20. 6. 2017 – Polizei News

pn

Geschwindigkeitsüberschreitung auf der S4

Ein ungarischer PKW-Lenker überholte eine Zivilstreife mit 189 km/h – ein Führerscheinentzugsverfahren wurde eingeleitet!

Am gestrigen Tage, den 19. Juni 2017 gegen 17:25 Uhr, war ein 18-jähriger ungarischer PKW-Lenker auf der Mattersburger Schnellstraße S4, im Gemeindegebiet von Sigleß, in Richtung Mattersburg mit einer Geschwindigkeit von 189 km/h unterwegs.

Da in diesem Schnellstraßenbereich die maximale Geschwindigkeit von 100 km/h vorgeschrieben war, hat der Lenker die höchstzulässige Geschwindigkeit um 89 km/h überschritten!

Der PKW-Lenker überholte eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung Burgenland, welche sofort versuchte, den ungarischen Lenker anzuhalten. Dabei wurde beobachtet, dass der Lenker weitere Übertretungen, wie etwa rechts überholen, das Überfahren von Sperrlinien, mehrere Geschwindigkeitsübertretungen (147 km/h im 80 km/h beschränkten Baustellenbereich), auf der Burgenland Schnellstraße S31 begangen hat.

Diese Übertretung wurde mittels Videoanlage der Landesverkehrsabteilung Burgenland aufgezeichnet.

Die erforderlichen Anzeigen wurden erstattet, gegen den Lenker wird ein Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet.


Diebsbande auf frischer Tat erwischt!

Profidiebe in einem Einkaufzentrum im Bezirk Neusiedl am See unterwegs! Neben dem Diebesgut konnten auch Seitenschneider, Magneten und Entsicherungskrallen für die Entfernung der Diebstahlsicherungen sichergestellt werden. Die drei Täter sind in Haft!

Am vergangenen Freitag, den 16. Juni 2017, fuhren drei ukrainische Staatsangehörige (57, 48 und 25 Jahre alt) zu einem Einkaufscenter im Bezirk Neusiedl am See.  Dort angelangt, suchten die drei Ukrainer insgesamt zehn Shops auf und stahlen daraus hauptsächlich hochpreisige Kleidungsstücke und verschiedene Gebrauchsgegenstände. Noch in den einzelnen Geschäften entfernten sie mittels der zuvor mitgebrachten Seitenschneider, Magneten und Entsicherungskrallen die einzelnen Diebstahlsicherungen und verbrachten anschließend das so gestohlene Gut in speziell präparierten Taschen aus den Kaufhäusern. Anschließend wurden die zuvor gestohlenen Gegenstände in deren PKW „gebunkerte“.

Einem im Einkaufszentrum beschäftigten Kaufhausdetektiv ist dieser „Ameisendiebstahl“, also das stete Verbringen von Kleidungsgegenständen zu einem abgestellten Fahrzeug, aufgefallen und dieser „Modi operandi“ nicht unbekannt! Er verständigte unverzüglich die Polizei, welche die drei ukrainischen Tatverdächtigen anhielt und festnehmen konnte.

Weiters besteht der begründete Verdacht, dass diese Tätergruppe bereits bei ihrer Reise von der Slowakei nach Österreich mehrere Diebstähle – auf die gleiche Art und Weise – in einem Einkaufsmarkt in Bratislava (Slowakei) begangen hat. Diese Bande führte nämlich weiter 73 hochpreisige Kleidungsstücke im Fahrzeug mit, welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zuvor im Ausland gestohlen worden waren. Diese Kleidungsstücke konnten vorerst nicht zugeordnet werden, sind aber Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen, ebenso wie die im Fahrzeug vorgefundenen 83 Diebstahlssicherungen.

Die drei Tatverdächtigen wurde bei der Staatsanwaltschaft wegen des gewerbsmäßigen Diebstahls und Diebstahls im Rahmen einer kriminellen Vereinigung angezeigt und die Untersuchungshaft verhängt. Der Gesamtschaden wird mit einem fünfstelligen Euro-Betrag beziffert.

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar