Kovacs: Steiners teures Wahlzuckerl – Schnellschuß am Hotterweg

Eisenstadt, 26. 5. 2017 –

„Schnellschuss“ am Hotterweg kostet doppelt

Kaum fertiggestellt muss die erneuerte Straße am Hotterweg in Eisenstadt im Herbst wieder aufgegraben werden. Der Grund dafür liegt in der überhasteten Entscheidung der Stadt zum Neubau der Straße.

„Obwohl der Wasserleitungsverband Burgenland schon im Oktober 2016 der Stadtgemeinde mitgeteilt hatte, dass die Erneuerung der Transportleitung in diesem Bereich in Vorbereitung und für den Herbst 2017 fix geplant ist, hat die Stadt die Bauarbeiten ohne weitere Abstimmung mit dem Verband in Angriff genommen“, wirft SPÖ-Klubobmann Bernd Weiss der Stadtverwaltung vor. Offenbar wollte der Steiner noch rasch vor der Gemeinderatswahl ein „Wahlzuckerl“ für die Bewohner am Hotterweg platzieren.

Schon am 6. Oktober 2016 hat der Wasserleitungsverband mitgeteilt, dass die Transportleitung am Hotterweg erneuert werden muss und in Vorbereitung ist. Grund dafür seien die in die Jahre gekommenen Rohre sowie mehrere Wasserrohrbrüche. Die Planungen und die Genehmigung der Wasserrechtsbehörde seien im Gange, mit dem Beginn der Grabungsarbeiten sei im Herbst 2017 zu rechnen. Im April 2017 – nach Beginn der Straßensanierung – erinnerte der Wasserleitungsverband schriftlich daran und gab zu bedenken, dass „Falls am Hotterweg ein neuer Straßenbelag aufgebracht wird, … dieser bei den Sanierungsarbeiten im Künettenbereich wieder abgebrochen werden“ müsse. Dennoch baute die Gemeinde weiter und stellte die Straße fertig.

„Die Folgen dieser Ignoranz sind skandalös“, so Klubobmann Weiss. „Die Bewohner am Hotterweg müssen noch einmal für mindestens 5 Monate Bauarbeiten mit Lärm und Staubbelästigung vor der Haustüre erdulden, der neue Belag wird aufgerissen und dem Wasserleitungs­verband entstehen unnötige Kosten in beträchtlicher Höhe.“ Für diese Kosten müssen die Mitgliedsgemeinden des Verbandes aufkommen. „Offenbar war Steiner dieses fragwürdige ‚Wahlzuckerl‘ wichtiger als die sinnvolle und kostensparende Koordination mit dem Wasserleitungsverband,“ vermutet Weiss.

„Diese Vorgangsweise ist neuerlich ein Beispiel für den oft leichtfertigen Umgang mit den Geldern der Stadt und auf Kosten der Lebensqualität der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Wäre diese Vorgangsweise nicht so teuer und bedenklich, würde sie einen guten Platz im Ranking der Schildbürgerstreiche finden.“ So LAbg. Vbgm. Günter Kovacs.

spö

 

 

 

 

 

 

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