Weltmilchtag 2017

Eisenstadt, 1. 6. 2017 –

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In burgenländischen Milchviehbetrieben werden jährlich 29 Millionen Kilogramm Milch produziert

Weltmilchtag am 1. Juni – Dunst: „Heimische Milch und Molkereiprodukte punkten mit exzellenter Qualität“

Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni warben Agrarlandesrätin Verena Dunst und Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger gemeinsam mit Berglandmilch Gebietsleiter Johann Albrecher, NÖM Gebietsleiter Mario Rapp und Dipl.Ing. Rüdiger Sachsenhofer, Qualitätsmanager der AMA Marketing, mit einer Milchprodukte-Verteilaktion im Einkaufszentrum Eisenstadt für den Konsum heimischer Milch und Milchprodukte. Dunst verwies auf die Wichtigkeit der Milch für eine gesunde Ernährung: „Milch ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Sie ist reich an Inhaltsstoffen wie Eiweiß, Fett, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die heimischen Landwirte punkten mit einer hervorragenden Qualität. Bei veredelter Milch können sie faire Preise erzielen. Bei den Rohmilchpreisen können wir am Weltmarkt nicht mithalten. Die Veredelung der Milch sollte vor Ort im Burgenland geschehen.“ Konsumentinnen und Konsumenten seien gut beraten, beim Einkauf zu qualitativ hochwertigen Milch- und Milchprodukten heimischer Produzenten zu greifen, so Dunst weiter. An den Lebensmittelhandel appelliert die Agrarlandesrätin, den heimischen Produzenten eine faire Chance zu geben. Im Burgenland werden von 130 Milchviehbetrieben, die rund 4.500 Milchkühen halten, jährlich  29 Millionen Kilogramm Milch produziert. Davon werden rund 26 Millionen Kilogramm an die Molkereien geliefert. 1 Million Kilogramm Milch werden von den burgenländischen Landwirten direkt ab Hof oder in Bauernläden vermarktet, 2 Millionen Kilogramm werden für die Kälberzucht benötigt.

Ein wichtiger Nutzen einer flächendeckenden Rinderhaltung sei neben der Ernährung  auch die Pflege der Kulturlandschaft, betont Hautzinger, denn „Wiesen und Ackergrünlandflächen können wirtschaftlich und ökologisch über die Rinderwirtschaft optimal genutzt und erhalten werden“. Auch die wirtschaftliche Lage habe sich zum Besseren gewandelt, die Preiskurve gehe wieder nach oben. Derzeit bekommt ein Milchbauer  pro Liter Milch 34 Cent. „Damit auch in Zukunft eine flächendeckende Rinder- und Milchwirtschaft gewährleistet ist, sollten die Konsumentinnen und Konsumenten darauf achten, Milch- und Milchprodukte von heimischen Produzenten zu kaufen“, so Dunst und Hautzinger. Nur so könnten die Landwirte für ihre  Produkte gerechte Preise erzielen, die ihnen auch mittel- und langfristig die Möglichkeit geben, als Lebensmittelproduzenten qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren.

Von den jährlich im Burgenland produzierten 29 Millionen Kilogramm Milch werden rund 26 Millionen Kilogramm an Molkereien geliefert. Davon werden 55% über die NÖM/MGN und 45% über Berglandmilch verarbeitet.


Jedes Jahr findet am 1. Juni der Weltmilchtag statt, um bei den KonsumentInnen für den Konsum von Milch und Milchprodukten unserer Bauern zu werben. Ins Leben gerufen wurde der Weltmilchtag, der heuer bereits zum 60. Mal veranstaltet wird, von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und vom Internationalen Milchwirtschaftsverband.

Milch und Milchprodukte gehören zu den gesündesten Lebensmitteln. Agrarlandesrätin Verena Dunst und Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger werben anlässlich des 60. Weltmilchtages gemeinsam mit der NÖM/MGN, der BERGLANDMILCH und der AMA MARKETING im Burgenland für heimische Milch und Molkereiprodukte. An der Milchwerbe- und Milchprodukteverteilaktion am 1. Juni 2017 im Einkaufszentrum Eisenstadt (EZE) beteiligten sich als Vertreter der NÖM Gebietsleiter Mario Rap, seitens der BERGLANDMILCH Gebietsleiter Johann Albrecher und von der AMA MARKETING der oberste Qualitätssicherer für Milch, Dipl.-Ing. Rüdiger Sachsenhofer.

