Gemeindefest in Nickelsdorf

Nickelsdorf, 11. 6. 2017 –

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Nickelsdorf, an der Grenze zu Ungarn, wurde im Jahr 2015 in der ganzen Welt durch den Flüchtlingsansturm bekannt. Mehr als 300.000 Flüchtlinge zogen damals durch den Ort mit seinen gerade einmal knapp 1.800 Einwohnern. Bereits im Jahr 2014 bezogen, mußte die Einweihungsfeier auf Grund der Flüchtlingskrise hintanstehen. Im Beisein von zahlreichen Politikern, LH HAns Niessl an der Spitze, dem Landespolizeipräsidenten Mag. Martin Huber, dem burgenländischen Militärkommandanten Mag. Gernot Gasser und vielen Gästen wurde das Gemeindehaus von einem evangelischen und einem katholischen Priester geweiht. Das Festprogramm eröffneten die Kinder der Volks- und Hauptschule. Die Gemeinde bekam auch Geschenke. Darunter ein Bild, dass während der Öffnungszeiten im Eingangsbereich des Gemeindehauses zu besichtigen ist. In seiner Rede bedankte sich der Bürgermeister, Ing. Gerhard Zapfl, bei den Bewohnern für ihre Hilfsbereitschaft währen der Flüchtlingskrise und erwähnte, dass im neuen Gemeindehaus nicht nur die Gemeinde ihre Dienststellen hat. Ebenso gibt es eigene Räume und eine Küche für den Pensionistenverein und auch einige Gemeindewohnungen. Das neue Logo der Gemeinde Nickelsdorf stellte der Bürgermeister bei dieser Gelegenheit auch vor. Die Pensionisten bedankten sich bei diesem Fest, in dem sie die Mehlspeisen zu dieser Feier zur Verfügung gestellt haben. Der Gewinn dieses Gemeindefestes wird auch nicht für die Gemeinde verwendet, sondern einem Guten Zweck zugeführt. Natürlich kamen auch einige der anwesenden Politiker zu Wort, darunter auch Landespolizeidirektor Mag. Martin Huber, der in seiner Rede betonte, dass das Burgenland das sicherste Bundesland in Österreich ist und er alles daranetzt das es auch so bleibt. Das Traditionsregiment 76 war mit einer Abordnung vertreten und durfte eine Salve aus ihren historischen Gewehren abfeuern.

 

 

 

 

 

 

 

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