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Pichowetz vor Arbeitsbeginn gefeuert

Eisenstadt, 31. 5. 2016 –

Die Seefestspiele Mörbisch sind eines der bekanntesten Kulturfestivals in Europa und eine wichtige Institution im Burgenland. „Rund um die Neubestellung der Leitungsfunktion gibt es jedoch einige Ungereimtheiten, die nun einen neuen Höhepunkt erreicht haben. Neo-Intendant Pichowetz musste vorzeitig wieder gehen“, erklärt der Kultursprecher der ÖVP, Franz Steindl.

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Kulturlandesrat Helmut Bieler, Landesrätin Maga. Astrid Eisenkopf und Bürgermeister Jürgen Marx präsentierten Gerald Pichowetz als neuer künstlerischer Leiter der Seefestspiele Mörbisch ab 2018

Dagmar Schellenbergers Vertrag für die Intendanz in der Zeit ab 2017 wurde nicht verlängert, obwohl die Vorbereitungen für die nächste Saison bereits laufen und ein unabhängiges Komitee mit mehr als 2000 Unterstützern ihren Verbleib fordert. Begründet wurde die Neuausschreibung vom zuständigen Landesrat Helmut Bieler mit der Änderung der Rechtsträgerschaften der heimischen Kulturinstitutionen innerhalb des neu geschaffenen Konzerns Burgenland.

In einem Hearing konnte sich Gerald Pichowetz als neuer Intendant gegen 4 Kandidaten durchsetzen. „Laut Landesrätin Astrid Eisenkopf hat Pichowetz ‚mit großem Abstand und eindeutig als Erster‘ das Hearing gewonnen. Warum wird er nun gefeuert, bevor er den Job überhaupt antreten konnte?“ fragt sich Steindl. „Wie hoch sind die verschlungenen Steuergelder, die die Ausschreibung, das Hearing durch eine unabhängige Expertengruppe verursacht haben? Muss das Land Burgenland nun erneut Schadenersatzzahlungen leisten?“

Um diese Vorgehensweise zu hinterfragen, hat LAbg. Mag. Franz Steindl eine schriftliche Anfrage an Landesrat Helmut Bieler gestellt. „Wir fordern volle Transparenz und Aufklärung in diesem Fall. Nachdem Schellenbergers Vertrag nicht verlängert wurde, der neue Intendant nun vorzeitig gehen musste, frage ich mich was Bieler als nächstes im Sinn hat. Tricksen, Täuschen und Tarnen – das Motto der SPÖ hat sich einmal mehr bestätigt“, so Steindl.


 

Mit ein Grund soll sein, dass er Otto Schenk mit einer Gage von 150.000 Euro engagieren wollte, das Ton- und Lichtkonzept wollte er um eine halbe Million Euro adaptieren.

Obendrein wollte er Barbara Wussow, Albert Fortell, Marianne Mendt und Karl Merkatz für die Bühne engagieren, berichten „Heute“ und die Kronen Zeitung.

 

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