30. burgenländischer Landesblumenschmuck Wettbewerb

Eisenstadt, 26. 4. 2017 –

Burgenland erblüht zum 30. Mal beim Blumenschmuckwettbewerb

Zum 30. Mal wird heuer der Landesblumenschmuckwettbewerb unter dem Motto „Burgenland blüht auf“ durchgeführt. Am Mittwoch, 26. April, gaben die Landesrätin für Dorferneuerung Verena Dunst und Naturschutzlandesrätin Mag.a Eisenkopf gemeinsam mit den Veranstaltern, Partnern und Sponsoren in Eisenstadt den „Startschuss“. Der Bewerb wird vom Verein „Die Gärtner Burgenlands“ in Zusammenarbeit mit der Burgenländischen Landesregierung, der Burgenländischen Landwirtschaftskammer und Burgenland Tourismus durchgeführt. Novum: Die vier Teilnahmekategorien wurden neu gegliedert, zur Motivation gibt es einen 100 Euro-Gärtnereigutschein für die ersten 30 Anmeldungen. Auch in diesem Jahr gibt es den Privatbewerb „Direkt vor der Tür“.

spö

LWK-Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger, Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Agrarlandesrätin Verena Dunst, Präsident Ök.-Rat Albert Trinkl, Obmann Verein „Die Gärtner Burgenlands“, GD Dr. Rudolf Könighofer, Raiffeisenbankengruppe Bgld., bei der Auftaktpressekonferenz zum Blumenschmuckwettbewerb 2017 in Eisenstadt

Wirkungsvolles Instrument für Dorferneuerung
„Der Blumenschmuckwettbewerb ist ein wirkungsvolles Instrument für die
Verschönerung des Landes, der Städte, Gemeinden und Ortsteile und leistet einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung zur Gesamtpräsentation unseres Bundeslandes. Blumenschmuck und Grünraumgestaltung tragen erheblich dazu bei, die Lebensqualität zu verbessern, sie sind Ausdruck der Lebensfreude und Liebe zur Natur, zur ihrer Heimat, zum Ort. Dadurch werden bedeutende Impulse und Maßnahmen für die Ortsbildgestaltung und –pflege im Hinblick auf Dorferneuerung, Tourismus sowie Nachhaltigkeit und Naturschutz gesetzt“, erklärte Dunst.

LRin Eisenkopf: „Naturnahe Gemeinden auszeichnen“
„Naturnahe Gestaltung öffentlicher Flächen bedeutet mehr Naturerleben im Ort, mehr Wohlbefinden für die Menschen, mehr Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und auf Dauer weniger Arbeit. Deshalb freut es mich sehr, dass bereits seit dem vorigen Jahr ökologische Aspekte beim Blumenschmuckwettbewerb stärker berücksichtigt werden. Mit den Preisen für das ‚Nachhaltigste Dorf‘ und den ‚Nachhaltigsten Platz‘ wollen wir besonders naturnahe Gemeinden auszeichnen“, sagt Eisenkopf. Arbeitsprozesse bei der Grünflächengestaltung seien sehr häufig auf giftige Spritzmittel beziehungsweise Behandlungsmethoden ausgelegt. „Wir wollen aufzeigen, dass es auch anders geht und dass naturnahe Begrünung nicht unsere Lebensqualität mindert. Wir müssen hin zu nachhaltigen und ökologischen Begrünungs- und Bepflanzungsmaßnahmen, für unsere Umwelt, für die Menschen und für unsere nächste Generation“, so die Naturschutzlandesrätin.

