Große Internationale Rettungsübung des Samariterbundes Burgenland in Mörbisch

Mörbisch, 27. 5. 2017 –

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Über 100 Samariter aus 6 Nationen nahmen an der 2-tägigen Übung teil. Es waren Samariter aus Deutschland, Italien, Polen, Tschechien, Rumänien und Österreich an der Übung beteiligt. Diese internationalen Übungen sind notwendig, um sich im Einsatzfall mit den Samaritern aus anderen Ländern verständigen zu können. Die meiste Kommunikation wird auf Englisch abgwickelt. Abgesehen von der Sprache gilt es auch die unterschiedlichen Ausstattungen der einzelnen Nationen zu berücksichtigen. Am Freitag wurden verschiedene kleine Szenarien durchgessspielt, z.B. Autofahrer mit Herzinfarkt der einen Unfall verursacht und dabei ein Kind mit Fahrrad verletzt. Das Auto mußte aufgeschnitten werden um den Verletzten zu bergen. Diese Aufgabe erledigte die FF Mörbisch.

Am Samstag war dann die große Übung angesetzt.
Mit dabei waren die Samariter der teilnehmenden Länder, die FF Mörbisch, die Polizei und die Wasserrettung. Das Szenario war eine Explosion auf einer Insel im Neusiedler See beim grillen. Viele schwer- und leichtverletzte Personen waren auf der Insel. Auch alkoholisierte waren ein Problem. Der Steg, der die Insel mit dem Festland verband wurde durch die Explosion beschädigt. Daher mußten die Rettungsmaßnahmen vom Wasser aus durchgeführt werden. Zuerst wurden die Leichtverletzten von der Feuerwehr abtransportiert. Die Schwerverletzten wurden von den Rettungskräften versorgt und dann von der Wasserrettung und Feuerwehr an Land gebracht.

Die ganze Übung war ein großer Erfolg und alle Szenarien wurden schnell und profesionell bewältigt.

Am ersten Tag der Übung waren auch verschiedene Politiker dabei. LH-Stv. Johann Tschürtz, LAbg. Günter Kovacs, Landespolizeidirektor Mag. Martin Huber und der Bürgermeister von Mörbisch, Jürgen Marx machten sich ein Bild von der Einsatzfähigkeit der Blaulichtorgganisationen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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