Ein Jahr Uhudlerrettung

Eisenstadt, 18. 5. 2017 –

Kultgetränk aus dem Südburgenland nachhaltig gesichert

Sodl: „SPÖ-Landesrätin hat erreicht, woran ihre Vorgänger gescheitert sind“

Rund ein Jahr ist es bereits her, dass das südburgenländische Kultgetränk Uhudler auf Initiative von Agrarlandesrätin Verena Dunst gerettet wurde. Waren kurz zuvor noch Rodungsbescheide ausgestellt worden, so wurde durch die Aufnahme der gängigen Uhudlersorten in die burgenländische Weinbauverordnung eine nachhaltige Lösung geschaffen. „Rückblickend hat Landesrätin Dunst als rote Agrarlandesrätin etwas erreicht, woran ihre schwarzen Vorgänger gescheitert sind, nämlich eine Lösung für die Uhudlerproblematik zu finden. Damit ist es gelungen, einen wichtigen Teil unserer südburgenländischen Kultur zu erhalten“, so Agrarsprecher LAbg. Wolfgang Sodl. „Der Uhudler darf seit einem Jahr Wein sein – und das ist gut so!“

Durch die nunmehrige Rechtssicherheit konnten bereits nachhaltige Effekte erzielt werden: Die Anbaufläche des Uhudlers hat sich beispielsweise dieses Jahr deutlich vergrößert. Darüber hinaus bietet der Uhudler als Marke große Möglichkeiten zur touristischen Vermarktung des Südburgenlands. „Der Uhudler ist eine Kultmarke mit riesigem Potential – nach der Uhudlerrettung kann jetzt endlich daran gearbeitet werden, dieses Potential auszuschöpfen“, so Sodl.

Enttäuscht zeigt sich Sodl über die Haltung der burgenländischen ÖVP. „Statt auf Zusammenarbeit wird leider auf billige Polemik und Halbwahrheiten gesetzt“, so Sodl. Um politisches Kleingeld zu wechseln und der roten Landesrätin eines auszuwischen, schrecke man auch nicht davor zurück, Landwirtinnen gegeneinander auszuspielen. „Aus der Existenzsicherung von Winzerinnen und Winzer, die durch die Landesregierung verantwortungsvoll abgewickelt wurde, macht die ÖVP ein politisches Schmierentheater auf Kosten der vermeintlich eigenen Klientel“, hält LAbg. Sodl auch zur Diskussion über die Entschädigung von Frostschäden fest.

 

 

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