall in Neusiedl/See, an dem drei PKW beteiligt waren, wurde gestern eine 71-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Neusiedl/See, leicht verletzt und in eine Unfallambulanz eingeliefert. Eine weitere an dem Unfall beteiligte 39-jährige ungarische Staatsangehörige, die alkoholisiert und nicht im Besitzer eines Führerscheines war, verweigerte nach ambulanter Behandlung die Einweisung in ein Krankenhaus.

Ein 64-jähriger Pensionist aus Neusiedl/See fuhr gegen 09:10 Uhr auf der Unteren Hauptstraße in Richtung Hauptplatz. Er musste seinen PKW verkehrsbedingt anhalten, weil auf einem Schutzweg mehrere Kinder die Fahrbahn querten. Die unmittelbar hinter ihm fahrende 71-jährige Frau brachte ihren PKW noch etwa ein bis zwei Meter vor dem vor ihr haltenden Fahrzeug des 64-Jährigen zum Stehen.

Die als drittes Fahrzeug in gleiche Richtung fahrende 39-jährige Lenkerin aus Ungarn dürfte die vor ihr bereits stehenden Autos zu spät bemerkt haben. Sie stieß deshalb gegen den PKW der 71-Jährigen und katapultierte dieses Fahrzeuges auf den vor ihr haltenden PKW des 64-jährigen Mannes.

Beide Lenkerinnen wurden unbestimmten Grades verletzt, der Mann zog sich bei dem Unfall keine Verletzungen zu.


Tödlicher Arbeitsunfall in Mogersdorf

Ein 34-jähriger Mann stürzte heute in Mogersdorf, Bezirk Jennersdorf, auf dem Gelände eines Unternehmens vom Dach des Firmenobjektes und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Fremdverschulden liegt nach derzeitigem Erhebungsstand nicht vor. Das Arbeitsinspektorat führt die weiteren Erhebungen durch und veranlasste die Schließung der Baustelle.

Der Mann aus dem Bezirk Jennersdorf arbeitete als Bediensteter eines Unternehmens auf der Baustelle in Mogersdorf. Gegen 08:10 Uhr befand er sich auf dem Dachstuhl, führte Zimmererarbeiten durch und stürzte dabei aus ca. sechs Meter Höhe in die Tiefe. Trotz sofort eingeleiteter Reanimierungsmaßnahmen erlag der Arbeiter noch auf der Baustelle seinen schweren Verletzungen. Die Leiche wurde durch die Staatsanwaltschaft vorläufig sichergestellt.

 

 

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