20 Jahre Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus

Mattersburg, 4. 5. 2017 –

1997 zum nationalen Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus erklärt, ist der 5. Mai ein historisches Datum. „Es ist ein Tag, der uns die Bedeutung von gegenseitiger Achtung, Toleranz und Solidarität als Fundament einer friedlichen und zukunftsorientierten Gesellschaft ernüchternd vor Augen führt,“ so Landtagspräsident Christian Illedits. Die Aufarbeitung der Vergangenheit sei ein permanenter Prozess, das Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors müsse in der politischen Kultur immer präsent sein.

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„Der 5. Mai – der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen – möge in Österreich im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus als Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus begangen werden,“ – mit diesem Entschluss erklärte der Nationalrat den 5. Mai vor genau 20 Jahren, im Jahr 1997, zum nationalen Gedenktag.
Dieses historische Datum, der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen, sei nicht nur ein Tag des stillen Gedenkens, es fungiere zudem als kalendarisches Mahnmal, so Landtagspräsident Christian Illedits. „Unser Denken und Handeln muss in die Zukunft gerichtet sein, darf aber die Vergangenheit nie außer Acht lassen,“ appelliert Illedits sowohl an die Politik als auch an die gegenwärtige Gesellschaft. „Es ist unsere kollektive Pflicht sowohl die Erinnerung an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes, als auch die demokratischen Werte für die uns nachfolgenden Generationen zu wahren“, so Illedits. Dies gelte für Menschen jedweder ethnischen Herkunft bzw. religiösen Überzeugung.
Der 5. Mai wird österreichweit mit diversen Gedenkinitiativen begangen.

 

 

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