Digitale Diagnose

Eisenstadt, 20. 4. 2017 –

Wir machen uns bereits jetzt Gedanken über die Welt von morgen. Unser Arbeitsbuch „Digitale Diagnose“ präsentiert neue Blicke auf diese Welt und bietet politische Ideen für die Menschen. Der Weg zur digitalen Evolution, der digitale Wandel, wird schwerwiegend und fortwährend sein.

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Landesparteiobmann Thomas Steiner und Landesgeschäftsführer Christoph Wolf

„Wir dürfen nicht Zuseher dieses Wandels sein, sondern müssen proaktiver Gestalter sein. Wir sehen diesen Wandel als Chance und müssen ihn entschlossen mittragen“, erklärt Landesparteiobmann Thomas Steiner. Als Ergebnis des aktuellen Wandels werden monotone, sich weiderholende Tätigkeiten vermehrt auf Roboter übertragen. Know-How rückt daher als ein immer wertvolleres Kapital in den Fokus, um am Arbeitsmarkt überhaupt noch bestehen zu können. „Arbeitskräfte von morgen suchen nach sinnhafter Arbeit, schätzen eine gute Unternehmenskultur und fordern Karriereperspektiven ein“, ist Thomas Steiner überzeugt.

Nur ein starker Wirtschaftsstandort hat zukünftig die Chance, durch digitale Anwendung von mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und neue Märkten zu profitieren. Jungunternehmerförderungen sollen dabei als Maßnahme mit Weitblick eine langfristige Motivation für junge Selbstständige bilden.

Das Burgenland erlebt – so wie ganz Österreich und Europa – einen Wandel. Entscheidungen, die heute getroffen werden, wirken sich unmittelbar auf die Zukunft aus.

Wolf: Flexibilisierung der Arbeitszeit stockt

Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten, die dem wirtschaftlichen Arbeitsbedarf realitätsnah gerecht wird, stockt. Durch sie könnten Familie und Beruf besser vereinbart werden – auf individueller Basis. „Es braucht auch klare Ruhezeiten, denn noch zählt die permanente Erreichbarkeit zur Arbeitszeit. Die Entgrenzung der Arbeitszeit erfordert neue Spielregeln. Für die Betriebe bildet die Flexibilisierung eine Möglichkeit, mit ihrem aktuellen Mitarbeiterstand rasch auf erhöhte Arbeitsspitzen zu reagieren“, erklärt Landesgeschäftsführer Christoph Wolf.

Neue gesellschaftliche Rahmenbedingungen bedeuten auch neue Herausforderungen für die Politik. Aktuell wird in Österreich noch der meiste Behördenkontakt direkt vor Ort abgewickelt. In Zukunft wird es wichtig sein, die E-Government-Angebote auszubauen, damit nicht der Bürger von Amt zu Amt läuft, sondern Daten dies tun und das völlig automatisch.

 

 

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