Ausbau Therme Lutzmannsburg

Eisenstadt, 18. 4. 2017 –

Rot-blaue Ankündigungspolitik geht weiter

„Einmal mehr kündigt Landesrat Petschnig Investitionen in die Therme Lutzmannsburg-Frankenau an. Konkrete Pläne gibt es keine. Rot-Blau betreibt lediglich Ankündigungspolitik“, so Bezirksparteiobmann Nikolaus Berlakovich.

In einem Interview spricht sich Landesrat Petschnig für Investitionen in der Höhe von 25 bis 30 Millionen für die Therme Lutzmannsburg-Frankenau aus. „Petschnig hat keine konkrete Pläne zu den geplanten Investitionen vorgelegt“, kritisiert Berlakovich und weist auf den rot-blauen Zick-Zack-Kurs bei der Privatisierung der Therme hin: „Die Menschen im Mittelburgenland haben es satt, ständig Ankündigungen bei der Therme Lutzmannsburg-Frankenau zu hören. Es müssen endlich Taten folgen. Die rot-blaue Landesregierung ist diese bis dato schuldig geblieben.“

„Der Ausbau des Ruhebereichs ist schon längst überfällig und eine Forderung vieler Menschen. Wir fordern die sofortige Vorlage eines sinnvollen Investitionsplans für die Therme Lutzmannsburg-Frankenau, denn diese ist nicht nur ein Leitbetrieb, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Anstatt Investitionen in die Therme zu realisieren, gibt es offensichtlich Streit zwischen Rot-Blau auf Kosten der Region“, so Berlakovich abschließend.


Petschnig zeigt wie´s geht

„Petschnig zeigt wie´s geht und das irritiert die ÖVP gewaltig“, lautet kurz und knapp der Kommentar von FPÖ-Landesparteisekretär Christian Ries zur Kritik des ÖVP Bezirksparteiobmanns von Oberpullendorf, Nikolaus Berlakovich. Ries äußert auch Kritik an der Bundes-ÖVP, die sich regelmäßig in Ankündigungen ergeht, die sich dann als Plattitüden reinsten Wassers herausstellen. Zuletzt lehnte die ÖVP im Nationalrat die öffentlichkeitswirksamen Forderungen von Sebastian Kurz rundweg ab, die von der FPÖ in Anträge gegossen wurden.

„Wenn LR Petschnig sagt, es werden bis zu 30 Millionen in den Ausbau des Thermenstandorts Lutzmannsburg gesteckt, dann wird das auch so sein. Darauf können sich die Burgenländerinnen und Burgenländer verlassen! Denn anders als Vertreter der ÖVP, haben die Maßnahmen im Wirtschafts- und Tourismussektor, die Petschnig bisher umgesetzt hat, Hand und Fuß und tragen auch Früchte. Sicherlich etwas ungewohnt für die ÖVP, aber damit wird sie leben müssen“, so Ries.

„Ankündigungspolitik ist eindeutig die Domäne der ÖVP“, meint Ries und verweist dabei auf Sebastian Kurz, der immer wieder gerne mit FPÖ-Forderungen auf sich aufmerksam macht, die seine ÖVP allerdings nicht im Schlaf gedenkt umzusetzen. „Es sind Plattitüden reinsten Wassers, die von der ÖVP den Bürgern hier lauwarm, thermalwarm sozusagen, serviert werden.“

Ries weiter: „Petschnig weiß wie´s geht und das irritiert die ÖVP gewaltig. Petschnig wird mit der Geschäftsführung nach wohlüberlegten Vorarbeiten einen ausgereiften Investitionsplan vorlegen, der die Wirtschaft im Raum Oberpullendorf von der Rekordauslastung der Therme in Lutzmannsburg mit partizipieren lässt, davon können wir jetzt schon ausgehen.“

„Ich würde warnen, das Wort „Ankündigungspolitik“ allzu oft in den Mund zu nehmen, denn es könnte sein, dass die Bundes-ÖVP in Wien dabei regelmäßig in eine kollektive Schluckauf-Orgie verfällt“, so Ries mit einem Augenzwinkern abschließend.

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar