23. 5. 2017 – Polizei News

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Polizist außer Dienst stellt Reifendieb

Ein Polizist außer Dienst beobachtete in Parndorf (Bez. Neusiedl am See) einen Reifendiebstahl. Ein slowakischer Tatverdächtiger konnte nach einer Verfolgungsjagd gestellt werden. 41-jähriger Täter in Haft!

In den Vormittagsstunden des 21. Mai 2017 fuhr ein Polizist außer Dienst zum Bahnhof Parndorf Ort. Dort sah er, dass am „Park & Ride“ Parkplatz ein PKW ohne Reifen – auf Ziegelsteinen stehend – abgestellt war. Gleichzeitig konnte er noch erkennen, dass ein Fahrzeug mit slowakischen Kennzeichen neben dem Fahrzeug geparkt war und in diesem sich Reifen samt Felgen befanden. Da der Fahrzeuglenker den Parkplatz sofort verlies, verständigte der Zeuge die Polizei.

Kurze Zeit später versuchten die alarmierten Polizeibeamten das beschriebene Fahrzeug in der Neusiedler Straße in Parndorf anzuhalten. Nachdem der flüchtende Lenker die polizeiliche Anhaltung missachtete und in Richtung der Polizisten fuhr, konnten sich diese nur durch einen gewagten Sprung in Sicherheit bringen. Nur durch dieses schnelle und umsichtige Verhalten konnten die Beamten verhindern, dass sie vom Täterfahrzeug erfasst und eventuell schwer verletzt wurden. Die Polizisten konnten noch erkennen, dass sich das Fahrzeug stark beschleunigend in Richtung Güterbahnhof bewegte. In der Folge wurde in diesem Bereich eine Großfahndung nach dem Fluchtfahrzeug eingeleitet.

Das besagte Fahrzeug wurde anschließend in einer Schottergrube in Parndorf gefunden. Das Auto lag dabei seitlich in einer ca. drei Meter tiefen Grube bzw. Graben. Abermals wurde eine Großfahndung, nun unter Einbeziehung einer Hundestreife, in diesem Bereich durchgeführt. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen musste dieser Fahndungseinsatz ohne Erfolg abgebrochen werden.

Gegen 17:45 Uhr konnte in der unmittelbaren Nähe des Unfallortes von einer Polizeistreife eine Person wahrgenommen werden, welche – nachdem sie die Polizisten sah – sofort die Flucht ergriff. Dabei konnten die Beamten sehen, dass eine Person in die angrenzende Kiesgrube flüchtete. Sofort wurde ein weiteres Mal eine Großfahndung ausgelöst und ein Polizeihubschrauber zur Unterstützung angefordert. Nach einiger Zeit konnte von der Hubschrauberbesatzung eine im hohen Gras versteckte Person ersehen werden. Nachdem einige Polizeikräfte zu dieser Örtlichkeit beordert wurden, konnte der flüchtende Täter festgenommen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen bereits einschlägig vorbestraften 41-jährigen slowakischen Staatsangehörigen aus Bratislava. Dieser ist am Samstag, den 21. Mai 2017, in den Vormittagsstunden mit der Absicht nach Österreich eingereist, um hier in Österreich Reifendiebstähle zu begehen. Möglicherweise war noch eine weitere, derzeit unbekannte Person, als Mittäter bei diesem Diebstahl dabei. Die Spurensicherungen an den Tatorten bzw. am Unfallsort  wurden von Beamten des Bezirkskriminaldienstes Neusiedl am See durchgeführt. Bei der Durchsuchung des verunfallten Fahrzeuges konnten die gestohlenen Räder sowie Werkzeug zum Demontieren vorgefunden und sichergestellt werden.

Der tatverdächtige Slowake wurde wegen des gewerbsmäßigen Diebstahls und Diebstahles im Rahmen einer kriminellen Vereinigung sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt angezeigt.

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Bergung und Sicherstellung des Fahrzeuges an. Zudem wurden die Untersuchungshaft und die Einlieferung des 41-jährigen Tatverdächtigen in eine Justizanstalt angeordnet.

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Mopeddiebe festgenommen

Gestern, gegen 22:00 Uhr, nahmen Zivilfahnder in Klingenbach, Bezirk Eisenstadt-Umgebung, drei Ungarn (29, 38 und 56 Jahre alt) fest. Das Trio steht im Verdacht, in Wr. Neustadt, NÖ, kurz zuvor ein Moped gestohlen zu haben. Bei der Durchsuchung des Kastenwagens mit ungarischem Kennzeichen fanden die Polizisten das Mofa und stellten es sicher. Am selben Tatort hatten die Verdächtigen auch ein Fahrrad entwendet und in ihr KFZ verladen. Der Besitzer des Mopeds hatte kurz nach dem Diebstahl den Polizeinotruf gewählt und die eingeleitete Sofortfahndung war erfolgreich. Die Drei wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und werden zur Stunde noch befragt. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt.


 Zwei Brände im Bezirk Oberpullendorf

In Deutschkreutz, Bezirk Oberpullendorf, kam es heute Nacht, gegen 01:25 Uhr, zu einem Brandereignis. Nachdem der 39-jährige Besitzer des Wirtschaftsgebäudes den Notruf gewählt hatte, intervenierten Feuerwehr und Polizei. Bei deren Eintreffen stand der Dachstuhl des besagten Gebäudes bereits in Vollbrand. Diverse landwirtschaftliche Maschinen und ein Traktor konnten noch unter Anwendung schweren Atemschutzes in Sicherheit gebracht werden. Die Feuerwehren aus Oberpullendorf, Deutschkreutz-Girm, Unterpetersdorf, Haschendorf und Horitschon gaben um 04:30 Uhr „Brand aus“. Die Höhe des entstandenen Schadens steht noch nicht fest. Als Brandursache wird Blitzschlag vermutet. Der genaue Hergang wird von einem Brandermittler des Bezirkes erhoben. Es kam niemand zu Schaden.

 

Im Gemeindegebiet von Priringsdorf, Bezirk Oberpullendorf, brannte gestern Nachmittag ein PKW vollständig aus. Eine 39-jährige Frau aus dem Bezirk Oberpullendorf lenkte ihren PKW auf der Bundesstraße B50, von Oberwart kommend, Richtung Oberpullendorf. Kurz vor Piringsdorf bemerkte die Lenkerin eine Rauchentwicklung außerhalb des Fahrzeuges. Sie hielt sofort an und ein Anrainer versuchte den Brand, der offenbar rechts vorne seinen Ursprung nahm, zu löschen. Ein zweiter Anwohner kam auch zu Hilfe. Aber auch ihm gelang es nicht, mit einem größeren Feuerlöscher die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Ein Polizist außer Dienst verständigt die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen stand das KFZ bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr Piringsdorf gab nach kurzer Zeit „Brand aus“. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Zu Schaden kam niemand.


PKW gestohlen – mit weit über 200 km/h in die Slowakei geflüchtet

Ein bisher unbekannter Lenker, der mit einem gestohlenen PKW unterwegs war, entzog sich heute in den frühen Morgenstunden auf der A6 einer Polizeikontrolle. Der Mann flüchtete trotz Verfolgung durch drei Polizeistreifen mit mehr als 200 km/h auf slowakisches Gebiet. Eine Anhaltung war aufgrund der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sowie Rücksicht auf die Unfallgefahr durch die Polizeifahrzeuge nicht möglich.

Zivilfahnder der Polizei führten heute gegen 02:30 Uhr zur Unterbindung von Verschiebungen gestohlener Fahrzeuge im Bereich des Autobahnknotens Bruckneudorf (A4 – A 6) Verkehrskontrollen durch, als sich ihnen aus Fahrtrichtung Wien ein PKW näherte. Da der Lenker eine auffällige schwarze „Kapuze“ trug, nahmen die Beamten sofort die Verfolgung auf, um das Kfz anzuhalten.

Der Verdächtige bemerkte jedoch die Fahnder, erhöhte seine Fahrgeschwindigkeit auf 200 km/h und fuhr über die Grenze in Richtung Bratislava. Obwohl sich weitere drei Steifen in die Fahndung einschalteten, den Flüchtigen auch auf der Autobahn E58 und D2 auf slowakischem Gebiet bis zur nördlichen Ausfahrt Bratislava verfolgten, konnte er entkommen. Da der Flüchtende die Geschwindigkeit auf weit über 200 km/h erhöht hatte, konnten die Polizisten das Tempo aus Rücksicht auf die Gefährdung anderer Straßenteilnehmer nicht mehr halten und mussten die Verfolgung abbrechen.

Fragmente des Kennzeichens wurden abgelesen, eine Fahndung in Zusammenarbeit mit den slowakischen Behörden wurde eingeleitet.

 

 

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