Starker Sieg bei Michael Strasser’s Saisonhöhepunkt

Mattersburg, 26. 6. 2017 –

Michael Strasser gewann zum zweiten Mal einen der härtesten Triathlons der Welt, den Austrian Extreme Triathlon in der Steiermark.

 

Es ist der Höhepunkt seiner heurigen Saison. Der Austrian Extreme Triathlon in der Steiermark, den Michael Strasser bereits im Jahr 2015 gewonnen hat, war seit vorigen Herbst sein Ziel, diesen Titel nach einem Jahr Pause wieder zu verteidigen. Bevor er seinen Sieg verteidigen konnte, waren 3,8 Kilometer Schwimmen im Fluss zum Teil gegen die Strömung, 186 Kilometer Radfahren mit 4000 Höhenmetern mit zwei Bergpässen und 44 Kilometer Laufen mit 2000 Höhenmetern mit Ziel auf dem Dachstein zu bewältigen. Eine Strecke, die für viele als unmöglich erscheinen lässt. Doch genau in schwierigen Situationen ist der zweifache Weltrekordhalter eine Bank und kann seine Grenzen ausloten. „Es ist einer der härtesten Triathlons der Welt“, ergänzt der Niederösterreicher, der für den LTC Seewinkel fährt. Das machte die Situation nicht leichter, schließlich ist er sein stärkster Konkurrent und fordert von sich immer eine außergewöhnliche Leistung.

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Führungswechsel

Bereits beim Schwimmen gab es immer wieder Positionswechsel zwischen seinen Konkurrenten aus Polen, Schweiz und Deutschland. Nach einigen Minuten Rückstand auf die Spitze, kam er aus dem Wasser und versuchte gleich zu Beginn Sekunde um Sekunde wett zu machen. Schließlich nahm Strasser die Führung ein, ehe es zum Laufen ging. „Beim Laufen wurde ich wieder eingeholt und so gab es bis zum Schluss immer wieder wechselnde Führende“, schildert Strasser. Erst gegen Ende des Triathlons sammelte er seine ganze Kraft und konnte in Führung gehen, welche er bis zum Schluss nicht hergegeben hat. „Es war ein emotionaler Sieg, weil diesen jeder von mir und ich selbst erwartet hat. Dass es jetzt so aufgegangen ist, freut mich umso mehr. Ich widme diesen Sieg meiner Mitbewohnerin Sarah, die an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) erkrankt ist und ich sie in ihrem Leben unterstütze“, resümiert Strasser überglücklich, denkt gleichzeitig an eine seiner Mitmenschen und möchte auf die Muskelerkrankung aufmerksam machen.

Warum er den Sieg geholt hatte? „Weil ich jede Minute fokussiert auf den Sieg hingearbeitet habe und ich im Kopf mittlerweile so stark bin, dass ich auch mit Rückschlägen während eines Rennens umgehen kann.“ Schlussendlich hatte Strasser 18 bzw. 26 Minuten Vorsprung auf den Zweit- und Drittplatzierten aus Polen und der Schweiz.

 

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