„Am Weltmilchtag wird auf die Bedeutung der Milch für eine gesunde Ernährung der Bevölkerung hingewiesen. Milch und Milchprodukte als hochwertige Nahrungsmittel sollten den Menschen von der Geburt an über die Kindheit und Jugend bis ins hohe Alter begleiten. Milch ist reich an wichtigen Inhaltsstoffen wie Eiweiß, Fett, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und hilft Defizite im Körperhaushalt der Menschen aufzufüllen“, so Landesrätin Verena Dunst.

Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger: „Ob als Vollmilch, Sauer- und Buttermilch, in Form von Joghurt und Milchmixgetränken, als Butter, Topfen oder als Käse in all seinen vielfältigen und hervorragend schmeckenden Variationen, Milch und Milchprodukte haben für die menschliche Ernährung eine große Bedeutung. Als weiterer wesentlicher Nutzen einer flächendeckenden Rinderhaltung und Milchwirtschaft ist die Pflege der Kulturlandschaft. Wiesen und Ackergrünlandflächen können wirtschaftlich und ökologisch durch die Rinderwirtschaft optimal genutzt und erhalten werden. Unsere schöne burgenländische Landschaft wird durch Wiesenflächen aufgelockert und sichert die Basis für eine vielseitige Tier- und Pflanzenwelt. Im Burgenland werden von rund 130 Milchviehbetrieben, die insgesamt 4.500 Milchkühe halten, jährlich 29 Millionen Kilogramm Milch produziert und davon ca. 26 Millionen Kilogramm an die Molkereien geliefert. Von dieser Menge werden 55 % über die NÖM/MGN und 45 % über BERGLANDMILCH verarbeitet. 1 Million Kilogramm Milch und Milchprodukte werden von Landwirten direkt ab Hof oder in Bauernläden vermarktet. 2 Millionen Kilogramm Milch werden für die Kälberaufzucht benötigt. Im Jahr 2016 lag die durchschnittliche Liefermenge pro Milchwirtschaftsbetrieb bei 204.000 Kilogramm. Eine Kuh gibt pro Jahr eine Milchmenge von durchschnittlich 7.200 Kilogramm.

„Die Tourismuswirtschaft kann nur mit einer gepflegten Landschaft florieren. Niemand in unserem Land verrichtet die Pflege der Kulturlandschaft so günstig wie die bäuerlichen Familienbetriebe. Der Milchpreis für die Bauern hat sich gegenüber der primär durch das Russlandembargo hervorgerufenen Tiefpreisphase wieder erholt und liegt nach der mit Junibeginn erfolgten Preiserhöhung bei 34,– Cent/Liter. Damit in Zukunft eine flächendeckende Rinder- und Milchwirtschaft gewährleistet ist, sind die KonsumentInnen dazu aufgerufen, auch beim Einkauf im Supermarkt darauf zu achten, Milch- und Milchprodukte – gekennzeichnet mit dem AMA-Gütesiegel oder dem AMA-Biozeichen – zu kaufen. Nur so können die Landwirte für ihre Produkte gerechte Preise erzielen, die ihnen auch mittel- und langfristig die Möglichkeit geben, als Lebensmittelproduzenten für die Menschen in unserem Land zu fungieren“, so Landesrätin Dunst und Präsident Hautzinger unisono.

Im Rahmen der Presseveranstaltung und Milchwerbeaktion wurden die Medienvertreter und Besucher des EZE-Einkaufszentrums Eisenstadt von den Repräsentanten der NÖM/MGN und der BERGLANDMILCH Otto Kaipel, Mario Rap, Bürgermeister KR Johann Weber und Johann Albrecher, mit tatkräftiger Unterstützung von Fachberatern der Tierzuchtabteilung der Landwirtschaftskammer und einer Seminarbäuerin, über die vielfältigen, hochqualitativen heimischen Molkereiprodukte informiert. Selbstverständlich wurden auch heimische Milch- und Molkereiprodukte sowie Milchgläser an die Besucher des Einkaufszentrums Eisenstadt verteilt.

 

 

 

 

 

 

 

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