„Direkt vor der Tür“
„Der Blumenschmuckwettbewerb ist eine Visitenkarte, die uns als Wohlfühlland auszeichnet. Die Zusammenarbeit aller Partner ist es, die den Erfolg dieses Bewerbs ausmacht. Davon profitieren sowohl unsere Gäste als auch die Bevölkerung. Seitens der Landwirtschaftskammer sind wir daran interessiert, dass möglichst viele Gemeinden teilnehmen“, erklärte LWK-Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger. „Beim Privatbewerb unter dem Motto ‚Direkt vor der Tür‘ haben auch Privatpersonen wieder die Möglichkeit, aktiv an der Dorfgestaltung und Dorfverschönerung mitzuwirken“.

„Tut der Seele gut“
Auch Ök.Rat GTM Albert Trinkl, Obmann des Vereines „Die Gärtner Burgenlands“, die den Bewerb mit Unterstützung der Landwirtschafskammer durchführen, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Es ist wichtig, dass die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit den Gemeinden, mit den Vereinen, mit den privaten Helfern funktionieren. Das tut den Menschen, das tut der Seele gut, und das bringt die Gemeinden zum Blühen und zum Leben“. 35 Teilnehmer gab es im Vorjahr, durch die Überarbeitung der Richtlinien – neu gegliederte Kategorien, attraktivere Preise –  soll diese Zahl erhöht werden, hofft Trinkl.
In der Förderung persönlicher Initiative sieht Raiffeisen-Generaldirektor Dr. Rudolf Könighofer einen wesentlichen Grund für die Partnerschaft. „In diesem Wettbewerb gibt es nur Gewinner. Die vielen burgenländischen Hobbygärtner freuen sich über ihre Blütenpracht, die Gemeinden über ein attraktives und gepflegtes Ortsbild und das Burgenland profitiert als Gesamtes“. Raiffeisen ist seit 20 Jahren Partner des Blumenschmuckwettbewerbes und stiftet die Preise für die ersten drei Plätze des Bewerbes „Direkt vor der Tür“.

Kategorien neu gegliedert
Die Kategorien wurden neu gegliedert:
·        Kategorie I (Gemeinden und Ortsteile bis 1500 Einwohner)
·        Kategorie II (Gemeinde über 1500 Einwohner inkl. Städte)
·        Schönster Dorfplatz und Ortskern
·        Nachhaltiges Dorf und Nachhaltiger Platz – die Auswahl dieser Gemeinden erfolgt wieder unter allen Anmeldungen (nur die Erstplatzierten werden ausgezeichnet).

Die Kategorien I und II bekommen Preisgelder in Form von Gutscheinen für den Einkauf von Pflanzen bzw. Pflanzmaterial verliehen. Jeweils die 5 bestplatzierten dieser beiden Kategorien werden bei der Siegerehrung mit Gutscheinen ausgezeichnet: 1. Platz: € 1.100,-, 2. Platz: € 900,-, 3. Platz: € 700,-, 4. Platz: € 500,- und 5. Platz: € 300,-.

Insgesamt Preise im Wert von 18.000 Euro
Die Kategorie „Schönster Dorfplatz und Ortskern“ wird erstmals landesweit gewertet (nicht mehr auf Bezirksebene). Die Auszeichnung der Sieger erfolgt mit Thermengutscheinen von heimischen Thermen. In der Kategorie „Nachhaltiges Dorf und Nachhaltiger Platz“ bekommt jeweils der Erstplatzierte einen Gutschein in der Höhe von € 1.100,– von den Burgenländischen Gärtnereien. Als Motivation der Gemeinden, sich beim Landesblumenschmuckwettbewerb anzumelden, wird an die ersten 30 Teilnehmer ein Anmeldebonus vergeben. Dieser besteht aus einem Gutschein der Burgenländischen Gärtner in der Höhe von € 100,– und kann sofort für den Bewerb der Sommerbepflanzung herangezogen werden. Insgesamt werden Preise im Wert von 18.000 Euro ausgeschüttet.
Die Anmeldung ist bei allen Verschönerungsvereinen, Gemeindeämtern, bei der Landwirtschaftskammer und in allen Raiffeisenbanken möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier geht es zum Video auf YouTube

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar