6. 6. 2017 – Polizei News

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Gestohlene Gewehre gefunden

Ein Schwammerlsucher aus Stoob fand am 3. Juni 2017, gegen 13:15 Uhr, zwei Gewehre in einem Waldstück im Gemeindegebiet von Stoob, Bezirk Oberpullendorf. Die zwei Langwaffen lagen in einem Gebüsch im Mitterwald und waren noch funktionstüchtig. Erhebungen des Kriminaldienstes Oberpullendorf ergaben, dass die beiden Jagdgewehre am 12. September 2016 aus einer Jagdhütte in unmittelbarer Nähe (ebenfalls im Mitterwald) bei einem Einbruch gestohlen wurden. Die dritte Waffe, die damals entwendet wurde, wurde nicht aufgefunden. Weshalb das Diebesgut in diesem Gebüsch gelagert wurde ist bis dato nicht bekannt.


Sturz mit dem Motorrad

Bei einem Sturz mit seinem Motorrad wurde ein 34-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberwart verletzt. Der 34-Jährige lenkte sein Kraftrad auf der Bundesstraße B56, von Eisenberg kommend, Richtung Deutsch Schützen (Bezirk Oberwart). Aus noch ungeklärter Ursache kam er zu Sturz. Der Verletzte musste mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Erhebungen zum Unfallhergang führen Beamte der Polizei Großpetersdorf.


 Diebe festgenommen

Beamte der Polizei Parndorf nahmen am 3. Juni 2017, gegen 15:30 Uhr, ein Paar aus Rumänien fest. Die beiden stehen im Verdacht aus zumindest drei Geschäften Markenkleidung, Sonnenbrillen und Parfums gestohlen zu haben. Sie wurden von einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes beobachtet, der die Polizei verständigte. Im PKW der beiden fanden die Polizisten dann das Diebesgut. Die Höhe des entstandenen Schadens liegt im mittleren, dreistelligen Eurobereich. Die 32-jährige Frau und ihr 28-jähriger Freund waren geständig und wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.


 Lenkerin wollte vor Polizei flüchten

Am 4. Juni 2017, gegen 01:45 Uhr, hielten Beamte der Polizei Bad Tatzmannsdorf eine 18-jährige Frau aus dem Bezirk Hartberg, Steiermark, nach einer längeren Verfolgung an. Die 18-Jährige überholte zunächst mit überhöhter Geschwindigkeit das Zivilfahrzeug der beiden Polizisten und fuhr auf der Bundesstraße B63, von Pinkafeld kommend, Richtung Oberwart weiter. Die Verfolgung  wurde aufgenommen. Im Bereich des nördlichen Kreisverkehrs von Oberwart (Dieselkino) erhöhte die Lenkerin das Tempo auf 180 km/h (100 km/h erlaubt). Dann wurde sie kurze Zeit langsamer und die Polizeibeamten konnten das Fahrzeug überholen und versuchten es mit eingeschaltetem Blaulicht und dem elektronischen Anhaltezeichen (Polizei bitte folgen) anzuhalten. Sie blieb daraufhin kurz stehen, gab dann aber plötzlich wieder Vollgas und setzte ihre Fahrt auf der Bundesstraße B50 Richtung Kemeten mit etwa 170 km/h (70 km/h erlaubt) fort. Die Verfolgung führte dann weiter Richtung Autobahn A2. Ihr Fahrzeug geriet dabei mehrere Male ins Schleudern, wobei sie auch die Sperrlinien überfuhr. Mehrmalige weitere Anhalteversuche blieben erfolgslos und die Verfolgungsfahrt wurde auf der Autobahn A2 fortgesetzt. Dort erreichte sie eine Geschwindigkeit von 210 km/h (130 km/h erlaubt). Erst nach einigen Kilometern konnten die Beamten den Streifenwagen vor die Flüchtende setzen und zwangen sie mit einem Abdrängmanöver zur Anhaltung neben den Leitschienen. Dabei wurde keines der Fahrzeuge beschädigt. Es kam auch zu keinem Kontakt mit der Leiteinrichtung. Da eine Straftat aufgrund dieses Fahrverhaltens nicht auszuschließen war, wurde die junge Frau aus dem Fahrzeug gezerrt und auf dem Boden fixiert. Handfesseln wurden angelegt. Nach einer kurzfristigen Festnahme und Überprüfung ihrer Personendaten wurde die Festnahme wieder aufgehoben. Als Grund für ihr Verhalten gab sie an, nicht im Besitz eines Führerscheines zu sein. Außerdem hätte ihr ein Freund geraten aufgrund ihres schnellen PKW der Polizei im Falle eines Anhalteversuches davonzufahren. Sie wurde wegen mehrerer Verkehrsübertretungen bei der BH-Oberwart angezeigt.


Planquadrat am Pfingstwochenende

Am Freitag, den 2. Juni 2017, zwischen 09:00 Uhr und 19:00 Uhr sowie am Samstag, den 3. Juni zum Sonntag, den 4. Juni 2017, zwischen 17:00 Uhr und 03:00 Uhr, fand ein landesweites Planquadrat zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu Pfingsten mit Focus auf die Nichteinhaltung der Geschwindigkeits-, sowie Alkohol- und Drogenbestimmungen statt. An der Aktion nahmen insgesamt  80 Beamtinnen und Beamte aus allen Bezirken und der Landesverkehrsabteilung teil.

Es wurden etwa 1800 Lenkerinnen und Lenker kontrolliert. 1176 Alkomattests und Alkovortests  wurden durchgeführt. 14 verliefen positiv. Bei 11 Lenkerinnen bzw. Lenkern ergaben die Messungen mehr als 0,8 Promille und der Führerschein wurde abgenommen. In drei Fällen lag der Messwert zwischen 0,5 und 0,8 Promille. Diese Übertretungen wurden nach dem Führerscheingesetz angezeigt.

Der höchste gemessene Alkoholwert wurde bei einem  48-jährigen Lenker bei einer Verkehrskontrolle im Bezirk Oberpullendorf mit 2,24 Promille festgestellt. Bei einer weiteren Anhaltung im Bezirk Oberpullendorf wurde ein 24-Jähriger mit 1,00 Promille gestoppt, der auch nicht im Besitz einer Lenkberechtigung war.

An beiden Tagen wurden mit Radarmessgeräten 1346 Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt. 351 Anzeigen wurden gelegt und 548 Strafmandate ausgestellt.

 

 

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